Ausleihe von Unterrichtsmaterialien

Ab sofort besteht die Möglichkeit, Unterrichtsmaterialien für den Religionsunterricht auszuleihen.

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Preis für beste Studienabschlussarbeit verliehen

Bei der alljährlichen Adventsfeier des Instituts für Katholische Theologie wurde erstmals ein Preis für die beste Studienabschlussarbeit verliehen. Preisträger war Jonas Breuer mit seiner Bachelorarbeit zum Thema:  "Hermeneutik der Tempelreinigung. Die johanneische Perspektive".

Dank der Initiative von Prof.’in Dr. Baumert konnte das Institut für Katholische Theologie das Bischöflich Münstersche Offizialat als Sponsor für diesen Preis gewinnen. Überreicht wurden die Urkunde und das Preisgeld durch den Leiter der Schulabteilung des Offizialats, Herrn Prof. Dr. Franz Bölsker.

Wir freuen uns sehr für Herrn Breuer und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft. Herzlichen Glückwunsch!

Prof'in Dott. Dr. Silvia Pellegrini, Jonas Breuer und Prof. Dr. Franz Bölsker
Foto: Stefanie Röhll
Foto: Stefanie Röhll

Tag der Begegnung

Am 25.11.2017 haben sich im Rahmen des Seminars KT-10.2 Interreligiöses und ökumenisches Lernen katholische und evangelische Lehramtsstudierende der Universtiäten Vechta und Oldenburg zu einem Tag der Begegnung getroffen. Thema dieses Tages war der Konfessionell-Kooperative Religionsunterricht. In diesem Modell werden Schülerinnen und Schüler beider Konfessionen gemeinsam von einer Lehrkraft im Fach Religion unterrichtet. Nach einem Kennenlernen über typisch evangelische - typisch katholische Vorannahmen, haben die Studierenden in ökumenischen Tandems sich den Zielen, Möglichkeiten und Grenzen des KoKoRU gewidmet. Gemeinsam haben sie mögliche Unterrichtsthemen bearbeitet und Unterrichtsmaterial analysiert. Die Dozenten Dr. Ute Beyer-Henneberger (Universität Oldenburg) und Dr. Janine Redemann (Universität Vechta) streben eine Wiederholung solcher Begegnungstreffen für die Lehramtsstudierenden beider Universitäten an.


Tagung: Interkulturelle Kompetenz in der Schule

Vom 23.-24.02.2018 veranstaltet die Juniorprofessur Religionspädagogik eine Tagung zur Interkulturellen Kompetenz in der Schule. Auf der Tagung soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern Theologie einen Beitrag zur interkulturellen Kompetenz in der Schule leisten kann. Es werden verschiedene Schwerpunktthemen in den Blick genommen. Dabei sucht die Religionspädagogik bewusst einen Dialog mit der systematischen und islamischen Theologie.

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Fachtagung Inklusion war voller Erfolg!

Foto: Stefanie Röhll

Vom 29.11.-01.12. fand in Visbek im Haus Marienstein die Fachtagung Inklusion im Rahmen des BMBF Projektes BRIDGES statt. Initiatorin und Organisatorin Prof. Dr. Britta Baumert spricht von einer sehr gelungenen Tagung mit einem abwechslungsreichen Programm, spannenden Vorträgen, interessanten Diskussionen und lebhaftem Austausch.
Gerade die Begegnung von Wissenschaft und Praxis zeichnete die gemeinsame Fachtagung von insgesamt neun Fächern der Universität Vechta aus. Neben dem Rahmenprogramm mit Fachvorträgen, Praxisberichten, Insidergesprächen, Podiumsdiskussion und Rapauftritt kamen vor allem bei den LehrerInnen aus der Region die fachspezifischen Panels der Fächer Anglistik, Geographie, Theologie, Mathematik, Biologie, Erziehungswissenschaften, Musik, soziale Arbeit und Sachunterricht sehr gut an.


Jun.-Prof.in Dr. Britta Baumert und Wiss. Mitarbeiterin Stefanie Röhll besuchen SAM

Foto: Stefanie Röhll

Frau Baumert und Frau Röhll haben am 15.11.2017 die Gruppe "Mensch zuerst" in der Begegnungsstätte SAM des Andreaswerks besucht. Ziel der Begegnung war die gemeinsame Vorbereitung eines Podiumsgesprächs, das im Rahmen der Fachtagung Inklusion am 30.11.2017 im Tagungshaus Marienstein in Visbek stattfinden wird.

Auf dem Podium werden sechs Menschen mit Handicap von ihren Erfahrungen mit Inklusion und Exklusion berichten und ihre Wünsche und Visionen zum Thema vorstellen.


Auftakttage des Instituts für Katholische Theologie in Zusammenarbeit mit der Kirche am Campus

Auch zum diesjährigen Wintersemester 2017/18 gestaltete das Institut für Katholische Theologie für seine Erstsemester vom 09. bis zum 12. Oktober 2017 unter Mitwirkung von Peter Havers und Pater Gregor Naumann von der Kirche am Campus eine Orientierungswoche.
64 Erstsemester konnte Institutsdirektor Prof. Dr. Lachner im Rahmen der Erstsemestereinführung am Donnerstag begrüßen. Während der gesamten Woche wurden die neuen Studierenden in ungezwungener Atmosphäre - begleitet durch die Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen sowie durch die Tutoren Phillip Sehr und Caroline Schmidt - mit der Organisation des Instituts, der Bibliothek und dem Campus vertraut gemacht. Eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, bei der die Erstsemester mit Übungen zum Zitieren und anschließender Erarbeitung theologischer Fachtermini selbst aktiv werden konnten, bot einen guten Einblick in das folgende Studium. Bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Kirche am Campus konnten noch offene Fragen geklärt, neue Kontakte geknüpft und ungezwungen geplaudert werden.


