Letzte Aenderung: 03.12.2019 · Seite drucken

Vortragsreihe: Unbeschränkte Redefreiheit, Gendersensibilität? Die Universität als Raum der Artikulation von Gender und Rassekonstruktionen 18.12.2019 - 18:00 Uhr bis 18.12.2019 - 20:00 Uhr

Organisator/Veranstalter: AG Gendersensible und Rassismuskritische Bildung an der Universität Vechta

Anlässlich der zunehmenden Relevanz zur Herstellung von Gender-Chancengleichheit veranstaltet die AG Gendersensible und Rassismuskritische Bildung im Wintersemester 2019/2020 an der Universität Vechta eine Ringvorlesung.

Thema am 18. Dezember: Queer-Migrantische Interventionen: Umdenken der Queer Theory aus Perspektive von Queerer Migration / Dr. Yener Bayramoğlu (Alice Salomon Hochschule Berlin)

Die Universität ist ein offener Raum, der von den unterschiedlichen Ressourcen seiner Mitglieder aller Statusgruppen profitiert. Dieses weiter auszubauen ist ein Anliegen, die weiterer Reflektion und Selbstkritik bedarf. Nur so gestaltet sich Universität zukunftsorientiert und schafft Strukturen zur Beantwortung einer zunehmend heterogenen Gesellschaft. Wird jenes positiv angegangen als Diversity-Gesellschaft, dann eröffnet sich damit die Chance im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Bei mangelndem Bewusstsein über die eigene Verantwortung kommt es zur Differenzkonstruktion, die in der Rechtfertigung ungleicher Privilegien für Menschen und Geschlechter mündet. 

Genderkompetenz macht ihre Artikulationsformen auf verschiedenen Ebenen aus. Die wissenschaftliche Aufgabe umfasst die Erklärung des historisch Gewachsenen, die Analyse der Ausgangslage und den Auswirkungen. Das Ziel soll einer Gleichstellungspolitik dienen, welche eine gerechte Teilhabe erleichtert. In einer Gesellschaft, in welcher Gerechtigkeit ein Anliegen ist, ist es der Auftrag einer Lehrinstitution ihr Möglichstes kritisch zu chancengleichen Verhältnissen beizutragen.

Die Vorträge finden im Metropolkino I statt.