Initiates file downloadFortbildungsreihe INKLUSION startet mit Basis-Modul

 

1. "Wer ist eigentlich noch normal?" - Heterogene Lebenswelten in Lerngruppen erkennen und berücksichtigen

Mi, 17.06.2020 16:00-18:00 Uhr, Anmeldeschluss 10.06.2020

In dieser Fortbildung erhalten die Lehrerinnen und Lehrer einen Überblick über die vorhandenen Heterogenitätsdimensionen und gleichzeitig einen ersten Eindruck, was bei der Gestaltung und Planung von Unterricht beachtet werden sollte, damit Inklusion gelingen kann. Dabei soll auch nicht vergessen werden, dass in vielen Schulklassen bereits einige Barrieren von Inklusion erfolgreich abgebaut wurden. Hier gilt es anzusetzen und den Blick für Exklusionsprozesse zu sensibilisieren, so dass weitere Barrieren erkannt und abgebaut werden können. 

Ziel: In dieser Fortbildung lernen Sie erste Grundlagen der Inklusion sowie didaktische Handlungsempfehlungen kennen, damit Inklusion auch in Ihren Klassenzimmern gelebt werden kann.

2. Individuell fördern ohne abzustempeln

Do, 25.06.2020 16:00-18:00 Uhr, Anmeldeschluss 15.06.2020

Mit ca. 36% ist der Förderschwerpunkt Lernen der am meisten vertretene sonderpädagogische Förderschwerpunkt an deutschen Schulen, Tendenz steigend. Doch wie wird man eigentlich zum Förderschüler? „Welche individuellen Voraussetzungen müssen bei der Unterrichtsgestaltung berücksichtigt werden?“, „Worin liegen die Unterschiede zu meiner bisherigen heterogenen Lerngruppe?“ „Gibt es überhaupt Unterschiede?“ Und nicht zuletzt: „Was zeichnet die Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Lernen besonders aus und wie kann diese berücksichtigt werden?“

Ziel: In dieser Fortbildung lernen Sie die Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Lernen kennen und bekommen wichtige Handlungsimpulse für die Gestaltung inklusiven Unterrichts.

3. Methoden der inneren Differenzierung und des Classroom Managements

Mo, 29.06.2020 16:00-18:00 Uhr, Anmeldeschluss 18.06.2020

In dieser Fortbildung geht es um die didaktischen Handlungsempfehlungen, die sich aus den ersten beiden theoriegeleiteten Fortbildungen ergeben („Wer ist eigentlich normal?“ und „Individuell fördern ohne abzustempeln“). 

Am Beispiel des reciprocal teaching soll einerseits gezeigt werden, wie durch kooperatives Lernen das Kooperationsverhalten, das Empathievermögen und eine verbesserte gegenseitige Unterstützung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht gefördert werden kann. Auf der anderen Seite fungiert diese Methodik aber auch als Beispiel der inneren Differenzierung.

Durch den Ansatz des Classroom Managements soll zudem der Fokus von der Methodik als solche auf die Umsetzung gelenkt werden, so dass Lehrerinnen und Lehrer die Rahmenbedingungen von gutem Unterricht vermehrt in den Blick nehmen, damit Inklusion gelingen kann.

Ziel: In dieser Fortbildung lernen Sie den Ansatz des Classroom Managments, sowie den Ansatz des kooperativen Lernens am Beispiel des Reciprocal Teaching kennen und auf inklusiven Unterricht zu übertragen.

Die Anmeldung erfolgt über VeDaB. Nach dem Anmeldeschluss erhalten Sie per Mail eine Einladung mit dem Link sowie den entsprechenden Zugangsdaten. Diese Daten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden! 