Egon Spiegel in China als Research Fellow ausgezeichnet

Foto: Der Direktor des „Institute of Nanjing Massacre History and International Peace“, Zhang Jianjun, überreicht Egon Spiegel die Ernennungsurkunde

Seit sieben Jahren kooperiert Egon Spiegel mit dem Professor für Weltgeschichte und Direktor des Instituts für Friedensforschung von der chinesischen Nanjing University, Prof. Dr. Liu Cheng. Im Rahmen dieser Kooperation und mittlerweile fast 20 Forschungs- und Vortragsaufenthalten in China sind auch seine Kooperationen mit dem Nanjing Massacre Museum und dem John Rabe Haus in Nanjing zu sehen. Zweimal besuchte Spiegel diese Einrichtungen auch mit einer größeren Gruppe von Studierenden der Universität Vechta.
Ausdrücklich als Professor der Universität Vechta konnte er die Beantragung eines seinem Kollegen Liu Cheng übertragenen UNESCO-Lehrstuhls für Friedenswissenschaft an der Nanjing Universität unterstützen. Jetzt ist er vom „Institute of Nanjing Massacre History and International Peace“ als Distinguished Researcher ausgezeichnet worden. Bei der Übergabe der Urkunde brachte der Direktor des Instituts, Zhang Jianjun, zum Ausdruck, dass er sich von Spiegel als Theologen insbesondere Forschungen zur Frage nach den religiösen Motivationen derjenigen erwarte, durch deren Einsatz das Leben von über 250.000 Einwohnern Nanjings, der damaligen Hauptstadt von China, gerettet werden konnte, während 300.000 Einwohner einem nur wenige Wochen dauernden Massaker japanischer Soldaten im Winter 1937/38 zum Opfer fielen.
Als Research Fellow des Instituts habe er die volle Unterstützung des Instituts. Während seines diesmaligen Aufenthaltes hält Spiegel in verschiedenen Universitäten und auf verschiedenen Konferenzen mehr als zehn Vorlesungen im Schnittfeld von Kultur, Religion und Politik.  


Tagung zum Thema Inklusion

Vom 29.11.-01.12. veranstaltet die Werkstatt Inklusion unter der Leitung von Prof. Dr. Britta Baumert eine Tagung zum Thema Inklusion. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte FachdidaktikerInnen, NachwuchswissenschaftlerInnen, Lehrerinnen und Lehrer sowie interessierte VertreterInnen der Praxis.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sie Opens external link in new windowhier.

Opens external link in new windowFlyer zur Tagung


Wanderausstellung zu Friedensvisionen in der Pfarrkirche St. Josef

Bild: Stimbergzeitung

Friedensvisionen von Vechtaer Theologie-Studierenden, jungen Frauen aus der JVA Vechta und geflüchteten Jugendlichen aus der Region sind zurzeit in der Pfarrkirche St. Josef in Oer-Erkenschwick zu sehen. Initiiert wurde die Ausstellung von Juniorprofessorin Dr. Britta Baumert.

Begleitet wird die Ausstellung durch friedenswissenschaftliche Interpretationen der Bilder sowie liturgische Impulse im Rahmen der Gottesdienste. Die Ausstellung ist noch bis zum 17.09.2017 zu sehen.

Im Dezember wird die Ausstellung im Studienseminar Dortmund zu sehen sein und im Frühjahr 2018 auf dem Katholikentag in Münster.


Summer School 2017 – Vechta meets China

Foto (privat): Abschiedsfoto nach gemeinsamem Dinner mit dem Vizepräsidenten, Prof. Dr. Michael Ewig (hintere Reihe, 2.v.l.), Johannes Schmees (h.R., 3.v.l.), Dr. Frederike Bartels (h.R., 3.v.r.), Prof. Dr. Min Chen (v.R., 3.v.l.), Prof. Dr. Margit Stein (v.R., 4.v.l.), Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel (rechts außen)

Wenn sich fünf Professoren und Professorinnen aus verschiedenen Universitäten der chinesischen Provinz Anhui auf den Weg nach Vechta machen, dann hat das seine besonderen Gründe und ist als etwas Nichtalltägliches zu feiern. Hintergrund ist eine unter der Leitung von Prof. Dr. Margit Stein, Dr. Frederike Bartels und Johannes Schmees ins Leben gerufene Kooperation der Universität Vechta mit chinesischen Universitäten jener chinesischen Provinz, die bereits seit den 1980er Jahren Partnerprovinz des Landes Niedersachsen ist. Zentrales Ziel der Kooperation ist ein von beiden Seiten gleichermaßen verantwortetes Studium von chinesischen und deutschen Studenten/innen mit der Möglichkeit, dieses sowohl hier als auch dort abzuschließen. Dabei gibt es reichlich Bedarf, sich über sowohl inhaltliche als auch strukturelle Konditionen – am besten face to face – abzustimmen. Die Kooperationspartner/innen wählten dafür den Rahmen einer Summer School.
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Polnische Wissenschaftlerin im IKT – Soziologieprofessorin Dr. Agnieszka Zduniak spricht über religiöse Events

Sie ist Professorin für Soziologie an der Ermländisch Masurischen Universität (UWM) Olsztyn in Polen und hat zu Arbeiten von Franz Xaver Kaufmann an der Katholischen Universität Johannes Paul II. in Lublin bei Prof. Dr. Janusz Marianski promoviert: Dr. Agnieszka Zduniak. In verschiedenen Seminarveranstaltungen des Lehrstuhls für Praktische Theologie sprach sie über einen ihrer zentralen Forschungsschwerpunkten: Religiöse Events als Ausdruck der Übernahme populärer kommunikativer Formen durch religiöse Organisationen. Religiöse Events, das sind etwa der Weltjugendtag oder auch religiöse Wallfahrten. Insbesondere die von der Soziologin mit Eileen Barker vorgenommene Unterscheidung von Spiritualität und Religiosität regte die Studierenden zu Diskussionen an.
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Markus Buschkotte zum Dr. phil. promoviert

Er hat gleich mehrere heiße Eisen mit seiner Dissertation angepackt, der Diplompädagoge, Lehrer am Evangelischen Schulzentrum in Hilden, Entwicklungstherapeut und psychologische Ausbilder in eigener Praxis, Markus Buschkotte, jetzt Dr. phil. Markus Buschkotte. Seine Doktorarbeit mit dem Titel „Auf der Suche nach einer Haltung. Lehrer(aus)bildung im Spannungsfeld von Berufsfähigkeit und Berufsfertigkeit“ nimmt nicht nur die leicht anachronistisch lautende Frage nach der „Haltung“ der Lehrkraft auf, sondern reflektiert diese auch noch in einer fundierten und religionspädagogisch hoch interessanten Auseinandersetzung mit keinem geringeren als dem theologischerseits keineswegs unumstrittenen Friedrich Nietzsche. Dabei zeigt sich, dass sich die Psychologie bzw. Philosophie des vielmals verkannten Nietzsche aus etwa der Perspektive einer Meister Eckhardschen Theologia negativa, einer Systemkritik, wie sie bei Leo Tolstoi begegnet, und eines Anything goes bei Paul Feyerabend wissenschaftstheoretisch wie theologisch ebenso gut positiv wenden lässt, wie aus dem Blickwinkel einer Forderung nach Gewährleistung überraschungsoffener Prozesse und den diesbezüglichen Chancen eines eschatologischen Vorbehalts.
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Ein Leben für die Friedensforschung – Egon Spiegel im „Talk am Dom“

Der „Talk am Dom“ hat Tradition. Ihr Initiator, Organisator und Moderator, Dr. Klaus Depta, Leiter der Stabsstellen Rundfunk und Öffentlichkeitsarbeit, spricht mit einer Handvoll Gästen über Gott und die Welt und das vor Live-Publikum und laufenden Kameras. Mit Professor Dr. Egon Spiegel waren dieses Mal der Intendant des Hessischen Rundfunks, Manfred Krupp, der Kinderliedermacher Reinhard Horn, vom Sozialdienst katholischer Frauen Christa Steinhauer-Friedrich sowie der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, eingeladen. Der Ort des Talks: das Café Ideal in der Nachbarschaft des Fuldaer Doms. Ziel des Talks mit Spiegel war die Porträtierung eines Friedensforschers mit ausgeprägten internationalen Beziehungen nach Polen, die USA und – von besonderem Interesse – in die Volksrepublik China sowie einer Biografie, in der sich bereits früh der friedenswissenschaftliche, insbesondere friedenstheologische, Schwerpunkt seines beruflichen Werdegangs abzeichnete.

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Kirche im Aufbruch – Prof. Dr. Raimund Lachner und apl. Prof. Dr. Karl Josef Lesch sprechen über Impulse von Papst Franziskus

Foto: Schultes

Die katholische Kirche diskutiert derzeit Perspektiven von Kirche, die früher undenkbar waren, dazu hat der Umgang des Papstes mit der Kurie viele überrascht. Verschiedentlich wird eine neue Öffnung der Kirche für die Lebenswirklichkeit der Menschen spürbar. Dieser Entwicklung die akademische Reflexion zur Seite zu stellen, ist das Anliegen der Ringvorlesung „Der Papst ändert keine einzige Lehre, und doch ändert er alles – Aufbrüche unter Papst Franziskus“ des Instituts für Katholische Theologie der Universität Vechta.
Dass die „Kirche [tatsächlich] ‚im Aufbruch‘“ ist, konnte Prof. Dr. Raimund Lachner in seinem Vortrag zur Ekklesiologie des Apostolischen Schreibens Evangelii Gaudium herausstreichen. Besonders betonte der Dogmatiker das Plädoyer des Papstes zur "unauffschiebbaren Erneuerung der Kirche" auf allen Ebenen, die vor allem aus ihrer Wesensbestimmung als „Gemeinschaft der missionarischen Jünger“ (EG 24) resultiere. Denn dadurch, dass der missionarische Auftrag jedes Getauften die Evangelisierung anderer unmittelbar mit der Selbstevangelisierung zusammenbringe, vollziehe sich das gemeinsame Kirche-Sein dynamisch in ständiger, dialogorientierter Wechselbeziehung mit Gott und Welt.
Allerdings „gibt [es dabei] auch den böswilligen Widerstand“, wie apl. Prof. Dr. Karl Josef Lesch im Anschluss betonte. Vor allem innere Hindernisse stünden der Reform der Kirche bei der nun zu beobachtenden Wende entgegen. Gerade die im Herbst 2016 von vier Kardinälen geäußerten ‚Zweifel an Amoris Laetitia‘ kennzeichneten die bereits erreichte Eskalation des Konflikts um den Kurs der Kirche, so der Religionspädagoge.
Somit zeigte sich in dieser Ringvorlesung, was schon der Ankündigungstext versprochen hatte: Der theologische und kirchliche Aufbruch unter Franziskus ist deutlich zu erkennen. Ob und inwieweit dieser Aufbruch der Kirche gelingt, hängt vom Engagement aller und jedes einzelnen Christen ab.


Si vis pacem, para pacem – zum friedenstheologischen Aufbruch des lateinamerikanischen Papstes. Vortrag von Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel im Rahmen der Ringvorlesung

Es dürfte kein Zufall sein, dass die päpstliche Botschaft zum 50. Weltfriedenstag (1. Januar 2017) dem Friedenshandeln als einem erklärt gewaltfreien gewidmet ist. „Gewaltfreiheit: Stil einer Politik für den Frieden“, so hat Papst Franziskus seine Jubiläumsbotschaft überschrieben und damit die „Lehre vom gerechten Frieden“ (anstelle der traditionellen „Lehre vom gerechten Krieg“) auf einen Kulminationspunkt gebracht. Frieden, das heißt Gewaltfreiheit. So deutlich hat man es aus dem Mund des höchsten Lehramts bislang noch nicht vernommen. Der jesuanische, der urchristliche Pazifismus ist mehr und mehr dabei, ethisch salonfähig zu werden. Der argentinische Papst hat sich, vor dem Hintergrund seiner lateinamerikanischen Erfahrung mit Unterdrückung und Ausbeutung, von Militärdiktatur und Revolution überraschend klar positioniert und der Friedensethik einen neuen, zielführenden Anstoß gegeben. Dieses herauszuarbeiten, war das Ziel der Vorlesung von Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Katholische Theologie der Universität Vechta.
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Ringvorlesung im Sommersemester 2017

„Der Papst ändert keine einzige Lehre, und doch ändert er alles.“
Aufbrüche unter Papst Franziskus


Vom Können erzählen – Festschrift für Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel

Foto (Simon Scholz): Anja Niermann überreicht die von Thomas Nauerth (1.v.l.), Volker Garske (2.v.l.) und ihr herausgegebene Festschrift an Egon Spiegel

Eigentlich soll der Band keine Festschrift sein, sondern ein einladendes – vor allem in didaktischen Zusammenhängen verwendbares – Lesebuch, ein, wie der Untertitel verrät, „Lesebuch zum Frieden“. Dass er es dennoch ist, das wurde bei seiner Übergabe an den Jubilar, den Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Theologie, Prof. Dr. theol. habil. Prof. h.c. Egon Spiegel, dann doch deutlich. Deutlich wurde es auch durch den Titel, der, wie die Herausgeber PD Dr. Volker, apl. Prof. Dr. Thomas Nauerth und Anja Niermann in der Einleitung zum Band schreiben, ein zentrales Anliegen des Geehrten aufgreift, nämlich das friedenschaffende Sollen aus dem friedenschaffenden Können zu entwickeln und deshalb einfach „Vom Können erzählen“. Das haben dann auch über 80 Autorinnen und Autoren getan, in – so war es vorgegeben – kurzen pointierten, in der Regel essayistisch gehaltenen Beiträgen. Zustande gekommen ist eine Sammlung von Zeugnissen, diese oft in Verbindung mit den jeweiligen Lebens- und/oder Arbeitsfeldern der Beiträger/innen, die unter unterschiedlichen Aspekten zeigen, dass Friedenshandeln, im Großen wie im Kleinen, möglich ist, dass es allerdings auch als solches eigens wahrgenommen werden muss. Das Lesebuch, nebenbei auch eine Festschrift, wurde im Rahmen seiner Ringvorlesung in der Kirche am Campus zunächst noch als Manuskript an Spiegel überreicht. Es wird in Kürze im Verlag LIT (Münster, Berlin) erscheinen. 


Start des Kooperationsprojektes "Wovon die Bibel erzählt"

Der Lehrstuhl Biblische Theologie - Exegese des Neuen Testaments startet im August 2017 das in Zusammenarbeit mit Sonja Hillebrand vom Ludwig-Windthorst -Haus in Lingen (Ems) und der KEB Emsland-Süd & -Mitte gestaltete Kooperationsprojekt "Wovon die Bibel erzählt". Wie der Titel verrät, sollen hierbei gängige wie weniger gängige Erzählungen der Bibel ebenso wie der Erzählzusammenhang von Altem und Neuem Testament erschlossen werden. Herr Dr. Michael Reitemeyer (LWH, Lingen) und Frau Dr. Lisa Steinkühler (Universität Bielefeld) gestalten u. a. als Referent*innen die der Veranstaltungsreihe zugehörigen Abend- und Wochenendveranstaltungen. Auftakt der Reihe ist mit kostenloser Teilnahme der 15. August 2017, 19.00-21.30Uhr im Pfarrzentrum der Gemeinde Maria Königin, Lingen. Für weitere Informationen bzw. Anmeldungen beachten Sie bitte anliegende Dateien.
Flyer Initiates file download"Muss man das glauben?"  / Flyer Initiates file download"Wovon die Bibel erzählt"


Napoli, Baia Domizia – Geburtstagsfeier im Höffmann-Camp mit Erzbischof Kabongo

1000 Jugendliche und mittendrin seine Eminenz Erzbischof Emery Kabongo! Sie sind im Höffmann-Camp 2017, in Napoli, in Neapel, und feiern mit dem kongolesischen Erzbischof, dem früheren Privatsekretär des polnischen Papstes Johannes Paul II., dessen 77. Geburtstag. Sie feiern „rein“ und feiern am Morgen und am Abend und sie feiern unter den Bedingungen eines Jugendcamps – mit der für Höffmann-Camps typisch üppigen Küche und damit einem Angebot, das an nichts fehlen lässt. Sie feiern zusammen mit dem Personal und den jungen, aus allen Teilen Deutschlands stammenden Lagerteilnehmern/innen.
Für den Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Theologie, Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel, ist es nicht nur eine Ehre, zu den geladenen Gästen zu gehören und mit einstimmen zu dürfen in das italienische „Happy birthday to you“, in das „Tanti auguri a te“. Es ist mittlerweile schon Tradition: Hans Höffmann in seinem jeweiligen großen Sommerlager zu besuchen, ob das in Rom, Athen, Barcelona oder diesmal Neapel ist. Man mag hinter den Stippvisiten eine besondere persönliche Verbundenheit vermuten, auf jeden Fall sind sie eines: Sponsorenpflege. Der Reiseunternehmer hat nicht nur über viele Jahre der Universität Vechta durch seine Unterstützung eine Dozentur für Interkulturelle Kompetenz ermöglicht, er stiftet seit einigen Jahren den im Jahresabstand regelmäßig ausgelobten Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz.

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Theologie-Professoren treffen Kirchenleitung

Foto: Kattinger

Zweimal im Jahr treffen sich die Professoren der beiden Institute für Katholische Theologie der Universitäten Osnabrück und Vechta mit ihren Bischöfen.
Zum ersten Mal hatte nun Weihbischof Theising seinen Amtsbruder Bischof Dr. Franz-Josef Bode aus Osnabrück und die Theologie-Professoren in das Bischöflich-Münstersche Offizialat in Vechta eingeladen. An dem Treffen nahmen dieses Mal auch die Mentoren, die die künftigen Religionslehrer geistlich begleiten, Vertreter der Hochschulseelsorge sowie die Leiter der kirchlichen Schulabteilungen teil. Aus Hannover war der Leiter des Katholischen Büros Niedersachsen, Hon.-Prof. Dr. Felix Bernard, angereist.
Theising stellte sich seinen Gästen als neuer Weihbischof und Bischöflicher Offizial vor und verwies dabei auf seine Erfahrungen in der Hochschulpastoral. Ausdrücklich griff er die Schwierigkeit zahlreicher Studierender auf, in Vechta ausreichenden Wohnraum zu finden. Dieser Missstand, so betonte er, müsse von Kirche und Politik in den Blick genommen werden. Anschließend berichteten die beiden Institutsdirektoren Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke aus Osnabrück und Prof. Dr. Raimund Lachner aus Vechta über die neuen Entwicklungen in ihren Instituten.


