Soziale Arbeit in der Praxis - Praxis-Dialog-Tag und Praxisbörse mit sehr guter Resonanz

Freuen sich über die tolle Resonanz zum Praxis-Dialog-Tag und zur Praxisbörse Soziale Arbeit (v.l.n.r.): Julia Rohde, Bernd Reekers, Annika Gaßmöller, Elisabeth Wulff, Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla, Prof.in Dr. Nina Oelkers, Imke Sundermann, Christiana Kahre, Klaus-Joachim Schmelz, Prof.in Dr. Nadia Kutscher, Pia Monse und Tabea Janson (Bild: Janson)

Über 100 BesucherInnen nutzten die Gelegenheit, sich auf der Praxisbörse zu Praktikums- und Jobmöglichkeiten zu informieren. (Bild: Pressestelle)

Die Praxis des Berufslebens und die frühzeitige Verknüpfung mit dem Studium standen am Donnerstag, 11. Februar, im Fokus beim fünften Praxis-Dialog-Tag des Fachs Soziale Arbeit an der Universität Vechta. Zum Thema "Praxis im Studium - Studium in der Praxis" diskutierten rund 80 PraxisvertreterInnen aus dem Bereich der Sozialen Arbeit zusammen mit Lehrenden und Studierenden der Universität Vechta.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Christiana Kahre und Prof.in Dr. Nadia Kutscher startete der Tag mit zwei Impulsvorträgen. Prof.in Dr. Nina Oelkers, Direktorin des Department I, und Masterstudentin Pia Monse fassten unter dem Titel "Praxis im Studium" verschiedene Ansätze der Thematik zusammen. Das Studium der Sozialen Arbeit brauche die Balance aus Theorie und Praxis, so die Referentinnen. Auch die Sensibilisierung für direkte und indirekte Praxisanteile im Studium sollte im Fokus stehen. Aus der Sicht der Arbeitswelt erläuterte Uwe Juraschek, Geschäftsführer der Eibenhorst Jugendhilfe GbR aus Westerstede, im zweiten Vortrag seine Ansichten zu "Studium in der Praxis". Auch er sieht den Dialog als absolut notwendig, denn gerade die steigenden Anforderungen im Berufsalltag und der voranschreitende Fachkräftemangel unterstreicht die Dringlichkeit einer Verzahnung von Universität und Arbeitswelt. Dabei sollten auch die Studierenden und deren konkrete Ziele mehr in den Blick genommen werden, so Juraschek.
In anschließenden Diskussionsgruppen konnte das Thema vertieft und spezielle Facetten herausgearbeitet werden. Fest steht, dass ein regelmäßiger Austausch mit den PraxisvertreterInnen angestrebt wird, um den Dialog fortzuführen und gegenseitige Impulse aufzunehmen und zu vertiefen.

Der Nachmittag galt dann der praktischen Verknüpfung von Studierenden mit potenziellen späteren ArbeitgeberInnen. Über 40 AusstellerInnen aus der Region, aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stellen im Rahmen der 3. Praxisbörse Soziale Arbeit ihre Tätigkeitsfelder sowie Praktikums- und Einstiegsmöglichkeiten vor. Dabei waren u.a. Einrichtungen aus dem Bereich der Kinder-und Jugendhilfe, der Suchtberatung oder die Jugendämter der Landkreise Vechta, Oldenburg und dem Emsland. Organisatorin Tabea Janson (Projekt InVECTra, Koordinatorin Praxisdialog) zeigte sich zufrieden mit der Resonanz: "Über 100 BesucherInnen aus den Fächern Soziale Arbeit, Management Sozialer Dienstleistungen und Erziehungswissenschaften sind in Kontakt mit ArbeitergeberInnen gekommen. Auch die AusstellerInnen waren zufrieden mit der Zahl ihrer Kontakte, der Tag hat sich für beide Seiten mehr als gelohnt."