Die Referentin Karolin Vogelsang ist im Projekt BRIDGES - Brücken bauen, Zusammenarbeit initiieren und gestalten für die Durchführung und Konzeption von Lehrer*innenfortbildungen und hochschuldidaktischer Weiterbildung zum Thema Inklusion sowie die Erarbeitung weiterer Strategien zum Wissenstransfer zuständig.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.uni-vechta.de/inklusion


Neues Drittmittelprojekt in der Religionspädagogik

Im kommenden Semester wird das von der Robert Bosch Stiftung geförderte Drittmittelprojekt  „Gemeinsam statt einsam – Ein Videoprojekt“ von Prof. Dr. Britta Baumert starten. Ziel ist die gemeinsame Erstellung eines YouTube Videos zum Thema Partizipation und Inklusion durch Studierende, Inhaftierte, Geflüchtete und Menschen mit Behinderung. Im kommenden Wintersemester wird im Profilierungsbereich ein entsprechendes Modul für Studierende der Uni Vechta angeboten.
Jeweils ein Drittel der Studierenden arbeitet mit inhaftierten Frauen zusammen, ein Drittel mit Menschen mit Behinderung der Begegnungsstätte SAM und ein Drittel mit geflüchteten Jugendlichen. Alle drei Gruppen nehmen an zwei eigenen Workshops teil, in denen sie sich gestaltpädagogisch mit dem Thema Teilhabe auseinandersetzen und sich auf den Videodreh vorbereiten. Innerhalb der Gruppen bilden sich Tandems von einem Studierenden und einem weiteren Teilnehmenden. Diese Tandems treffen sich einmal die Woche zu gemeinsamen Unternehmungen und zur Planung und Erstellung des Videos. Die Studierenden stellen aus den 30 Einzelbeiträgen ein Gesamtvideo zusammen, versehen es mit Text und Musik. Unterstützt werden Sie dabei im Begleitseminar, wo sie theoretisches Wissen zum Thema Teilhabe und Inklusion, sowie praktische Fähigkeiten zur Erstellung und Bearbeitung von Videos erlernen.
Im Rahmen eines gemeinsamen Abschlussgottesdienstes wird das Video erstmals angeschaut. Im Rahmen einer größeren Abschlussveranstaltung wird das Video der Öffentlichkeit präsentiert.


Tagung zur Interkulturellen Kompetenz war voller Erfolg

Am 23./24.02. fand im Antoniushaus die Tagung zum Thema "Interkulturelle Kompetenz in der Schule" statt.
Die Vorträge von renommierten Vertretern der Religionspädagogik, einer Islamischen Theologin sowie einer praktischen Theologin aus Peru regten das Publikum zur Diskussion an und gaben wichtige Impulse für die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema sowie konkrete Anregungen für die schulische Praxis.
Die abwechslungsreichen Workshops am Samstag aus der religionspädagogischen und schulischen Praxis, theologischen Wissenschaft und der allgemeinen Pädagogik wurden von den zahlreichen TeilnehmerInnen begeistert wahrgenommen. Die ab-schließende Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der interkulturellen (schulischen) Praxis rundete das Programm der Tagung ab.

Weitere Informationen finden Sie Initiates file downloadhier.


Fachtag Inklusion im Religionsunterricht

Auf dem Fachtag Inklusion im Religionsunterricht im Rahmen der Fachtagung Inklusion des BMBF Projekts BRIDGES stellte unter anderem die Förderpädagogin Annette Kolbert eine Unterrichtsreihe im inklusiven Religionsunterricht an der Grundschule mit dem Titel „Komm und sieh – Ich bin dein GOTT“ vor. Im Rahmen dieser Unterrichtsreihe gestalten Schülerinnen und Schüler unter anderem zu den „ich-bin“-Worten des Johannesevangeliums einen Guck-Kasten, der ein mögliches Selfie von Gott darstellen könnte.
Auch die TeilnehmerInnen des Workshops konnten einen Guck-Kasten gestalten. Entstanden ist eine beeindruckende Vielfalt an „Selfies von Gott“, die Anregung zur Interpretation und zum Weiterdenken gibt.

