Die Exkursion 2016 (Leitung: Apl. Prof. Dr. Werner Klohn) führte vom 10. - 12. Juni in den Oberweserraum.
Am 1. Tag standen die Stadt Hameln mit der Weserrenaissance und die Ursprünge der Rattenfängersage im Mittelpunkt. Nachmittags wurden die Geologie der Region behandelt, der Weser-Skywalk bei Bad Karlshafen begangen sowie die Ursprünge der Stadt Bad Karlshafen (Hugenotten als Religionsflüchtlinge) und ihre historische Entwicklung mit ihren stadtstrukturellen Besonderheiten erkundet.  
Am 2. Tag wurde der Hohe Hagen bei Dransfeld aufgesucht und der dortige Geologie-Lehrpfad im Basaltsteinbruch begangen sowie die Bedeutung des Hohen Hagen für die Landvermessung durch Carl Friedrich Gauß thematisiert.   In der Stadt Hann.-Münden wurde die Problematik historischer Hochwässer sowie aktuelle Geschäfts-leerstände behandelt. Anhand des Waldenserdorfes Gottstreu wurde die historische Zuwanderung von Religionsflüchtlingen in der ehemaligen Grafschaft Hessen-Kassel vertieft, bevor im „Urwald“ Sababurg waldökologische Betrachtungen im Mittelpunkt standen.
Am 3. Tag wurde in der Stadt Uslar eine Kartierung der Geschäftsleerstände im Ortszentrum vorgenommen, die als Grundlage für weitergehende Betrachtungen bezüglich der Strukturschwäche der Region und der Bevölkerungsverluste diente. Eine Fahrt durch den Solling zeigte die Verkehrsentlegenheit der Region und die Probleme kleinerer ländlicher Siedlungen.

Die Exkursionsgruppe im „Urwald“ Sababurg
Foto: J. Eisleb

Letzte Aenderung: 01.10.2018 · Seite drucken