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Informationsveranstaltung und Praxiseinblick zum Berufsanerkennungsjahr für Sozialarbeiter/innen

Referent: Dr. Georg Singe
Datum: Mittwoch, 09.12.2020
Zeit: 14.00 Uhr - ca. 15.00 Uhr
Raum: DIGITAL! Diese Infoveranstaltung befindet sich im Veranstaltungs- oder Vorlesungsverzeichnis unter uniPLUS. Bitte melden Sie sich in StudIP zu dieser Veranstaltung an! Sie können dann über "Meetings" dem digitalen Raum beitreten.

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Foto: Universität Vechta/Meckel


Die Universität Vechta begleitet im Auftrag des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur das Berufsanerkennungsjahr zur Erlangung der "staatlichen Anerkennung" als Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter und Sozialpädagogin/Sozialpädagoge entsprechend der niedersächsischen Verordnung über die staatliche Anerkennung von Berufsqualifikationen auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit, der Heilpädagogik und der Bildung und Erziehung in der Kindheit (SozHeilKindVO) in der Fassung vom 17. Mai 2017 (Nds. GVBl. Nr. 8/2017, S. 155-161 ), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 20. März 2018 (Nds. GVBl. Nr. 4/2018, S. 42-43). Die Umsetzung dieser Landesverordnung ist in der Ordnung der Universität vom 12.3.2013 geregelt. Diese wird demnächst bearbeitet.

Was du über das "BAJ" wissen solltest!

Sie haben Ihren Bachelor in "Soziale Arbeit" oder einen vergleichbaren Studiengang der Sozialen Arbeit absolviert? Sie streben eine staatliche Anerkennung an? Dann sind Sie hier genau richtig! Denn durch das BAJ erhalten Sie Ihre staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiter*in und Sozialpädagoge*in.
Und das Beste? Sie können das BAJ, nach Ihrem Abschluss, jederzeit beginnen!

Eventuell stellt sich Ihnen aber auch die Frage "Und was bringt mir die staatliche Anerkennung?". Die Antwort darauf haben wir: Noch heute ist die staatliche Anerkennung das „Gütesiegel" für eine praxisorientierte Ausbildung von Fachkräften der Sozialen Arbeit. Sie bildet u. a. die Voraussetzung für die Übernahme hoheitlicher Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der Zuständigkeiten öffentlicher und freier Träger.

Die Umsetzung der niedersächsischen Verordnung ist in einer eigenen Ordnung der Universität Vechta geregelt. Diese Ordnung der Universität bestimmt, dass das Berufsanerkennungsjahr entsprechend dem zweiphasigen Modell der §§4 ff. der niedersächsischen Verordnung erfolgt.

Wie erwirbt man also die staatliche Anerkennung? Zunächst müssen Sie Ihren Abschluss im BA Soziale Arbeit der Universität Vechta oder einem vergleichbaren Studiengang der Soziale Arbeit haben. Dann müssen Sie das Berufspraktikum erfolgreich abschließen und die letzte Hürde ist dann nur noch das Kolloquium (§ 1 Abs.1 der niedersächsischen Verordnung).
Das Berufspraktikum dauert in der Regel zwölf Monate. Es wird ein Ausbildungsvertrag zwischen Berufspraktikant*in und Einrichtung nach den vertragsrechtlichen vertragsrechtlichen Vorschriften des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) abgeschlossen und ein Antrag auf Zulassung zum BAJ bei der Universität Vechta zu stellen. Sobald du man dan den Zulassungsbescheid von der Uni erhalten hast werden die Gebühren fällig und das Studienangebot der begleitenden Lehrveranstaltungen kann wahrgenommen werden.

Der Antrag auf Zulassung zum BAJ ist, unabhängig vom Nachreichen einzelner Unterlagen, vor Beginn der berufspraktischen Tätigkeit  online an die Universität Vechta zu stellen.

 

 

Durch die berufspraktischen Tätigkeit arbeiten Sie sich in die praktische Soziale Arbeit und die damit verbundenen Verwaltungstätigkeiten ein und vertiefen gleichzeit Ihre Fachkenntnisse (§ 4 Abs.1 der niedersächsische Verordnung). Durch die Anwendung im Studium erworbener Kenntnisse und Kompetenzen können im eigenen professionellen Handeln praktische Erfahrungen gesammelt werden. Die berufspraktische Tätigkeit wird durch die Universität fachlich eng begleitet und supervidiert, sie wird dadurch zu einem zentralen Bestandteil des Prozesses beruflicher Sozialisation und Identitätsbildung.

Das klingt doch super oder nicht? Also nichts wie los und melden Sie sich über unser Onlineformular an!

Die Ausbildungsstelle muss vorallem die Ziele der niedersächsischen Verordnung zum BAJ zu erfüllen. Sie muss in ausreichendem Umfang in einem Feld Sozialer Arbeit tätig sein und eine regelmäßige Anleitung der Absolventin/des Absolventen durch eine/n staatlich anerkannte/n Sozialarbeiter*in Sozialpädagoge*in mit hinreichender Berufserfahrung gewährleisten. Diesbezügliche Ausnahmen sind auf Antrag hin möglich.  Die Ausbildungsstelle schließt mit der Absolventin/dem Absolventen für die Dauer des Berufspraktikums einen adäquaten Ausbildungsvertrag ab, dessen Bestandteil ein Ausbildungsplan ist. Ausbildungsvertrag und Ausbildungsplan sind der Universität zur Genehmigung vorzulegen.

Während des Berufsanerkennungsjahres müssen, an insgesamt 16 Tagen, begleitende Lehrveranstaltungen absolviert werden (vgl. Ordnung der Universität zum Berufsanerkennungsjahr vom 12.3.2013).

Aufgeteilt ist es wie folgt:

Fortbildungen - 3 Tage
Supervison - 7 Tage
Fortbildungen im Wahlbereich - 6 Tage

Für die Supervisionsgruppen werden Sie vom Sekretariat eingeteilt und erhalten eine Einladung zu den Terminen. Supervisionen haben immer Vorrang vor den Fortbildungen und müssen somit bei Terminüberschneidung wahrgenommen werden!

Die Anmeldung zu den Fortbildungen erfolgt, wie auf den Printn beschrieben, über info.baj[at]uni-vechta[dot]de. Die Fachfortbildungen müssen bei uns im Haus absolviert werden. Die Fortbildungen im Wahlbereich können auch extern erfolgen, müssen im Vorfeld aber ebenfalls von info.baj[at]uni-vechta[dot]de genehmigt werden. 


Projekt DiVA - Mentoring für Studentinnen!

Wir möchten alle Teilnehmerinnen im BAJ auf folgendes Angebot der Universität Vechta aufmerksam machen.
Sie sind Absolventin oder studieren im Master und nähern sich dem Ende Ihres Studiums und überlegen sich, was danach kommen soll? Sie haben schon an eine Promotion gedacht, nur kommen Sie da alleine nicht recht weiter? Genau hier kommt DiVA ins Spiel! In diesem Programm geht es um eine Mentoringbeziehung zwischen einem* einer Wissenschaftler*in oder einer promovierten Person aus der außeruniversitären Berufswelt und Ihnen, der Mentee. Bei regelmäßigen Treffen dieser Tandems können Sie all Ihre Fragen bezüglich Ihres Berufsweges mit einem professionell erfahrenen Menschen besprechen, Lösungswege eruieren und über den Tellerrand der Berufswelt blicken.
Nähere  Informationen auf der Homepage der Gleichstellungsbeauftragten der Universität VECHTA unter
http://www.uni-vechta.de/einrichtungen-von-a-z/gleichstellung/diva-mentoring-fuer-studentinnen/

Last revision: 2021-02-09 · Print page

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