Opens internal link in current windowGuckkästen

 

 


Tagung: Fachspezifische Zugänge zur Inklusion Im Rahmen des BMBF-Projektes BRIDGES veranstaltet die Universität Vechta vom 29.11.-01.12.2017 eine Tagung zum Thema: Fachspezifische Zugänge zur Inklusion

Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, wie sich Inklusion im Sinne eines Miteinanders von verschiedenen Menschen in bereichernder Vielfalt auf das System Schule beziehen lässt. Dieser Frage soll auf der Tagung aus verschiedenen Perspektiven nachgegangen werden. Dabei spielt insbesondere die Vereinbarung des humanistischen Bildungsprinzips mit dem kompetenzorientierten Lernen nach Bologna und die damit verbundene Frage nach Diagnose versus Etikettierung von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf eine wichtige Rolle. Die erste Perspektive, die eingenommen wird, ist die der Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Förderpädagogik. So werden zwei Keynotes in die Fragestellung der Tagung einleiten. Die zweite Perspektive ist die der Fachdidaktiken. In parallelen Panels werden die einzelnen Fächer ihre Perspektive auf inklusiven Fachunterricht einbringen. Leitend ist hierbei immer die Frage nach dem Bildungsideal und dem Ziel von Unterricht. Eng verbunden mit der Perspektive der Fachdidaktiken ist die der fachdidaktischen Praxis. VertreterInnen aus der schulischen Praxis werden in den fachspezifischen Panels in Form von Workshops Einblicke in Best-Practice-Beispiele geben und die TeilnehmerInnen der Tagung einladen, an Praxiskonzepten für inklusiven Fachunterricht zu arbeiten.

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte FachdidaktikerInnen, NachwuchswissenschaftlerInnen, Lehrerinnen und Lehrer sowie interessierte VertreterInnen der Praxis.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Flyer zur Tagung


Workshop

"Anpassung oder Widerstand? Eine Unterrichtseinheit zu Zivilcourage früher und heute in Auseinandersetzung mit der Kirche im dritten Reich" im Rahmen des Religionslehrertags des Bistums Osnabrück in Lingen. September 2017


Wanderausstellung zu Friedensvisionen in der Pfarrkirche St. Josef

Bild: Stimbergzeitung

Friedensvisionen von Vechtaer Theologie-Studierenden, jungen Frauen aus der JVA Vechta und geflüchteten Jugendlichen aus der Region sind zurzeit in der Pfarrkirche St. Josef in Oer-Erkenschwick zu sehen. Initiiert wurde die Ausstellung von Juniorprofessorin Dr. Britta Baumert.

Begleitet wird die Ausstellung durch friedenswissenschaftliche Interpretationen der Bilder sowie liturgische Impulse im Rahmen der Gottesdienste. Die Ausstellung ist noch bis zum 17.09. zu sehen.

Im Dezember wird die Ausstellung im Studienseminar Dortmund zu sehen sein und im Frühjahr 2018 auf dem Katholikentag in Münster.


SchülerInnen-Befragung

Die Juniorprofessur führt eine seit Dezember 2016 laufende umfassende Befragung von Schülerinnen und Schülern zum Thema "Werte" durch. Befragt werden jeweils 100 Schülerinnen und Schüler in sogenannten Auffangklassen und 100 Schülerinnen und Schüler in Regelklassen. Durchgeführt wird die Befragung an vier verschiedenen Schulen im Land Nordrhein-Westfalen.


Kooperation mit der JVA

Gemeinsam mit der Gefängnisseelsorgerin Josefine May starten Prof. Dr. Britta Baumert und Dr. Janine Redemann ein Kooperationsprojekt zur Begegnung von Gefangenen und Studierenden. Studierende der Katholischen Theologie sollen gemeinsam mit inhaftierten Frauen zum Thema Vielfalt, Partizipation und Selbstbestimmung arbeiten. Durch dieses Projekt sollen Exklusionsprozesse und Inklusionsbedürfnisse sichtbar gemacht und verschiedene Vorstellungen von Inklusion dargestellt werden. Das Lehr-Forschungs-Projekt soll Anfang des Jahres bei der Robert-Bosch-Stiftung zur Förderung beantragt werden.


Materialien für den Religionsunterricht

 

 

 

 

 

Ab sofort besteht die Möglichkeit, Unterrichtsmaterialien für den Religionsunterricht auszuleihen.
Weitere Informationen hier!

Letzte Aenderung: 03.06.2020 · Seite drucken

 

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Fon (0)4441 15-390

Handy 0171 2003053

 

Telefonische Sprechstunden können per Mail
vereinbart werden.

 

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