GERONTOLOGIE

In Deutschland erreichen immer mehr Menschen ein hohes Alter. Diese Entwicklung stellt die Gesellschaft insgesamt, ihre Institutionen und Organisationen, aber auch jeden Einzelnen vor neue Herausforderun­­­gen. Die Gesellschaft muss ein aktives und sinnvolles Leben im Alter ermög­­­lichen und im Fall des Pflegebedarfs Hilfeleistungen bereitstellen. Die Wirtschaft entdeckt den wachsenden älteren Bevölkerungsteil zunehmend als Zielgruppe für altersgerechte Produkte und Dienstleistungen. Und die älteren Menschen selbst stehen vor der Aufgabe, eine historisch junge Lebensphase sinnvoll zu gestalten.

Den damit verbundenen Fragen widmet sich die Gerontologie, eine interdisziplinäre Wissenschaft, die das menschliche Altern in all seinen Facetten zum Gegenstand hat. Die Universität Vechta kann auf eine mehr als 20-jährige Geschichte in der Aus- und Weiter­­bildung von Gerontologen und Gerontologinnen zurückblicken. Das Studienangebot (BA und MA) ist durch Interdisziplinarität, Forschungs- und Praxis-orientierung geprägt, wobei Vechta bundesweit eine heraus­­ragende Stellung in der gerontolo­­gischen Ausbil- dung einnimmt.


SAVE THE DATE

Die Abschlussfeier der Absolventinnen und Absolventen der Gerontologie findet am

22. November 2019 um 14 Uhr statt, Raum R 002 der Universität Vechta.

Während der Veranstaltung werden die Gerontologiepreise der Stadt Vechta verliehen.


Informationen zum Forschungsinstitut - Institut für Gerontologie (IfG) - finden Sie unter diesem Link.


AKTUELL

Herbstagung der Sektion Alter(n) und Gesellschaft der DGS am 13. und 14.09.2019 in Wien. 

"Lernen älter zu werden und alt zu sein?"

Bei der Tagung der Sektion Alter(n) und Gesellschaft der deutschen Gesellschaft für Soziologie, die in Kooperation mit dem Institut für Soziologie der Universität Wien durchgeführt wurde, ging es um Bildung und Handlungsfähigkeit im Alter. Diese Themenstellung lud zu multidisziplinärer Betrachtung ein, Referentinnen und Referenten aus den Fächern Gerontologie, Soziologie, Erziehungs- und Bildungswissenschaften sowie der Geragogik, um nur einige zu nennen, waren vertreten. Gemeinsam wurden Voraussetzungen und Bedingungen der Bildung und des Lernens für ältere Menschen und des lebenslangen Lernens diskutiert, Lernorte und Lernumwelten erörtert, formale, non-formale und informelle Bildung differenziert. Die Praxis der Hochschulen und Universitäten und ihre Rolle als Bildungsorte für ältere Menschen wurde eingehend beleuchtet. Auch die Frage nach Intention und Sinnhaftigkeit einer politischen Weichenstellungen auf diesem Gebiet und etwaigen Interessendivergenzen wurde nicht ausgespart. Neben substantiellen Vorträgen, aufschlussreichen Diskussionen und einer sehr guten Tagungsorganisation war aus Vechtaer Sicht besonders erfreulich, dass erneut Studierende des Bachelor- und des Masterstudiengangs Gerontologie an der Tagung teilnehmen konnten. Insgesamt zehn Personen erhielten Reisezuschüsse vom Fachrat und vom Fach Gerontologie sowie vom Career Service. Insofern war es nicht nur eine wissenschaftliche Arbeitstagung, sondern auch eine gelungene Verzahnung von Forschung und Lehre und auch ein gutes Beispiel für die Praxis des Lernens in allen Lebensaltern in einem intergenerationellen Kontext.


Letzte Aenderung: 18.09.2019 · Seite drucken

Kontakt


Postanschrift:

Universität Vechta
Institut für Gerontologie
Postfach 1553
D-49364 Vechta

Besucheranschrift:

Driverstrasse 23
D-49377 Vechta

Sekretariat:

Raum R 204a
Tel.: +49 4441 15 620 oder 627
Fax: +49 4441 15 621

gerontologie[at]uni-vechta.de


Interview mit einer Gerontologin