"Lasst die Studieninteressierten zu mir kommen; hindert sie nicht daran!" (Mk 10,14b in Abänderung) - IKT bei "check in tu study" vertreten

Bild: privat
Bild: privat

Auch in diesem Jahr war das Institut für Katholische Theologie wieder am Informationsabend der Zentralen Studienberatung „check in to study“ beteiligt. Nachdem von 17.00 bis 20.00 Uhr rund 110 studieninteressierte SchülerInnen, ihre Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen Informationsständen über die Studienmöglichkeiten an der Universität Vechta aufgeklärt worden waren, bot auch die Vertretung der Katholischen Theologie Gelegenheit, alles Wissenswerte rund um das Theologiestudium kennenzulernen.
Im Zusammenspiel von Fachrat und Institutsmitarbeitern gelang es dabei plastisch Aufbau, Schwerpunkte und Atmosphäre des Vechtaer Theologiestudiums an die Interessierten zu vermitteln. Ein buntes Bild des Institutslebens ergab sich besonders dadurch, dass die zur Orientierung ausgelegten Informationsmaterialien mit anschaulichen Erlebnisberichten und Photos einzelner Exkursionen (Israel) und Veranstaltungen angereichert wurden.
Gerade diese „greifbare“ Seite des Studienfaches, wozu zudem eine aus Pappe gefertigte Aufstellfigur von Papst Franziskus zu zählen war, animierte eine Vielzahl an AbiturientInnen zum Verweilen. Dabei wurde für viele klar, was eine Studieninteressierte pointiert zusammenfasste: „Das Theologiestudium hat deutlich mehr zu bieten als ich vermutet hatte.“


Hoher Besuch aus dem Vatikan – Erzbischof Emery Kabongo im Institut für Katholische Theologie

Zugegeben, er ist nicht eigens dazu nach Vechta gereist, um an einem religionspädagogischen Seminar der Universität Vechta teilzunehmen: Erzbischof Emery Kabongo. Und es kommt auch nicht von ungefähr, dass auf dem Foto, das seinen Auftritt im Seminar dokumentiert, der Reiseunternehmer Hans Höffmann mit seinem Sohn und Geschäftsführer Andreas Höffmann zu sehen sind. Wie schon oft, ist der Erzbischof auch diesmal Gast der Familie Höffmann. Und weil in diesem Zusammenhang auch Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel den Erzbischof treffen und mit ihm bei solchen Begegnungen hoch interessante Diskussionen führen darf, konnte es nicht ausbleiben, dass seine Exzellenz sich gerne auch einmal zu einer Seminarveranstaltung einladen ließ – für die Studierenden die Begegnung mit einem hohen Vertreter der Kurie aus allernächster Nähe und ein Statement mit der spirituellen Überzeugungskraft eines Mannes, der in einem der blutgetränktesten Länder Afrikas aufgewachsen ist, der Demokratischen Republik Kongo (früher Zaire) und der nicht nur in zahlreichen Ländern der Welt wichtige diplomatischen und administrativen Aufgaben des Vatikan übernommen hatte, sondern schließlich vom polnischen Papst Johannes Paul II. zu dessen persönlichem Sekretär ernannt wurde.

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Good schools in Tanzania – Steenkamp vereinbart im IKT Kooperation mit Kurtz

So soll “Internationale Woche” sein: eine quicklebendige akademische Plattform des ebenso interdisziplinären wie internationalen Austausches. Dass die amerikanische Friedenswissenschaftlerin Prof. Dr. Mariam Kurtz von der Georgetown University und Harvard University aus Tanzania stammt und dort gerade ein Gender-Projekt erfolgreich abgeschlossen hat, trifft sich gut mit einem Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Margit Stein und Dr. Daniela Steenkamp. Dieses zielt auf die Erfassung und Eindämmung von Gewalt in den Schulen Tanzanias auf der Basis einer Untersuchung in Sekundarschulen der Diözese Rulenge-Ngara, die vornehmlich der Frage nachgeht, inwieweit Schüler/innen Opfer von Gewalt sowohl durch Peers als auch durch Lehrer/innen wurden bzw. sind. Vor dem Hintergrund, dass Prof. Kurtz durch ihre Herkunft und Verbundenheit mit Tanzania einen ganz besonderen Zugang zur speziellen Problematik hat, konnte Dr. Steenkamp am Rande des Vortrags der Tanzanianerin in einer Seminarveranstaltung von Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel einen intensiven Austausch mit der Wissenschaftlerin führen. Dabei zeichnete sich auf beiden Seiten schnell eine Kooperationsbereitschaft im Hinblick auf das Schulprojekt (http://www.ijern.com/journal/2016/January-2016/24.pdf) ab.

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Gastvortrag im Rahmen der Internationalen Woche der Universität Vechta

Prof. DDr. Stanko Gerjolij und Prof. Dr. Britta Baumert

Vom 12.06.-14.06. ist Prof. Dr. Dr. Stanko Gerjolij von der Universität Ljubjana im Rahmen der Internationalen Woche zu Gast an der Universität Vechta. Auf Einladung von Juniorprofessorin Britta Baumert gestaltet er während dieser Zeit das Lehrangebot der Religionspädagogik aktiv mit. Auftakt war am Montag sein Vortrag zum Thema "Gestaltpädagogische Zugänge zur Katechese". Am Dienstag gestaltet er ein Seminar zum Thema Bibeldidaktik.

Prof. Gerjolij ist Professor für Religionspädagogik und Didaktik und Vorsitzender der Europäischen Gestaltvereine.


Internationale Woche mit hochkarätigen Gästen: Prof. Dr. Lester Kurtz und Prof. Dr. Mariam Kurtz aus Washington D.C.

