Letzte Aenderung: 27.05.2019 · Seite drucken

Martin Luther und die Sprache der Tiere 29.05.2019 - 18:15 Uhr bis 29.05.2019 - 18:15 Uhr

Organisator/Veranstalter: Prof. Dr. Jochen A. Bär  |  E-Mail: jochen.baer@uni-vechta.de

War Martin Luther ein Genie, das, so Johann Gottfried Herder, „die deutsche Sprache, einen schlafenden Riesen, aufgewecket und losgebunden“ und „eine ganze Nation zum Denken und Gefühl erhoben“ hat? Oder war er nur ein Agitator gegen den Katholizismus, über den Thomas Mann schreibt: Das „Cholerisch-Grobianische, das Schimpfen, Speien, Wüten, das fürchterlich Robuste“, errege seine „instinktive Abneigung“? War er ein genialer Übersetzer oder nur jemand, der den Jargon gärender Unterschichten in die Schriftsprache überführte, als er beim Übersetzen der Heiligen Schrift dem „gemeinen Mann aufs Maul geschaut“ hat? Luther gilt nicht nur theologisch als Weltwandler, er gilt auch als der entscheidende Sprachwandler des Deutschen.

Doch was ist dran an den Mythen und Legenden zu Luthers Sprachschaffen?
Eine Antwort versucht die renommierte Sprachhistorikerin Prof.in Dr.in Anja Lobenstein-Reichmann (Göttingen/Prag), eine der besten Luther-Kennerinnen, in ihrem Vortrag am 29. Mai.



Zeit und Ort: Mittwoch, 29.05.2019, 18.15 Uhr, Universität Vechta, Driverstr. 22, Raum E 131.