Internationalisierung der Lehrerbildung

(v.l.) Vizepräsidentin Prof.in Dr. Martina Döhrmann, Dr.in Karin Dietrich-Chénel, Präsident Prof. Dr. Burghart Schmidt, Vanessa Orlik, Prof.in Dr. Friederike Klippel und Marijke Wahlers.

Präsidiumsvertreter_innen, HRK-Expertinnen und die Projektgruppe.

Zu einem Workshop zur Internationalisierung der Lehrerbildung kamen am Donnerstag, 1. Februar 2018, vier Expertinnen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) an die Universität Vechta. Die Universität hatte sich bei der HRK für das Programm „HRK-Expertise Internationalisierung“ beworben. Die externen Beraterinnen analysieren die aktuellen Strukturen und Angebote und geben der Universität Input zur weiteren Internationalisierung ihrer lehramtsbildenden Studiengänge. Aktuell verfügt die Universität Vechta über ein Netzwerk von 95 Partnerhochschulen weltweit. Außerdem können angehende Lehrer_innen ein Praktikum an einer von 22 internationalen Partnerschulen absolvieren.

Schulung von Fremdsprachkenntnissen, Erfahrungen mit einem anderen Bildungssystem sowie der Erwerb von interkulturellen Kompetenzen sind wichtig für den Einsatz im zunehmend heterogener werdenden Klassenzimmer. Dafür ist eine international ausgerichtete Lehrerausbildung unabdingbar. „Die Lehrerbildung zu internationalisieren ist ein wichtiges Element der strategischen Entwicklung unserer Universität“, erklärt Präsident Prof. Dr. Burghart Schmidt im Rahmen der „Themenwerkstatt“ mit den HRK-Expertinnen.

Grundlage der Themenwerkstatt war ein zuvor eingereichter Selbstbericht der Universität Vechta. Erarbeitet hatte ihn eine Projektgruppe aus Beschäftigten, Wissenschaftler_innen und Studierenden unter Leitung von Dr.in Natalia Petrillo, Leiterin des Referats Internationales/International Office. Neben Marijke Wahlers, Leiterin Arbeitsbereich Internationale Angelegenheiten der HRK, und Vanessa Orlik, Projektreferentin HRK, gaben die externen Beraterinnen Prof.in Dr. Friederike Klippel, ehemalige Prorektorin für Studium und Lehre der LMU München, und Dr.in Karin Dietrich-Chénel, ehemalige Vizepräsidentin für Internationale Beziehungen und Leiterin eines integrierten Studienprogramms an der Université de Haute-Alsace in Mulhouse/Frankreich, Feedback und Vorschläge zur Weiterentwicklung der Universität.  Darauf aufbauend wurden Beispiele guter Praxis vorgestellt. Im Anschluss erfolgte eine Diskussion über Erfolgsfaktoren, Erarbeitung von Handlungsoptionen und Maßnahmen.

„Die Empfehlungen der HRK sind für unsere strategische Arbeit sehr wichtig. Wir haben gute Impulse für die weitere Bearbeitung des Themas erhalten und werden unter Berücksichtigung der spezifischen Voraussetzungen unserer Universität Umsetzungsmaßnahmen erarbeiten“, so Prof.in Dr. Martina Döhrmann, Vizepräsidentin für Lehre und Studium.