Last revision: 2017-12-11 · Print page

Ausstellung „Ästhetisches Lernen“ – Wie kommt die Sache in den Kasten? 02.01.2017 bis 31.01.2017

Organisator/Veranstalter: Designpädagogik und Sachunterricht  |  E-Mail: stefan.scheuerer@uni-vechta.de

Im aktuellen Wintersemester fand mit dem Modul OBM-41 Ästhetisches Lernen (Profilierungsbereich) bereits zum zweiten Mal eine Kooperation der Fächer Designpädagogik & Sachunterricht im Studiengang „Master of Education“ statt. Die Studierenden, die aus allen angebotenen Lehramtsfächern kommen können, bearbeiteten in dem Blockseminar fachspezifische oder auch sehr persönliche Themen auf für sie meist ungewohnte Art und Weise. Die Ergebnisse der vier Workshops sind noch bis 31. Januar 2017 im W + K-Gebäude zu sehen.

Folgende Themenbereiche wurden vorgestellt:


  •  „Zugänge zur Welt - Welterkenntnis als Grundlage für Schule und Unterricht“ (Prof. Dr. Steffen Wittkowske), behandelt wurden das Wissen und Verstehen über Natur und Kultur in seiner Wechselwirkung anhand von Begegnungen mit den vier Elementen.
  • „Wahrnehmung und Gestaltung“ (Dr. Stefan Scheuerer), ästhetisch-situierte Lernräume dienten als Grundlage für die angestrebten ästhetischen Erfahrungen zum Thema „Körper und Raum“.
  • „Wahrnehmung und Abstraktion“ (Dipl.-Des. Traugott Haas), Methoden der Abstraktion wurden als Erkenntnismethode unter der Perspektive des forschenden Lernens untersucht.
  • „Zeichentheorie“ (Dr. Nils Aschenbeck), die Welt der Zeichen im öffentlichen Raum, am Beispiel einer Stadt wurden durch kultursemiotische Methoden und Modelle bearbeitet.


Ziele des Seminars waren, dass die Studierenden Kenntnisse über gestalterische Verfahren zur ästhetischen Untersuchung der kulturellen und natürlichen Umwelt und die Spezifika unserer sinnlichen Wahrnehmung als Erkenntnisquelle erwerben. Durch den experimentellen Einsatz verschiedener praktische Methoden und Verfahren ästhetischen Lernens lernten die überwiegend fachfremden Studierenden ein neues, ungewohntes Instrumentarium zur Auseinandersetzung mit ihrer Umgebung kennen. Die ästhetischen Erfahrungen wurden gemeinsam reflektiert und beschrieben, daraus entwickelten sich neue Perspektiven und Erkenntnisse über die gestaltete und natürliche Welt. Diese wurden im Eigenstudium auf individuell gewählte Themen der Studierenden angewendet und in eine ästhetische Gestalt transformiert.

Diese Ergebnisse in Form von Objektkästen sind bis zum 31. Januar 2017 zwischen 10 – 16 Uhr im W + K-Gebäude, Raum W 109 (1. Stock) zu besichtigen.