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Projektbeschreibung

Die effiziente Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen und das Schließen von Stoff- bzw. Energiekreisläufen stellen Schlüsselelemente einer nachhaltigen Entwicklung dar. Das Verbundprojekt zielt darauf ab, neue Wertstoffe für die Lebensmittelproduktion aus Nebenströmen der Kartoffel-, Zuckerrüben- und Rapsverarbeitung zu gewinnen. Im Mittelpunkt stehen Arginyldipeptide, die den Salzgeschmack verstärken, und 4-Vinylguaiacol, ein Raucharoma. Durch Arginyldipeptide können Kochsalzdosierungen und damit die bei einem zu starken Konsum von Kochsalz auftretenden vielfältigen Gesundheitsrisiken verringert werden. 4-Vinylguaiacol verleiht zahlreichen Produkten ein Raucharoma und stellt eine gesundheits- bzw. umweltschonende Alternative zum klassischen Räuchern dar.

Eine erfolgreiche „Bioökonomie 2.0“ muss über die Schaffung der naturwissenschaftlich-technischen Grundlagen hinausgehen. Die sozialwissenschaftliche Perspektive ist bedeutsam, da diese auf die Transformationsfähigkeit und -bereitschaft der Produktionssysteme hin zu höherer Ressourceneffizienz abzielt. Die Verwertung pflanzlicher Nebenströme setzt voraus, dass räumlich-organisatorische Veränderungen in den Produktionssystemen der Nutzpflanzen Kartoffel, Zuckerrübe und Raps stattfinden. Nachhaltige Lösungen müssen aus komplexen Akteurskonstellationen entwickelt werden, wobei die Anpassungsbereitschaft der Akteure – insbesondere vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Aspekte – eine kritische Größe darstellt.