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Werkstatt Inklusion

Terminübersicht der Fortbildungsreihe INKLUSION

Kurzbeschreibungen und Anmeldung

Modul 2c  -  Erweiterungsmodul

4. Einführung in die Gebärdensprache (Heiko Burak, Gebärdenprachuni) - 10.06.2021

Die moderne Sprachwissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten weltweit nachgewiesen, dass die nationalen Gebärdensprachen der Gehörlosen eigenständige Sprachen sind. Dies gilt ebenfalls für die Deutsche Gebärdensprache (DGS). Die DGS besitzt eine eigene Grammatik und ein eigenes Vokabular.

In diesem Workshop lernen Lehrer*innen erste Basisvokabeln der Gebärdensprache kennen und üben diese in ihrer praktischen Ausführung. Außerdem wird es auch eine kurze theoretische Einführung in die Geschichte der Gebärdensprache geben.
Der Referent ist selber mit Hörgerät und Cochlea Implantat versorgt. Die Schullaufbahn wurde in Regelschulen absolviert und mit einem Studium des Bioingenieurwesen abgeschlossen. Mittlerweile arbeitet der Referent als Ingenieur und als Gebärdensprachdozent. Als Vorstandsmitglied der Bundesjugend – Verband junger Menschen mit Hörbehinderung e.V. kennt der Referent die guten und schlechten Verläufe einer Beschulung in Regelschulen.
Ziel des Workshops ist ein erster Einblick in die Gebärdensprache, so dass für Lehrer*innen
ein kleiner Teil der Lebenswelt von hörgeschädigten Menschen erfahrbar wird.

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5. Ursachen, Folgen und Auswirkungen einer Hörschädigung auf das schulische Lernen und Leben (Heiko Burak, Gebärdenprachuni) - 27.05.2021

In diesem Workshop werden Lehrer*innen darüber aufgeklärt, welche Auswirkungen eine Hörschädigung auf das schulische Lernen und Leben haben kann. Sie erfahren, wie ein Mensch mit Hörbehinderung hört und von den Lippen abliest. Wie sich eine Hörschädigung auf die Klasse auswirken kann und welche technischen Möglichkeiten es für die Ohren gibt. Außerdem werden Strategien für den Umgang miteinander vermittelt und auf räumliche Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der Schule eingegangen. 
Der Referent ist selber mit Hörgerät und Cochlea Implantat versorgt. Die Schullaufbahn wurde in Regelschulen absolviert und mit einem Studium des Bioingenieurwesen abgeschlossen.
Mittlerweile arbeitet der Referent als Ingenieur und als Gebärdensprachdozent. Als Vorstandsmitglied der Bundesjugend – Verband junger Menschen mit Hörbehinderung e.V. kennt der Referent die guten und schlechten Verläufe einer Beschulung in Regelschulen.
Ziel des Workshops ist es, einen Einblick in die Lebenswelt hörgeschädigter Menschen zu erhalten, um sich der besonderen Herausforderungen bei der Beschulung, von den rechtlichen Grundlagen, über die Kontaktmöglichkeiten, bis hin zu den räumlichen Gegebenheiten, und der sich daraus ergebenden Gestaltungsmöglichkeiten, bewusst zu werden.

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Modul 3  -  Erweiterungsmodul

1. Beobachten – sammeln – verstehen. Lernprozesse diagnostizieren und unterstützen (Prof. Dr. Michael Ritter, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) 22.06.2021

Das Unterrichtshandeln von Lehrer*innen gründet maßgeblich auf Beobachtungen zum Lernverhalten der Schüler*innen. In einem individualisierten Unterricht kommt dieser diagnostischen Wahrnehmung aller Lernenden eine besondere Bedeutung zu. Einerseits gilt es Instrumente zu nutzen, welche das diagnostische Handeln unterstützen. Andererseits sollen die Ergebnisse informeller und formeller diagnostischer Prozesse zum Verständnis der Lernentwicklung von Schüler*innen beitragen und Lehrer*innen darin unterstützen, passende Lernangebote auszuwählen. 
Am Beispiel konkreter Lernprodukte aus dem Deutschunterricht der Schulanfangsphase eröffnet der Workshop eine Perspektive auf eine enge Verknüpfung pädagogischer Diagnostik und Förderung in heterogenen Lerngruppen.

