Lehrveranstaltungstypen

Die Lehrveranstaltungen lassen sich in der Regel folgenden drei Typen zuordnen:

  •     Vorlesung
  •     Seminar
  •     Tutorium

In einer Vorlesung ist die Hauptakteurin oder der Hauptakteur eine Professorin oder ein Professor. Sie oder er referiert Überlegungen und Gedanken zum Thema der Vorlesung. Die Studierenden haben die passive Rolle als (Zu-)Hörende, dürfen/sollen/können aber auch (Zwischen-)Fragen stellen.

In einem Seminar sind die Studierenden die Hauptakteure. Häufig übernimmt jede Studentin und jeder Student in der ersten Seminarsitzung ein Thema, das durch die Dozentin oder den Dozenten vergeben wird. Das übernommene Thema ist anschließend unter bestimmten Gesichtspunkten zu bearbeiten und in einer späteren Seminarsitzung mit einem Referat den anderen Seminarteilnehmenden vorzustellen. Die aktive Teilnahme der Studierenden in den Seminaren kann jedoch auch durch andere Beiträge umgesetzt werden.

Ein Tutorium ist eine Lehrveranstaltung, in der die Inhalte der zugehörigen Vorlesungen vertieft werden. Von den Studierenden wird eine aktive Mitarbeit erwartet. Die Tutorien werden oft von ausgewählten Studierenden höherer Semester oder von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen oder wissenschaftlichen Mitarbeitern geleitet. Nicht jede Lehrveranstaltung hat jedoch ein dazugehöriges Tutorium.

In der Regel dauert eine Lehrveranstaltung 90 Minuten und findet ein Mal in der Woche statt. Dies entspricht zwei Semesterwochenstunden (SWS). Es gibt aber auch Lehrveranstaltungen, die vier oder mehr SWS umfassen und mehrmals in der Woche stattfinden.

Die Vorlesungen und Seminare beginnen - sofern es nicht anders angegeben ist - immer eine Viertelstunde später als angegeben (das sogenannte akademische Viertel). Dementsprechend beginnt eine Vorlesung, die mit 10:00 Uhr c.t. (lat.: cum tempore, mit Zeit) angesetzt ist, tatsächlich erst um 10:15 Uhr. Soll eine Lehrveranstaltung pünktlich um 10:00 Uhr beginnen, wird die Uhrzeit üblicherweise mit 10:00 Uhr s.t. (lat.: sine tempore, ohne Zeit) angegeben. Ist die übliche universitäre Routine bekannt, kann es auch sein, dass auf die Zusatzangaben c.t. und s.t. gänzlich verzichtet wird.

Prüfungsleistungen

An der Universität Vechta gibt es hauptsächlich die folgenden vier Prüfungsformen:

  • Referate
  • Klausuren
  • Hausarbeiten
  • Mündliche Prüfungen

Referate

Ein Referat ist ein mündlicher Vortrag, der vor den Seminarteilnehmenden gehalten wird. Bereiten Sie diesen Vortrag zu Hause vor, entwerfen Sie ein Handout und erstellen Sie eventuell Präsentationsfolien. Sie können ein Referat als Einzelleistung abhalten oder in einer Gruppe.

Das Thema wird in der Regel von der Dozentin oder dem Dozenten vorgegeben. Die Referatstermine werden zu Beginn des Semesters vergeben. Zu einem Referat gehört häufig auch eine schriftliche Ausarbeitung. Welchen Umfang diese haben muss und bis wann sie abgegeben werden muss, können Sie bei Ihrer Dozentin oder Ihrem Dozenten erfragen.

Klausuren

Klausuren werden in der letzten Vorlesungswoche beziehungsweise zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit geschrieben.

Die Termine werden zu Beginn des Semesters in der Veranstaltung von der Dozentin oder dem Dozenten bekannt gegeben.

Hausarbeiten

Hausarbeiten sind Aufsätze oder Essays. In ihnen setzen Sie sich mit einem bestimmten Thema weiterführend auseinander, das während der Veranstaltung behandelt wurde. Die Themenwahl ist häufig frei, sie muss allerdings mit der Dozentin oder dem Dozenten abgesprochen werden. Es ist üblich, diese schriftliche Ausarbeitung in der vorlesungsfreien Zeit zu erstellen.

Formalien und Umfang sind mit den jeweiligen Dozenten abzusprechen und können je nach Modul variieren. Häufig beträgt der Seitenumfang jedoch 15-25 Seiten (andere Vorgaben gelten für Abschlussarbeiten).

Mündliche Prüfungen

In einer mündlichen Prüfung sitzen Sie in der Regel zwei Dozentinnen oder Dozenten gegenüber, die Ihnen Fragen zu einem vorbereiteten Themenkomplex stellen. Häufig reichen die Studierenden vorab eine Prüfungsgliederung ein, in der Sie die einzelnen Bereiche anführen, die Sie entsprechend vorbereitet haben. Genauere Informationen zur Themenwahl, der Gliederung, den Prüferinnen oder Prüfern und dem Ablauf erfragen Sie bitte bei Ihrer jeweiligen Dozentin oder Ihrem jeweiligen Dozenten.

In der Regel dauert eine mündliche Prüfung zwischen 20 und 30 Minuten und findet oftmals in den letzten beiden Vorlesungswochen statt oder zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit.

Ansprechpersonen

Marie Drauschke & Dr. Frauke Schumacher

Ansprechpartnerinnen für internationale Studierende

E-Mail:

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Fon: +49. (0) 4441.15-

- 437 (F. Schumacher)
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Mittwoch      14:00 - 15:00 Uhr
Donnerstag  10:00 - 11:00 Uhr

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