Gerontologie


In Deutschland erreichen immer mehr Menschen ein hohes Alter. Diese Entwicklung stellt die Gesellschaft insgesamt, ihre Institutionen und Organisationen, aber auch jeden Einzelnen vor neue Herausforderun­­­gen. Die Gesellschaft muss ein aktives und sinnvolles Leben im Alter ermög­­­lichen und im Fall des Pflegebedarfs Hilfeleistungen bereitstellen. Die Wirtschaft entdeckt den wachsenden älteren Bevölkerungsteil zunehmend als Zielgruppe für altersgerechte Produkte und Dienstleistungen. Und die älteren Menschen selbst stehen vor der Aufgabe, eine historisch junge Lebensphase sinnvoll zu gestalten.

Den damit verbundenen Fragen widmet sich die Gerontologie, eine interdisziplinäre Wissenschaft, die das menschliche Altern in all seinen Facetten zum Gegenstand hat. Die Universität Vechta kann auf eine mehr als 20-jährige Geschichte in der Aus- und Weiter­­bildung von Gerontologen und Gerontologinnen zurückblicken. Das Studienangebot (BA und MA) ist durch Interdisziplinarität, Forschungs- und Praxis-orientierung geprägt, wobei Vechta bundesweit eine heraus­­ragende Stellung in der gerontolo­­gischen Ausbil- dung einnimmt.


Informationen zum Forschungsinstitut - Institut für Gerontologie (IfG) - finden Sie unter diesem Link.


Aktuelles


Die Handbuchreihe zum QuartiersNETZ-Projekt ist veröffentlicht

Die einzelnen Bände können über diesen Link heruntergeladen werden.

Im Teilvorhaben "Geschäftsmodelle von Quartiersnetzwerken", das im Fachgebiet Ökonomie und demographischer Wandel des Instituts für Gerontologie unter Leitung von Prof. Dr. Uwe Fachinger durchgeführt wurde, entstand das Handbuch 2, 'Dienstleistungsstrukturen und Versorgungsprozesse im Quartier'.


Fotos: Gabriele Ziese

Konferenzbeiträge

Vom 6. bis 8. September 2018 fand in Köln die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) statt. Es ging in diesem Jahr um die „Vielfalt des Alterns: biomedizinische und psychosoziale Herausforderungen“.
Das Institut für Gerontologie ist mit sehr vielen Beiträgen vertreten, vgl. tabellarische Übersicht.

Einen besonderen Erfolg konnten Laura Naegele (IfG)und Christina Plath (Pädagogische Psychologie der Universität Vechta) verbuchen. Ihr Poster mit dem Titel "Weak Ties get you in the Job, Strong Ties keep you" wurde ausgezeichnet und landete auf dem Platz 1 der besten Poster. Nähere Informationen finden Sie hier.


Großes Medienecho auf internationale Studie zur Pflegearbeit

Frau Prof. Dr. Theobald hat aktuell eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie veröffentlicht, welche die Pflegearbeit in Deutschland, Japan und Schweden vergleicht. Insbesondere die Fragen, wer Pflegearbeit leistet und unter welchen jeweiligen Bedingungen das geschieht, stehen dabei im Vordergrund.

Theobald, Hildegard (2018): Pflegearbeit in Deutschland, Schweden und Japan. Wie werden Pflegekräfte mit Migrationshintergrund und Männer in die Pflegearbeit einbezogen? Düsseldorf: Hans-Böckler-Study (https://www.boeckler.de/pdf/p_study_hbs_383.pdf).

Viele Online- und Print-Medien haben die Ergebnisse der Studie in ihren Artikeln aufgegriffen und Frau Prof. Theobald wurde sehr häufig gebeten, in Interviews die Forschungsergebnisse weiter zu erläutern. Einige Radiobeiträge finden sich im Internet, z.B. von Radio Bremen und Radio Corax:

Letzte Aenderung: 19.10.2018 · Seite drucken

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