Letzte Aenderung: 15.08.2018 · Seite drucken

Verleihung des 7. Höffmann-Wissenschaftspreises für Interkulturelle Kompetenz 06.02.2018 - 17:30 Uhr bis 06.02.2018 - 20:00 Uhr

Organisator/Veranstalter: Marketing und Kommunikation  |  E-Mail: info@uni-vechta.de

Jährlich stiftet der Vechtaer Reiseunternehmer Hans Höffmann den mit 10.000 Euro dotierten Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz. Preisträger 2017 ist der Psychologe Prof. Dr. Jürgen Straub (Ruhr-Universität Bochum). Die Universität Vechta und die Universitätsgesellschaft Vechta e. V. laden alle Interessierten herzlich zur Verleihung ein. Für einen Überblick zur Planung des Abends wird um Anmeldung bis 30. Januar 2018 an info[at]uni-vechta[dot]de gebeten.


Programm

Get Together
Begrüßung - Prof. Dr. Burghart Schmidt, Präsident der Universität Vechta
Grußwort der Jury - Prof. Dr. Egon Spiegel, Wissenschaftlicher Leiter des Höffmann-Wissenschaftspreises
Grußwort der Universitätsgesellschaft Vechta e. V. - Uwe Bartels, Vorsitzender der Universitätsgesellschaft
Laudatio - Prof. Dr. Dr. h.c. Jörn Rüsen, Professor em. für Allgemeine Geschichte und Geschichtskultur, Universität Witten/Herdecke
Preisverleihung
Vortrag des Preisträgers - Prof. Dr. Jürgen Straub
Empfang
Musikalische Gestaltung - Höffmann-Jugendchor


Zur Person

Prof. Dr. phil. Jürgen Straub ist seit April 2008 Inhaber des Lehrstuhls für „Sozialtheorie und Sozialpsychologie“ an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in den Bereichen Sozial- und Kulturpsychologie, interdisziplinäre Sozial- und Kulturtheorie, Interkulturalität, interkulturelle Kommunikation und Kompetenz, Identitätstheorie und Optimierungen und Normierungen des Menschen. Für den Höffmann-Wissenschaftspreis hat er sich mit der Fülle und Expertise seiner Arbeiten empfohlen, sowohl im Bereich der Grundlagentheorie als auch praktisch ausgerichteter Forschungen. Aktuelle Projekte behandeln die Bedeutung aversiver Affekte für interkulturelle Beziehungen oder die Rolle psychologischer und psychoanalytischer Religionskritik für eine von Toleranzgeboten durchdrungene Welt des 21. Jahrhunderts. Am zuletzt genannten Thema arbeitete er von Oktober 2016 bis September 2017 im Rahmen eines Distinguished Robert Bellah-Fellowship am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt.

Jürgen Straub ist u.a. Co-Direktor des 2014 gegründeten Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrums (KKC) für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie und Vorstandsmitglied der Stiftung für Kulturwissenschaften im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Seit 2008 ist er stellvertretender Leiter des Projekts „Der Humanismus in der Epoche der Globalisierung. Ein interkultureller Dialog über Kultur, Menschheit und Werte“ im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen sowie assoziiertes Mitglied im DFG-Graduiertenkolleg „Faktuales und fiktionales Erzählen – Differenzen, Interferenzen und Kongruenzen in narratologischer Perspektive“ an der Universität Freiburg. Straub ist seit 2014 Mitherausgeber der Zeitschrift Psychosozial und im Wissenschaftlichen Beirat mehrerer internationaler Fachzeitschriften, für die er auch als Gutachter tätig ist. Er wirkt in wechselnden Beratungs- und Begutachtungsgremien mit und ist Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften.