Kooperationen

In interdisziplinären studentischen Blockwochen setzen sich Studierende verschiedener Hochschulen mit Wohn- und Lebenssituationen älterer Menschen auseinander. Sie wurden im Jahr 2010 durch die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) initiiert und seither jährlich durchgeführt. Im Mai 2018 fand bereits die 9. LINGA Blockwoche statt mit dem Titel „MACHBARSCHAFT: Vernetzte Räume - soziale & digitale Inklusion im Quartier". Erstmals konnten auch Studierende aus dem Master daran teilnehmen. Nähere Informationen findet ihr hier.

Die LINGA hatte in diesem Jahr das Thema „Machbarschaft: Vernetzte Räume – soziale und digitale Inklusion im Quartier“. Neun interdisziplinäre Teams entwickelten Konzepte. Am vergangenen Freitag, 01.06.2018, wurden bei der diesjährigen Abschlussveranstaltung gleich zwei erste Preise vergeben und in allen Siegergruppen waren Studierende der Gerontologie aus Vechta dabei.

Einen der ersten Plätze gewann "smartplace", eine digitale Litfasssäule mit kostenlosem Wlan, einer Schwarzen-Brett-Funktion mit einfacher Bedienung, viel Platz für Stadtinformationen und einer Umgebung zum Austausch und Kommunizieren. An dieser Idee hat Heike Eulitz mitgearbeitet, Bachelor-Studentin der Gerontologie, die sich wie Sophie Kliemisch, ebenfalls Bachelor-Studentin der Gerontologie, sehr über den ersten Platz freute.

Sophie Kliemischs Gruppe hat den "budd-e" erfunden. Dieser ist eine Transportmöglichkeit, die autonom einem am Gürtel- oder Schlüsselbund befestigten Chip folgt und somit einen Einkauf oder andere Lasten spielend bewältigen lässt.

Der dritte Platz ging an die Erfinder des "Quafé". Dabei handelt es sich um ein digitales Quartiers-Café, das durch geschultes Personal hilft, Ängste im Umgang mit den neuen Medien abzubauen. In dieser Gruppe freute sich Lena Becker, ebenfalls Bachelor-Studentin der Uni Vechta, mit ihren Teammitgliedern über den Preis.

                  

Die 8. Blockwoche der LINGA (Landesinitiative Niedersachsen Generationsgerechter Alltag) fand dieses Jahr in Proitze statt, im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Studenten und Studentinnen aus 6 verschiedenen Universitäten und 11 verschiedenen Fachrichtungen kamen in kleinen Gruppen zusammen, um nach dem Motto "Stadt-Land-Gesund - Innovative Ansätze für ländliche Regionen" Ideen zu entwickeln und vorzustellen. Die Durchführung dieses Projekts wurde finanziert von der Landesregierung, dem Landkreis, der kassenärztlichen Vereinigung, der Wolfsburg AG und dem Regionalmarketing Wendland.

Folgende Projekte wurden am Ende der Blockwoche ausgezeichnet:

Platz 1: "Karma Kompass" - Eine auf einem Punktesystem aufgebaute APP, mit deren Hilfe ältere Menschen Kontakt zu anderen jungen und auch älteren Menschen finden, die ihnen bei der Bewältigung verschiedener Probleme helfen könnten. Hierfür würden dann "Punkte" vergeben, die dann bei eventuellen Sponsoren eingelöst werden würden (z. B. ein junger Mann, der sich mit seiner Hilfe beim Rasenmähen "Bonuspunkte" für den Kauf eines neuen Fahrrads bei einem der Sponsoren "verdienen“ könnte).
.
Platz 2: "M.O.B.I" - Mobilität ermöglichen, Organisation über eine Plattform, Begleitung für alle, Integration durch Vernetzung. MOBI schafft im ländlichen Raum auch ohne Internet die Möglichkeit einer sozialen Vernetzung. Durch ein Gerät, welches über ein simples Druckknopfsystem mit entsprechenden Piktogrammen verfügt, kann per Knopfdruck ein spezifischer Wunsch geäußert werden. Der Wunsch wird über eine analoge Signalübermittlung via Telefonkabel und über einen Server laufend auf die digitale MOBI Plattform hochgeladen. Auf der MOBI Plattform können angemeldete Mitglieder auf den entsprechenden Wunsch reagieren. Ist die Person des Endgerätes einverstanden kann sie dieses Mitglied bestätigen und es werden Kontaktdaten ausgetauscht. Ziel ist es Jung und Alt zu vernetzen, aber gerade die Lage von Hochbetagten im ländlichen Raum in Bezug auf soziale Integration zu stärken und die damit einhergehende Lebensqualität zu verbessern.

