News-Archiv


Herbstagung der Sektion Alter(n) und Gesellschaft der DGS am 13. und 14.09.2019 in Wien. 

"Lernen älter zu werden und alt zu sein?"

Bei der Tagung der Sektion Alter(n) und Gesellschaft der deutschen Gesellschaft für Soziologie, die in Kooperation mit dem Institut für Soziologie der Universität Wien durchgeführt wurde, ging es um Bildung und Handlungsfähigkeit im Alter. Diese Themenstellung lud zu multidisziplinärer Betrachtung ein, Referentinnen und Referenten aus den Fächern Gerontologie, Soziologie, Erziehungs- und Bildungswissenschaften sowie der Geragogik, um nur einige zu nennen, waren vertreten. Gemeinsam wurden Voraussetzungen und Bedingungen der Bildung und des Lernens für ältere Menschen und des lebenslangen Lernens diskutiert, Lernorte und Lernumwelten erörtert, formale, non-formale und informelle Bildung differenziert. Die Praxis der Hochschulen und Universitäten und ihre Rolle als Bildungsorte für ältere Menschen wurde eingehend beleuchtet. Auch die Frage nach Intention und Sinnhaftigkeit einer politischen Weichenstellungen auf diesem Gebiet und etwaigen Interessendivergenzen wurde nicht ausgespart. Neben substantiellen Vorträgen, aufschlussreichen Diskussionen und einer sehr guten Tagungsorganisation war aus Vechtaer Sicht besonders erfreulich, dass erneut Studierende des Bachelor- und des Masterstudiengangs Gerontologie an der Tagung teilnehmen konnten. Insgesamt zehn Personen erhielten Reisezuschüsse vom Fachrat und vom Fach Gerontologie sowie vom Career Service. Insofern war es nicht nur eine wissenschaftliche Arbeitstagung, sondern auch eine gelungene Verzahnung von Forschung und Lehre und auch ein gutes Beispiel für die Praxis des Lernens in allen Lebensaltern in einem intergenerationellen Kontext.


Disputaion Laura Naegele

Am 04.07.2019 verteidigte Laura Naegele ihre Doktorarbeit zum Thema "Betriebliches Kompetenzmanagement älterer Arbeitnehmer*innen im Handwerk – Eine betriebssoziologische Analyse“. Diese erhielt die Bestnote summa cum laude.

Die Gerontologie gratuliert herzlich!

Die Kommission von links:
Prof.in Dr. Simone Kauffeld, Prof. Dr. Frerich Frerichs, Prof. Dr. Dirk Hofäcker, Laura Naegele, Prof. Dr. Andrea Teti, Prof.in Dr. Hildegard Theobald (Foto: Ziese)


11. World Conference der International Society of Gerontechnology (ISG)

Vom 7. bis 11. Mai fand in St. Petersburg in Florida, USA, die 11. World Conference der International Society of Gerontechnology (ISG) statt. Zum Thema „Evolving Designs for Our Future Selves“ versammelten sich international renommierte Expertinnen und Experten und tauschten sich über technische Problemlösungen für die Alltagspraxis von älteren Menschen und deren Pflegepersonen aus. Prof. Dr. Harald Künemund, Präsident des deutschsprachigen Chapters der International Society for Gerontechnology, leitete ein Symposium mit Beiträgen aus Deutschland und hielt einen Vortrag zum Thema: Problem centered design - shifting debates from the user to problems." Über diesen Link finden Sie nähere Informationen zur Konferenz.


Antrittsvorlesungen

Am Mittwoch, 29.5.2019, fand die gemeinsame Antrittsvorlesung von Frau Prof.'in Dr. Pavlova und Herrn Prof. Dr. Andrea Teti statt. Unter dem Titel „Altern jenseits von Kopf und Körper – Einblicke in die Bereiche der Psychologie und der Medizinsoziologie des Alter(n)s" referierten sie über Forschungsschwerpunkte, beruflichen Werdegang, Konzepte und Erfahrungen in der Lehre und ihre jeweils besonderen Anliegen.

Nähere Details sowie Zugang zur Bildergalerie erhalten Sie über diesen Link.

Frau Prof.'in Pavlova und Herr Prof. Teti bringen ihr Engagement auch sehr erfolgreich und gewinnbringend im Institut für Gerontologie ein. Darüber freuen wir uns und vertrauen auf eine langfristige und gute Zusammenarbeit.


"Vechta goes IAGG"

Die Universität Vechta und insbesondere die Gerontologie waren auf dem Kongress der International Association for Gerontology and Geriatrics IAGG in Gothenburg in Schweden zahlreich vertreten. Vom 23. bis 25. Mai 2019 waren zum einen Professoren und Mitarbeiterinnen des Instituts für Gerontologie mit Vorträgen und Postern vor Ort präsent. Zum anderen nahmen auch Gerontologie-Studentinnen am Kongress teil und berichten öffentlichkeitswirksam auf Instagram (@univechta, 2. Takeover) über ihre Erfahrungen und Eindrücke sowie im Nachgang auf dieser Webseite.

Wir bedanken uns beim Career Service und beim International Office der Uni Vechta, ohne deren Unterstützung unser Kongressbesuch so nicht hätte stattfinden können.


Studierende des Masters Gerontologie mit ehemaligen und aktuellen Dozenten*innen (Dozent*innen alphabetisch: Erna Dosch, Theresa Grüner, Harald Künemund, Laura Naegele, Katja Rackow, Claudia Vogel)

Exkursion mit Studierendengruppe nach Frankfurt zur Konferenz: Im Alter anders?

Zur Bedeutung von Devianz und Abweichung in Zeiten zunehmender Langlebigkeit

Am 15. und 16. Februar 2019 besuchten Studierende, Dozenten*innen und Professoren*innen der Universität Vechta vom Studienfach Gerontologie die Frühjahrstagung „Sektion Alter(n) und Gesellschaft“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) in Kooperation mit dem Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA) an der Goethe-Universität Frankfurt.
Doing Age in Other Ways – was meint das genau? Lesen Sie hier mehr...


Exkursion nach München

Vom 09. bis zum 11. Januar 2019 reisten insgesamt neun Studierende des Masterstudiengangs Gerontologie unter der Leitung von Prof. Dr. Frerich Frerichs (Uni Vechta), Laura Naegele (Uni Vechta) und Theresa Grüner (Hochschule München) zu einer zweitägigen Exkursion nach München. Ziel der Exkursion war es, mit den Studierenden des Moduls „Altern und Region“ ausgewählte Anlaufpunkte, Einrichtungen und Maßnahmen der alter(n)sgerechten Stadt- und Quartierentwicklung zu besuchen, um vor Ort mehr über die praktische Arbeit der Beschäftigten dort zu erfahren. 


Foto (Gerontologie Vechta): Links Christina Plath, rechts Laura Naegele nach Eintreffen der Original-Urkunde

Leistung von Nachwuchswissenschaftlerinnen gewürdigt

Vom 06.-08. September 2018 fand die gemeinsamen Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG), der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie (SGG – SSG), der Schweizerischen Fachgesellschaft für Geriatrie (SFGG – SPSG) und der Österreichischen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (ÖGGG) in Köln statt.

Wie berichtet, war das IfG mit zahlreichen Beiträgen vertreten. Einen besonderen Erfolg konnten Laura Naegele (IfG) und Christina Plath (Pädagogische Psychologie / Gleichstellungsbüro) der Universität Vechta verbuchen. Von 141 Postern wurde ihres (PDF) mit dem Titel "Weak Ties get you in the Job, Strong Ties keep you" ausgezeichnet und landete auf dem Platz 1 der besten drei (vgl. Link). In Anlehnung an Marc Granovetters "The Strength of Weak Ties" entwickelten sie Empirie-gestützte Aussagen über die Verbleibefaktoren von älteren Beschäftigten in ihren Berufen.


Großes Medienecho auf internationale Studie zur Pflegearbeit

Aug. 2018: Frau Prof. Dr. Theobald hat aktuell eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie veröffentlicht, welche die Pflegearbeit in Deutschland, Japan und Schweden vergleicht. Insbesondere die Fragen, wer Pflegearbeit leistet und unter welchen jeweiligen Bedingungen das geschieht, stehen dabei im Vordergrund.Theobald, Hildegard (2018): Pflegearbeit in Deutschland, Schweden und Japan. Wie werden Pflegekräfte mit Migrationshintergrund und Männer in die Pflegearbeit einbezogen? Düsseldorf: Hans-Böckler-Study (https://www.boeckler.de/pdf/p_study_hbs_383.pdf).Viele Online- und Print-Medien haben die Ergebnisse der Studie in ihren Artikeln aufgegriffen und Frau Prof. Theobald wurde sehr häufig gebeten, in Interviews die Forschungsergebnisse weiter zu erläutern. Einige Radiobeiträge finden sich im Internet, z.B. von Radio Bremen und Radio Corax:

https://www.radiobremen.de/bremenzwei/aktuell/studie-diskriminierung-pflegekraefte100.html

https://radiocorax.de/pflegearbeit-im-internationalen-vergleich/


(Quelle: Marco Urban, Deutsche Rentenversicherung Bund)

Dissertation Dr. Katharina Unger „Die Dynamisierung von Altersrenten"

Frau Dr. Katharina Unger erstellte ihre Dissertation „Die Dynamisierung von Altersrenten – eine Bestandsaufnahme der Zielsetzungen, Regelungen und Optionen zur Weiterentwicklung eines dynamischen Alterssicherungssystems am Beispiel des deutschen Drei-Schichten-Modells“, welche von Prof. Dr. Uwe Fachinger betreut und mit "summa cum laude" bewertet wurde, im Institut für Gerontologie. Diese exzellente Forschungsleistung wurde auch an andererer Stelle wahrgenommen: Mit dem Förderpreis der Universitätsgesellschaft Vechta erhielt Frau Dr. Unger im Jahr 2016 eine Auszeichnung für ihre Dissertation. Im vorigen Jahr wurde auf Vorschlag des FNA-Beirats und des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund der FNA-Preis für das Jahr 2018 verliehen. (FNA steht für "Forschungsnetzwerk Alterssicherung"). Frau Dr. Katharina Unger ist eine der beiden Personen, deren Dissertation mit diesem Preis gewürdigt wurde.
(Podcast - Preisverleihung ab Minute 5:21)

Letzte Aenderung: 18.05.2020 · Seite drucken