Gerontologie


In Deutschland erreichen immer mehr Menschen ein hohes Alter. Diese Entwicklung stellt die Gesellschaft insgesamt, ihre Institutionen und Organisationen, aber auch jeden Einzelnen vor neue Herausforderun­­­gen. Die Gesellschaft muss ein aktives und sinnvolles Leben im Alter ermög­­­lichen und im Fall des Pflegebedarfs Hilfeleistungen bereitstellen. Die Wirtschaft entdeckt den wachsenden älteren Bevölkerungsteil zunehmend als Zielgruppe für altersgerechte Produkte und Dienstleistungen. Und die älteren Menschen selbst stehen vor der Aufgabe, eine historisch junge Lebensphase sinnvoll zu gestalten.

Den damit verbundenen Fragen widmet sich die Gerontologie, eine interdisziplinäre Wissenschaft, die das menschliche Altern in all seinen Facetten zum Gegenstand hat. Die Universität Vechta kann auf eine mehr als 20-jährige Geschichte in der Aus- und Weiter­­bildung von Gerontologen und Gerontologinnen zurückblicken. Das Studienangebot (BA und MA) ist durch Interdisziplinarität, Forschungs- und Praxis-orientierung geprägt, wobei Vechta bundesweit eine heraus­­ragende Stellung in der gerontolo­­gischen Ausbil- dung einnimmt.


Informationen zum Forschungsinstitut - Institut für Gerontologie (IfG) - finden Sie unter diesem Link.


Aktuelles


Großes Medienecho auf internationale Studie zur Pflegearbeit

Frau Prof. Dr. Theobald hat aktuell eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie veröffentlicht, welche die Pflegearbeit in Deutschland, Japan und Schweden vergleicht. Insbesondere die Fragen, wer Pflegearbeit leistet und unter welchen jeweiligen Bedingungen das geschieht, stehen dabei im Vordergrund.

Theobald, Hildegard (2018): Pflegearbeit in Deutschland, Schweden und Japan. Wie werden Pflegekräfte mit Migrationshintergrund und Männer in die Pflegearbeit einbezogen? Düsseldorf: Hans-Böckler-Study (https://www.boeckler.de/pdf/p_study_hbs_383.pdf).

Viele Online- und Print-Medien haben die Ergebnisse der Studie in ihren Artikeln aufgegriffen und Frau Prof. Theobald wurde sehr häufig gebeten, in Interviews die Forschungsergebnisse weiter zu erläutern. Einige Radiobeiträge finden sich im Internet, z.B. von Radio Bremen und Radio Corax:


Prof. Teti im Interview zum Thema "altengerechtes Wohnen"

Bild: Daubenspeck

Das Monatsthema 07/18 "ewig jung" des nordrhein-westfälischen Kulturmagazins 'Choices' wird durch den wissenschaftlichen Beitrag von Prof. Dr. Andrea Teti bereichert, der sich im Interview zum Thema "altengerechtes Wohnen heute und morgen" äußert.
Link zum Nachzulesen.


Neuerscheinung

Dosch, Erna:

Wie Männer pflegen. Pflegearrangements häuslich pflegender Männer im erwerbstfähigen Alter.

Reihe: Vechtaer Beiträge zur Gerontologie.
Wiesbaden: Springer VS, 2018. (Link)


Internationale Kooperation

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) hat die finanzielle Förderung der Zusammenarbeit zwischen der St. Augustine University of Tanzania und der Universität Vechta auch im Jahr 2018 fortgesetzt. Im Rahmen einer gezielten Nachwuchsförderung werden der Studierendenaustausch und der Aufbau einer Forschungsinfrastruktur unterstützt.


Letzte Aenderung: 16.08.2018 · Seite drucken

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