Platz 3: "Das Tourismus-Konzept - Gemeinsam Land Leben - Ein Konzept, welches ältere und junge Menschen, aus städtischen und ländlichen Regionen verbinden möchte. Die durch schlechte Mobilität zum Teil isolierten älteren Bewohner des Wendlandes stellen günstige Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Im Gegenzug übernehmen die Urlauber einzelne Aufgaben, um die Älteren zu entlasten. Durch die Aspekte der Entschleunigung sowie der sozialen Integration stellt sich eine Win-Win-Situation für die direkt Beteiligten ein. Darüber hinaus kann das Wendland als Region von erhöhten Besucherzahlen profitieren, was das Konzept besonders interessant macht.

Ein besonderes Lob bekam auch das Projekt "WIR-mobil. aktiv&gesund". Es handelt sich hierbei um ein mobiles Konzept, welches vier Kernprobleme des ländlichen Raumes aufgreift: Mobilität, hausärztliche Grundversorgung, Prävention sowie Aktivität und soziale Integration. Das „WIR-mobil. aktiv&gesund“ soll mit regelmäßiger Taktung alle entlegenen Ortschaften des Landkreises Lüchow-Dannenberg anfahren und versorgen. Durch die Zusammenarbeit mit nichtärztlichen Praxisassistentinnen/-assistenten (NÄPA) und Bewegungstherapeutinnen/-therapeuten, welche in Kooperation mit Kranken- und Ersatzkassen stehen, können die laufenden Kosten sehr gering gehalten werden. Des Weiteren kann über eine Verankerung innerhalb der Gesundheitsregion nachgedacht werden, was das Konzept für den Landkreis sehr attraktiv macht.

Sowohl bei der Entwicklung der zweit- und drittplatzierten Ideen als auch beim WIR-mobil waren Studierende aus dem Bachelor- und Masterstudiengang Gerontologie der Universität Vechta beteiligt.

Mehr über die diesjährige LINGA-Blockwoche erfahren Sie hier:

Unter dem Motto "Wie kann moderne Technik das Leben mit Demenz unterstützen?" fand im Mai die 7. Blockwoche der Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) in Hannover statt. 50 Studierende aus sechs niedersächsischen Hochschulen und der Windesheim University aus Zwolle/Niederlande beteiligten sich, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen, älteren Menschen mit Demenz das Leben zu erleichtern. Das Spektrum reichte von einem Sensor, der die Nutzerinnen und Nutzer beim Verlassen des Hauses an vergessene Gegenstände erinnert, über ein intelligentes, mobiles Beleuchtungssystem zur besseren Orientierung im Haus bis hin zu verschiedenen Apps, die mittels Video, Foto oder Musik die bereits verloren gegangenen Emotionen hervorrufen und die Kompetenzen von Menschen mit dementieller Veränderung stärken. Finanziell gefördert wurde die LINGA-Blockwoche durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie der hannoverimpuls GmbH. Auf dem ersten Platz war auch in diesem Jahr wieder die Gerontologie der Universität Vechta vertreten. Josephine Krenz gewann in Ihrer Gruppe mit vier Studierenden aus anderen Hochschulen ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro für das Projekt: ROSI-Karte, die Regionale Orientierung für Senioren-Inklusion. Ausführlichere Informationen auch zu den Preisen erhalten Sie hier.

Die 6. Blockwoche der Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) fand im Mai 2015 im Europahaus in Aurich statt. 45 Studierende aus fünf niedersächsischen Hochschulen beteiligten sich: Universität Vechta, Jade Hochschule mit den Standorten Wilhelmshaven und Oldenburg, Hochschule für angewandte Kunst in Hildesheim sowie Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Salzgitter. Sie konnten von den Erfahrungen des Fachbereichs für angewandte Gerontologie der Windesheim University, Zwolle, profitieren. Das Thema "Hen un wech – immer überall mobil?!" implizierte die Frage: Wie sieht in unseren Dörfern und Städten eine Mobilität der Zukunft aus? Damit beschäftigten sich die Studierenden, die besten ihrer Ideen wurden ausgezeichnet. (Hier finden Sie ausgezeichnete Projekte, Preisträger und Preise.)
Finanziell gefördert wurde die LINGA-Blockwoche durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, vom Landkreis Leer und von der Hans Sauer Stiftung.

