Prof. i.R. Dr. Bernd Ulrich Hucker

Fakultät III - Geistes- und Kulturwissenschaften

Geschichtswissenschaft

Raum: J 14

Aktuelles

Über „Die wittelsbachische Konkurrenz der Luxemburger: Kaiser Ludwig IV., Ludwig der Brandenburger und Ludwig der Römer“ spricht Bernd Ulrich Hucker auf der Tagung „Politik – Macht – Kultur. Nürnberg und Lauf unter Kaiser Karl IV. und seinen Nachfolgern“, die vom 17. bis 19. Juni anlässlich des 700. Geburtstags Karls IV. von den Stadtarchiven Nürnberg und Lauf veranstaltet wird. Es reden u.a. Karl Fürst zu Schwarzenberg, Ina Schönwald, Franz Machilek.

Historische Exkursion in Grenzregionen an der deutsch-niederländischen Grenze


Nachdem in den vergangenen Jahren fünf große, mehrtägige Exkursionen in unterschiedliche Geschichtslandschaften Deutschlands und seiner Nachbarländer unter der Verantwortung von Prof. Dr. Eugen Kotte (Neuere und Neueste Geschichte/Didaktik der Geschichte) und Prof. Dr. Bernd Ulrich Hucker (Mittelalterliche Geschichte/Landesgeschichte) erfolgreich stattgefunden haben, wird vom 01. bis zum 05.08.2016 erneut eine Historische Exkursion angeboten, die diesmal in Grenzregionen beiderseits der niederländisch-deutschen Grenze führt. Dabei werden wieder epochenübergreifend historische Stätten und geschichtskulturelle Institutionen aufgesucht, in denen Spezifika der deutsch-niederländischen Grenzräume erkundet und untersucht werden können. So wird in der Grafschaft Bentheim mit dem Besuch der Burg Bentheim die mittelalterliche Situation beleuchtet, während die frühneuzeitliche Prägung durch Erkundungen in Schloss Clemenswerth im Emsland, in der Altstadt von Leer in Ostfriesland und in der Festung Bourtange in der Region Groningen, Niederlande untersucht wird. Im Rahmen der Neueren und Neuesten Geschichte ist die Gedenkstätte Esterwegen, in der an die Emslandlager während des Nationalsozialismus erinnert wird, von besonderer Bedeutung.

Vorbereitet wird diese Historische Exkursion durch eine vom (post)modernen Verständnis der Border Studies ausgehende Betrachtung historischer und aktueller Grenzen. Das dort zentralisierte Border Crossing, das Grenzen als Orte der kulturellen Begegnung ausweist und den angelagerten Räumen eine entsprechend spezifische gesellschaftliche Konstruktion attestiert, ist allen augenblicklichen Restaurationsversuchen eines traditionellen Abrenzungsverständnisses zum Trotz auch historisch bereits zu beobachten. Den Spuren der zwischen Kulturbegegnung und Abschottung divergierenden Wahrnehmungen von Grenzen soll mit dieser Exkursion nachgegangen werden.

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Letzte Aenderung: 25.10.2018 · Seite drucken

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Bernd.hucker[at]uni-vechta[dot]de

Fon: +49-(0)4441 15-280

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