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2. Diagnose im Mathematikunterricht - Chancen und Herausforderungen (Axel Schulz, Uni Bielefeld) - 16.09.2021

Die angemessene und individuelle Unterstützung von Schülerinnen und Schülern beim Mathematiklernen ist Aufgabe der Schule und zugleich eine große Herausforderung für die Lehrkräfte. Das liegt vor allem an der großen Heterogenität der Schülerinnen und Schüler in den Klassen. Damit diese Unterstützung inhaltlich gelingen kann, ist eine ziel-, prozess- und kompetenzorientierte Diagnose notwendig, auf deren Grundlage Handlungsoptionen für den (Förder-) Unterricht abgeleitet werden können. Im Online-Workshop werden anhand von Beispielen verschiedene Möglichkeiten der Diagnose vorgestellt und auf ihren Nutzen für die Weiterarbeit mit den Schülerinnen und Schülern geprüft.

Ziel des Workshops ist es somit, Ideen und Anregungen aufzuzeigen, wie der individuelle Lernstand der Schülerinnen und Schüler erfasst werden kann, so dass der Einzelne möglichst passgenau auf der Basis der bereits vorhandenen Kompetenzen gefördert werden kann.

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Modul 1 - Basismodul

1.„Wer ist eigentlich noch normal?“ - Heterogene Lebenswelten erkennen und berücksichtigen(Karolin Vogelsang, Uni Vechta) - 21.09.2021

In dieser Fortbildung erhalten die Lehrerinnen und Lehrer einen Überblick über die vorhandenen Heterogenitätsdimensionen und gleichzeitig einen ersten Eindruck, was bei der Gestaltung und Planung von Unterricht beachtet werden sollte, damit Inklusion gelingen kann. Dabei soll auch nicht vergessen werden, dass in vielen Schulklassen bereits einige Barrieren von Inklusion erfolgreich abgebaut wurden. Hier gilt es anzusetzen und den Blick für Exklusionsprozesse zu sensibilisieren, so dass weitere Barrieren erkannt und abgebaut werden können

Ziel der Fortbildung ist es somit erste Grundlagen der Inklusion sowie didaktische
Handlungsempfehlungen kennenzulernen, damit Inklusion auch im eigenen Klassenzimmer gelebt.

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2. Individuell fördern ohne abzustempeln (Karolin Vogelsang, Uni Vechta) - 30.09.2021

Mit ca. 36% ist der Förderschwerpunkt Lernen der am meisten vertretene sonderpädagogische Förderschwerpunkt an deutschen Schulen, Tendenz steigend. Doch wie wird man eigentlich zum Förderschüler? „Welche individuellen Voraussetzungen müssen bei der Unterrichtsgestaltung berücksichtigt werden?“, „Worin liegen die Unterschiede zu meiner bisherigen heterogenen Lerngruppe?“ „Gibt es überhaupt Unterschiede?“ Und nicht zuletzt: „Was zeichnet die Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Lernen besonders aus und wie kann diese berücksichtigt werden?“

In dieser Fortbildung lernen Sie die Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Lernen kennen und bekommen wichtige Handlungsimpulse für die Gestaltung inklusiven Unterrichts.

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3. Methoden der inneren Differenzierung und des Classroom Managements (Karolin Vogelsang, Uni Vechta) - 12.10.2021

In dieser Fortbildung geht es um die didaktischen Handlungsempfehlungen, die sich aus den ersten beiden theoriegeleiteten Fortbildungen ergeben („Wer ist eigentlich normal?“ und „Individuell fördern ohne abzustempeln“). 
Am Beispiel des reciprocal teaching soll einerseits gezeigt werden, wie durch kooperatives Lernen das Kooperationsverhalten, das Empathievermögen und eine verbesserte gegenseitige Unterstützung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht gefördert werden kann. Auf der anderen Seite fungiert diese Methodik aber auch als Beispiel der inneren Differenzierung.
Durch den Ansatz des Classroom Managements soll zudem der Fokus von der Methodik als solche auf die Umsetzung gelenkt werden, so dass Lehrerinnen und Lehrer die Rahmenbedingungen von gutem Unterricht vermehrt in den Blick nehmen, damit Inklusion gelingen kann.

In dieser Fortbildung lernen Sie den Ansatz des Classroom Managments, sowie den Ansatz des kooperativen Lernens am Beispiel des Reciprocal Teaching kennen und auf inklusiven Unterricht zu übertragen.

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Die Anmeldung für die Workshops erfolgt über VeDaB. Nach dem Anmeldeschluss erhalten Sie per Mail eine Einladung mit dem Link sowie den entsprechenden Zugangsdaten. Diese Daten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden!