Projektmodul: Gemeinsam statt einsam - Ein Videoprojekt PB30

Die Religionspädagogik bietet im WS 19/20 ein Projektmodul im Rahmen des Profilierungsbereichs an. In Kooperation mit der JVA, dem Andreaswerk (Campus Inklusive) und der Refugeecommunity soll im Rahmen des Moduls ein gemeinsames Youtube-Video zum Thema Inklusion und Teilhabe entstehen.
Hierfür suchen wir schon jetzt interessierte Studierende, die im Wintersemester das Modul belegen wollen. Denn die Studierenden, die inhaftierte Frauen in der JVA besuchen wollen, benötigen ein erweitertes Führungszeugnis und müssen einen Sicherheitscheck durchlaufen.
Daher möchten wir interessierte Studierende bitten, sich bis zum Ende des Sommersemesters bei Prof.‘in Baumert zu melden: Opens window for sending emailbritta.baumert[at]uni-vechta[dot]de

Voraussichtliche Teilnahmebegrenzungen: Maximal 30 Teilnehmer/innen. Die tatsächliche Teilnahmebegrenzung wird für jedes Semester durch die Zentrale Studienkommission festgelegt.

Das Modul besteht aus 2 Teilen:

1.    Die Studierenden lernen in zwei Seminarsitzungen à 90 Minuten Grundlagen zum Thema Inklusion, Partizipation und Exklusion. Außerdem nehmen sie an einem Wochenendworkshop zum Thema Youtube-Videos teil, in dem sie die Grundlagen zum Videodreh, Storytelling, schneiden etc. erlernen.
2.    Die Studierenden werden in 4 Gruppen unterteilt.
a)    Die erste Gruppe ist für die Erstellung des Videos verantwortlich und organisiert sich selbstständig. Zum Dreh nehmen jeweils einige Studierende dieser Gruppe an den Blocktagen der anderen Gruppen teil.
b)    Die zweite Gruppe begegnet inhaftierten Frauen der JVA Vechta. An vier Samstagnachmittagen finden Workshops in der JVA Vechta statt, in denen die Studierenden gemeinsam mit den Frauen zum Thema Partizipation arbeiten und sich mit ihren Lebensläufen auseinandersetzen.
c)    Die dritte Gruppe begegnet Menschen mit Behinderung. An zwei Samstagvormittagen finden Workshops statt, in denen die Studierenden gemeinsam mit den jungen Erwachsenen zum Thema Partizipation arbeiten und sich mit ihren Lebensläufen auseinandersetzen. Zusätzlich werden Tandems zwischen beiden Teilnehmergruppen gebildet. Diese Tandems treffen sich viermal separat.
d)    Die vierte Gruppe begegnet Jugendlichen mit Fluchthintergrund. An vier Samstagnachmittagen finden Workshops statt, in denen die Studierenden gemeinsam mit den Jugendlichen zum Thema Partizipation arbeiten und sich mit ihren Lebensläufen auseinandersetzen. Zusätzlich werden Tandems zwischen beiden Teilnehmergruppen gebildet. Diese Tandems treffen sich viermal separat.

Bei allen Treffen soll gefilmt werden. Die erste Gruppe erstellt aus dem Videomaterial ein Youtube-Video, das am Ende online gestellt werden soll. Die Inhalte des Videos werden mit allen Teilnehmenden abgesprochen. Es wird nichts ohne das Einverständnis der gefilmten Personen veröffentlicht.
Den Abschluss des Projekts bildet ein gemeinsamer Gottesdienst in der Gefängniskirche, an dem alle Beteiligten teilnehmen.

Letzte Aenderung: 18.05.2020 · Seite drucken