Lester Kurtz ist Professor für Soziologie an der renommierten George Mason University in Fairfax bei Washington D.C. Sein Spezialgebiet: die Friedensforschung vor dem Hintergrund vergleichender Religionswissenschaft. Eines seiner bekanntesten Bücher: Gods in a Global Village. The World’s Religions in Sociological Perspective, Los Angeles, Thousands Oaks, London, New Dehli, Singapore:  SAGE Publications, 4th Edition 2015. Weltweit bekannt ist Lester u.a. als Gandhi-Spezialist und Herausgeber einer der umfangreichsten friedenswissenschaftlicher Lexika, der dreibändigen „Encyclopedia of Violence, Peace, and Conflict“ (London, Oxford, New York, San Diego: Academic Press, 1999). Hier haben alle, die Rang und Namen in der Friedensforschung haben, grundlegende Artikel geschrieben. Mit Lester Kurtz kooperiert Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel seit der ersten Begegnung im Jahr 2003 (siehe Michael Nagler / Egon Spiegel: Politik ohne Gewalt. Prinzipien, Praxis, Perspektiven der Gewaltfreiheit, Berlin: LIT, 2008, 148). Zuletzt hat er ihn zusammen mit seinem chinesischen Kollegen Prof. Dr. Liu Cheng von der Nanjing University in dessen Universität besucht.  Weiterlesen ...


Mit chinesischem Kollegen unterwegs – Liu Cheng und Egon Spiegel forschen und lehren an US-amerikanischen Universitäten

2003 reiste Egon Spiegel noch alleine durch die Staaten, um dort an angesehenen Universitäten Kollegen und Kolleginnen aus der Friedensforschung zu treffen, sich mit ihnen über friedenswissenschaftliche Studiengänge auszutauschen, an Meetings im Rahmen von „Peace Studies Programs“ teilzunehmen und selbst eigene friedenswissenschaftliche Zugänge vorzustellen (siehe Egon Spiegel: "Peace Studies" und Friedenswissenschaft. Transatlantisches Networking, in: Nagler, Michael / Spiegel, Egon: Politik ohne Gewalt. Prinzipien, Praxis und Perspektiven der Gewaltfreiheit, Münster: LIT, 2008, 143-163). Zu dem am Ende dreimonatigen Forschungsaufenthalt hatte ihn wiederholt und mit sichtbarem Erfolg sein damaliger Mitarbeiter Dr. Thomas Nauerth, heute apl. Professor an der Universität Osnabrück, gedrängt. Ermöglicht wurde der Forschungsaufenthalt durch finanzielle Unterstützung aus Berufungs- und Bleibevereinbarungen der Universität Vechta.

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Studienreise nach Israel mit Ausstellung abgeschlossen

Die Studienreise nach Israel, die der Lehrstuhl für Biblische Theologie: Exegese des Neuen Testaments in Kooperation mit der Kirche am Campus im Februar stattfinden ließ, führte am Vormittag des 26.04.2017 mit dem Besuch von 20 Oberstufenschülern des Gymnasiums Antonianum Vechta zu ihrem Ziel: der didaktisch aufbereiteten Präsentation der Ergebnisse in einer eigens angelegten Ausstellung. Die Studierenden erläuterten ihre während der Exkursion gewonnenen Ergebnisse anhand der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Jesu Leben und Tod.
In der Galerie vor der Großen Aula des E-Gebäudes führten die an der Reise beteiligten Studierenden die Schülerschaft entlang des Jordans von Norden nach Süden, von Nazareth nach Emmaus, und stellten dabei ihre in Israel an den jeweiligen Orten erarbeiteten Ergebnisse zu der Betrachtung der Texte innerhalb der neutestamentlichen Topographie vor. Nachdem das Team des Lehrstuhls um Prof. Dott. Dr. Silvia Pellegrini und Gregor Naumann OP eine kurze Einführung gegeben hatten, erkundete der Oberstufenkurs die Stationen der Reise in Kleingruppen und ließ sich Konzept, Route und Ergebnisse der Studienreise von den Studierenden an Plakat- und Fotowänden erläutern. Zu der guten Stimmung addierten sich am Ende des Vormittages schließlich noch landestypische Süßigkeiten und Tee.
Das Material, das die Schülerinnen und Schüler begutachteten, steht allen Interessierten bis zum 5. Mai in der Galerie zur Verfügung. Wir danken allen Beteiligten von Herzen für ihre Mitarbeit während der Vorbereitung und der Ausführung.

Foto: Jonas Breuer
Foto: Jonas Breuer
Foto: Jonas Breuer

Lehrstuhl für das Neue Testament stellt auf gymnasialer Studienberatungsmesse aus

Auf der alljährlichen Studienberatungsmesse des Max-Planck-Gymnasiums in Delmenhorst stellte am 20.03.2017 der Lehrstuhl für „Biblische Theologie: Exegese des Neuen Testaments“ vertreten durch Herrn Jonas Breuer das Fach Kath. Theologie vor. Neben allgemeinen Fragen zum Studium und den Studienmöglichkeiten an der Universität Vechta, sollte den Schülern der 10. und 11. Jahrgänge vor allem das Studium der Katholischen Theologie als Studienoption präsentiert werden. Neben der Möglichkeit sich über eine Auslage an Broschüren, Lehrangeboten des Faches und Flyern näher zu informieren, stellte sich Herr Breuer zahlreichen Fragen und eröffnete dabei aus Perspektive des Studierenden Einblicke in die spannende Welt von Exegese, Kirchengeschichte, Moraltheologie und die weiteren Bereiche der systematischen und praktischen Theologie.


Die AG „Modulprüfungen der Katholischen Theologie“ engagiert sich für Transparenz, angemessenes Workload, Gleichbehandlung, Qualitätssicherung

Die vom Institutsrat eingesetzte und beauftragte AG „Modulprüfungen der Katholischen Theologie“ traf sich am Freitag, den 03. März 2017 unter Leitung von Prof. Dott. Dr. Silvia Pellegrini mit Frau Saskia Breuer als Vertreterin des Mittelbaus sowie Herrn Julius Busch und Herrn Johannes Michalak als der Studentischen Vertretung zu einem Beratungstreffen zur Verbesserung der Prüfungsmodalitäten. Beraten wurde die AG durch den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Prof. Dr. Wilfried Wittstruck.
Die verschiedenen Varianten von Modulabschlussprüfungen wurden auf Ihre Effizienz und Machbarkeit hin geprüft, rechtliche Fragen durch Herr Wittstruck abgesichert und eine studentenfreundliche Regelung erarbeitet. Im Fokus stand dabei neben der rechtlichen Absicherung eine Vereinheitlichung des Verfahrens zur Transparentisierung für die Studierenden. Zur Freude aller Beteiligten schienen gute Lösungen für alle Fälle parat zu sein und innovative Vorschläge für das WS 2017/18 wurden formuliert. Die Ergebnisse werden im Protokoll kommuniziert und im Institutsrat demnächst präsentiert.


Zu Besuch im Heiligen Land - ein Reisebericht

Foto: privat

Das Studium der Katholischen Theologie ist nicht selten eine Beschäftigung, die sich auf die Vorstellungskraft seiner Studierenden berufen muss. Die alt- und neutestamentlichen Texte rufen Orte, Routen, Karten auf den Plan und nur selten genügen die Informationen der an geographischer Genauigkeit kaum interessierten Texte, möchte man Genaueres erfahren. So prüft und vergleicht der Studierende, wie das Erkenntnisinteresse der biblischen Texte und ihr historischer Kern einander näher kommen — meist geschieht das in den Räumen der Universität oder dem Zuhause — und die Kenntnis der Landschaften Israels und Palästinas kommt gewandet als Theorie in das Leben des Theologen. Kein Studierender soll bloß genügsam vor den Atlanten sitzen müssen, sondern die Spuren Jesu erforschen, um den Texten entgegen zu kommen — entschied der Lehrstuhl für Biblische Theologie: Exegese des Neuen Testaments des Instituts für Katholische Theologie unter der Leitung von Prof. Dott. Dr. Silvia Pellegrini gemeinsam mit der Kirche am Campus und schuf für elf Studierende des Instituts die Möglichkeit, für zehn Tage in das Heilige Land zu reisen. Von Nazaret in Galiläa bis Emmaus nahe Jerusalem wurde der Jesu Lebens- und Verkündigungsweg bereist, Texte gelesen, die an Ort und Stelle untersucht und liturgisch untermalt wurden. Eine solche Untersuchung schließt beispielsweise eine Fahrt über den verregneten See Genesaret ein und einen Einblick in das Wunderverständnis des Markusevangelisten, wenn er von dem über den See wandelnden Jesus erzählt (Mk 6,48-51). Am Zielort Jesu, Jerusalem, angekommen, entfaltete sich die Reichhaltigkeit Israels mit dem Blick auf die religiösen Städten der drei abrahamitischen Religionen erst recht und wirksam: Das Zusammenleben mit allen kulturellen, religiösen und politischen Konsequenzen bereicherte diese Studienreise und das Verstehen der Literatur und prägte den Eindruck des an Geschichte und Geschichtlichkeit reichen Landes der biblischen Texte.


Ausstellung "Frieden ist ..."

Foto: privat

Am 04.04.2017 um 14:15 Uhr wurde in der Galerie der Universität Vechta unsere Ausstellung zum Thema „Frieden ist…“ eröffnet. Gemalt wurden die Bilder von Studierenden der Katholischen Theologie, inhaftierten Jugendlichen der JVA Vechta und Flüchtlingen im Kreis Vechta. Die Ausstellung will die verschiedenen jeweils subjektiv durch den jeweiligen Kontext geprägten Zugänge zum Thema sichtbar machen. Angeleitet wurden die "KünstlerInnen" von der Wissenschaftlichen Mitarbeiterin Dr. Janine Redemann (Anleitung der Studierenden), der Gefängnisseelsorgerin Josefine May (inhaftierte Jugendliche der JVA) und den Studierenden Caroline Schmidt und Laura Scheffer (Anleitung der Flüchtlinge).


Prof.in Dr. Britta Baumert übernimmt zum 01.03.2017 die Leitung der Werkstatt Inklusion

Zum 01.03. wird die Juniorprofessorin Prof. Dr. Britta Baumert die Leitung der Werkstatt Inklusion im Rahmen des Drittmittelprojekts BRIDGES übernehmen. Die Werkstatt Inklusion ist ein Teilprojekt von BRIDGES – Brückenbauen, das im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung vom BMBF gefördert wird.
Die Werkstatt Inklusion ist eine Forschungswerkstatt, die sich interdisziplinär dem Themenfeld Heterogenität und Inklusion in der Schule widmet. In der Werkstatt arbeiten WissenschaftlerInnen, Promovierende und Studierende fachübergreifend und in Kooperation mit regionalen VertreterInnen aus Schulen und Fördereinrichtungen zusammen. Ziel der Werkstattarbeit ist die Erforschung, Entwicklung und Dokumentation von Lernumgebungen und didaktischen Konzepten für den inklusiven (Fach-)Unterricht. So wird mittels strukturierter regionaler und internationaler Kooperationen, einer intensiven Zusammenarbeit innerhalb der Werkstatt sowie einer neu eingerichteten Juniorprofessur für inklusive Bildung wird Expertise im Umgang mit Inklusion und Heterogenität beim (fachlichen) Lernen am Standort Vechta aufgebaut und in alle Phasen der Lehrerbildung disseminiert.
Nähere Informationen zum Projekt: www.uni-vechta.de/einrichtungen-von-a-z/zentrum-fuer-lehrerbildung/qualitaetsoffensive-lehrerbildung/werkstatt-inklusion/


Weihbischof Theising diskutiert mit Theologie-Studierenden über strittige Fragen der Ökumene

Pressestelle Uni Vechta

Gestern war Vechtas neuer Offizial und Weihbischof Wilfried Theising zu Gast an der Universität Vechta. Auf Einladung von Prof.in Dr. Britta Baumert kam er in das Blockseminar „Ökumenisches Lernen im Kontext des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts“ von Dr. Janine Redemann und diskutierte mit 34 Studierenden über strittige Themen der Ökumene, den konfessionell kooperativen Religionsunterricht und die besonderen Herausforderungen an ReligionslehrerInnen in der heutigen Zeit. Die Studierenden begrüßten vor allem die Offenheit des Weihbischofs gerade in Bezug auf kritische Fragen. So äußerte er sich zur Frage nach konfessionsverschiedener Heirat und Ehe bei ReligionslehrerInnen oder der Frage nach dem gemeinsamen Abendmahl im ökumenischen Kontext und bewies dabei viel Fingerspitzengefühl sowie einen Sinn für die Anliegen der Studierenden. Das Gespräch war Abschluss der dreitägigen Lehrveranstaltung, in der sich die Studierenden mit verschiedenen Perspektiven auf Ökumene und den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht (KoKoRu) befassten.