Die 5. Blockwoche der Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA), diesmal in Kooperation der Universitäten Hannover und Vechta sowie der Jade-Hochschule Oldenburg, der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und der Hochschule für bildende Künste Braunschweig findet im Mai 2014 in Cuxhaven statt. Das Thema lautet "WATT INNOVATIVES –Tourismus 3.0", es geht diesmal um die Konzeption neuer innovativer Produkte und Dienstleistungen für zukunftsfähigen Tourismus für ALLE.Die Durchführung der Projektwoche wird wieder finanziell gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, so dass für die teilnehmenden Studierenden lediglich ein symbolischer Teilnahmebeitrag nötig wird - die Kosten für Exkursionen, Unterkunft und Verpflegung in der Tagungsstätte in Hildesheim während der Blockwoche werden abgedeckt.

Die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA), die Universitäten Braunschweig, Osnabrück und Vechta sowie die Jade-Hochschule Oldenburg, die Hochschule Osnabrück und die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Holzminden, Göttingen führten im Mai 2013 die 4. interdisziplinäre studentische Blockwoche durch, diesmal in Hildesheim. Das Thema lautete "WohnMobil 2020", die Konzeption neuer innovative Produkte und Dienstleistungen für Wohnraum und Mobilität der Zukunft standen im Zentrum. Die Durchführung der Projektwoche wurde finanziell gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, so dass für die teilnehmenden Studierenden lediglich ein symbolischer Teilnahmebeitrag nötig war - die Kosten für Exkursionen, Unterkunft und Verpflegung in der Tagungsstätte in Hildesheim während der Blockwoche wurden abgedeckt.

Die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA), die Universitäten Braunschweig, Osnabrück und Vechta sowie die Jade-Hochschule Oldenburg, die Hochschule Osnabrück und die Hochschule für bildende Künste Braunschweig führten im Mai 2012 die 3. interdisziplinäre studentische Blockwoche durch, diesmal in Loccum. Das Thema lautete "Der Milchmann 2.0 - Wohnen und regionale Dienstleistungen im ländlichen Raum, es stand diesmal die Konzeption neuer Dienstleistungen für ältere Menschen in ländlichen Regionen im Vordergrund. Die Durchführung der Projektwoche wurde finanziell gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, so dass für die teilnehmenden Studierenden lediglich ein symbolischer Teilnahmebeitrag nötig war.

Die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) initiierte gemeinsam mit der Universität Vechta erstmals 2010 eine interdisziplinäre Blockwoche. Das Thema lautete "Wandelnde Wohnformen im Lebenslauf".

37 Studierende der Fachhochschule Osnabrück, der Jade Hochschule Oldenburg und der Universität Vechta aus den Fachbereichen Gerontologie, Assistive Technologien, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Industrial Design und Ökotrophologie erarbeiteten in Projektgruppen, konkrete Wohnobjekte so zu gestalten, dass ältere Menschen möglichst lange selbstständig in ihren eigenen vier Wänden leben können.

Folgende Projekte wurden am Ende der Blockwoche ausgezeichnet:


Platz 1 (250 Euro): "Zuhause altern"
Hauke Heinje (Jade Hochschule Oldenburg),
Evgenia Kormiltseva,Melanie Eiting und Christine Dingwerth (Fachhochschule Osnabrück)
Anja Garlippp (Universität Vechta).

Platz 2 (150 Euro): "Vom Ferienhaus zum seniorengerechten Eigenheim"
Stefanie Gacek (Jade Hochschule Oldenburg),
Tilo Hagemeyer und Anna Brinkmann (Fachhochschule Osnabrück)
und Kirsten Strach (Universität Vechta).

Platz 3 (100 Euro): "Lufträume"
Olga Schwarz (Jade Hochschule Oldenburg)
und Frederic Boll, Panagiotis Loukas sowie Andrea Bergmann (Fachhochschule Osnabrück)

Letzte Aenderung: 01.08.2018 · Seite drucken

Kontakt


Postanschrift:

Universität Vechta
Institut für Gerontologie
Postfach 1553
D-49364 Vechta

Besucheranschrift:

Driverstraße 23
D-49377 Vechta

Sekretariat:

Raum R 204a
Tel.: +49 4441 15 620 oder 627
Fax: +49 4441 15 621

gerontologie[at]uni-vechta.de