Exkursion nach Israel

Foto: privat

Auf den Spuren Jesu
Der Lehrstuhl für Biblische Theologie: Exegese des Neuen Testaments leitete zusammen mit der ‚Kirche am Campus’ im Wintersemester 2016/17 eine Studienreise nach Israel für alle Interessierten: Erstmals wird die Studienreise im Optionalbereich modularisiert (OB-51: Exkursion nach Israel) und interdisziplinär für alle Studiengänge angelegt. „Auf den Spuren Jesu“ zu gehen – wie Gerhard Kroll seinen Bestseller zu den historischen, geographischen und archäologischen Kulissen des Lebens Jesu betitelte – gilt als Motto der Forschung vor Ort: Es geht nicht nur darum, die Stätten Israels zu besichtigen, die traditionell und kulturell mit dem christlichen Glauben verbunden sind, sondern auch darum, den schwierigen, kritischen Weg der historischen Forschung zu gehen, um eine wissenschaftlich fundierte Vorstellung von der Geschichte Jesu zu entwickeln und die Zeugnisse des Glaubens kompetent vor den realen Kulissen der antiken Welt auswerten zu können. Nicht zuletzt wird die religiöse Dimension des Glaubens mit der aktuellen Situation des Landes interagieren und fruchtbare Impulse anbieten, um Kultur, Religion und Glaube zu reflektieren.

Initiates file downloadFlyer zur Veranstaltung


Blockseminar zum KoKoRU Ökumenisches Lernen im Kontext des konfessionell kooperativen Religionsunterrichts (KT-10.2)

Vom 14.-16.03.2017 veranstaltet die Professur Religionspädagogik/Fachdidaktik in Kooperation mit der Schulabteilung des Bistums Osnabrück und der Kirche am Campus ein Blockseminar zum Konfessionell Kooperativen Religionsunterricht.
Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Theologie der Ökumene und dem Konzept des KoKoRU werden am dritten Tag die Expertinnen Michaela Maas und Dr. Caroline Teschmer eine Fortbildung zur inhaltlichen Gestaltung des KoKoRU geben.
Alle interessierten Bachelorstudierenden der Theologie sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Die Veranstaltung lässt sich als Seminar für KT 10.2 und für den Profilierungsbereich im Master anrechnen.


Vortrag: Umgang mit heterogenen Lerngruppen als Herausforderung für die pädagogische Praxis

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung zum Projekt „Nachhaltige Schülerfirmen als Instrument zur Förderung von Inklusion“ hat Prof. Dr. Britta Baumert am 08.02.2017 einen Vortrag zum Thema „Umgang mit heterogenen Lerngruppen als Herausforderung für die pädagogische Praxis“ in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte in Papenburg gehalten.
Das vom DBU geförderte Projekt hat es sich zum Ziel gemacht, das Konzept Nachhaltige Schülerfirmen auch in Tagesbildungsstätten und Einrichtungen der Behindertenhilfe einzuführen, um Übergänge zwischen Schulen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und dem Arbeitsmarkt zu erleichtern.
Schülerfirmen können aus pädagogischer Sicht als eine spezifische Form des Projektunterrichts verstanden werden, der für inklusive Lernsettings vorteilhaft ist.


Lehrerfortbildung

Mitglieder des Arbeitskreises WieWollenWirLeben

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis „WieWollenWirLeben“ der Ludgerus-Schule Vechta konzipiert die Juniorprofessorin Britta Baumert eine Schulinterne Lehrerfortbildung zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“. Inhaltlich soll dabei die Vielfalt als Bereicherung und Chance auch und gerade im Kontext Schule im Vordergrund stehen. Die Fortbildung findet am 01.02.2017 in der Ludgerus-Schule statt und beinhaltet neben einer theoretischen Einführung in die Thematik einen umfangreichen Workshop, in dem unterrichtsrelevante Übungen zur Perspektiverweiterung durchgeführt werden.


Kick-off Meeting zum Kooperationsprojekt von Fachdidaktik und JVA

v.l.: Seelsorgerin Josefine May, Jun.-Prof. Dr. Britta Baumert, Dr. Janine Redemann
(Foto: privat)

Die Juniorprofessorin Britta Baumert und ihre Mitarbeiterin Dr. Janine Redemann streben ein gemeinsames Projekt mit der Gefängnisseelsorgerin Josefine May an, die seit 15 Jahren die inhaftierten Frauen in Vechta in Kreativ-Gruppen, spirituellen Angeboten und Einzelgesprächen von Mensch zu Mensch betreut.

Im Rahmen des Kooperationsprojekts steht genau diese Begegnung von Mensch zu Mensch im Mittelpunkt. Studierende der Katholischen Theologie sollen gemeinsam mit inhaftierten Frauen zum Thema Vielfalt, Partizipation und Selbstbestimmung arbeiten. Durch dieses Projekt sollen Exklusionsprozesse und Inklusionsbedürfnisse sichtbar gemacht und verschiedene Vorstellungen von Inklusion dargestellt werden.

Die drei Gefängnisse der JVA befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Universität Vechta, so dass eine Begegnung sowohl für die Studierenden, als auch für die inhaftierten Frauen eine große Bereicherung sein wird und zu neuen Denkanstößen anregt.

Das Lehr-Forschungs-Projekt soll Anfang des Jahres bei der Robert-Bosch-Stiftung zur Förderung beantragt werden.


Letzte Aenderung: 25.10.2018 · Seite drucken