Häufig gestellte Fragen

Die Bewerbungsunterlagen werden digital über das Bewerberformular hochgeladen.

Folgende Bewerbungsunterlagen sind einzureichen (eine Checkliste findet sich Initiates file downloadhier):

  1. ein Motivationsschreiben im Umfang von höchstens 2 Seiten
  2. ein tabellarischer Lebenslauf
  3. für  Erstsemester  zusätzlich  der  Nachweis  über  eine  besondere  Leistung  und/oder  Begabung,  die  ein  überdurchschnittlich  erfolgreiches  Studium  in  dem  jeweiligen  Studiengang  an  der  Universität Vechta erwarten lassen (z.B. schulisches Gutachten zur Förderwürdigkeit)
  4. von  Bewerbern*innen  in  einem  Masterstudiengang  das  Zeugnis  über  einen  ersten  Hochschulabschluss (z. B. Bachelor-Zeugnis)  mit  mindestens  der  Note  2,0  sowie  ggf.  weitere  Leistungsnachweise entsprechend den Zugangs- und Auswahlbestimmungen für den jeweiligen Masterstudiengang
  5. für  bereits  in  dem  Studiengang,  für  den  eine  Förderung  beantragt  wird,  Eingeschriebene  zusätzlich Nachweise über bisher erbrachte Studienleistungen,
  6. ggf. Praktikums- und Arbeitszeugnisse sowie Nachweise über besondere Auszeichnungen und Preise, sonstige Kenntnisse und weiteres Engagement
  7. ggf. Nachweise über besondere soziale, familiäre oder persönliche Umstände.

Falls die Unterlagen nicht in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sind, ist eine amtlich beglaubigte Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.

Ein Nachweis über erbrachte Studienleistungen (Notendurchschnitt) muss den Bewerbungsunterlagen nicht beigelegt werden. Die Abfrage erfolgt intern über das Prüfungsamt.

Ärztliche Atteste bzgl. Pflegefällen in der Familie sind nicht erforderlich.

Das Deutschlandstipendium beträgt 300 Euro pro Monat. 150 Euro davon übernehmen private Förderer wie Unternehmen, Stiftungen, Alumni und andere Privatpersonen. Die anderen 150 Euro übernimmt der Bund. Das Deutschlandstipendium wird von den Hochschulen direkt an die Stipendiatinnen und Stipendiaten ausgezahlt. Die Förderung wird einkommensunabhängig vergeben und kann auch zusätzlich zum BAföG bezogen werden.

Nein. Das BAföG und das Deutschlandstipendium sind zwei sich ergänzende Programme. Studierende können grundsätzlich beide Fördermöglichkeiten gleichzeitig ohne Abschläge in Anspruch nehmen.

Ja. Bezieher von Wohngeld müssen jedoch beachten, dass das Deutschlandstipendium wie auch andere Stipendien zur Hälfte bei der Berechnung des Jahreseinkommens berücksichtigt wird. Für weitere Fragen zum Thema Stipendium und Wohngeld wenden Sie sich an Ihre zuständige Wohngeldstelle.

Grundsätzlich werden nur eingeschriebene Studierende gefördert, die nicht beurlaubt sind und sich in der Regelstudienzeit befinden. Aus studienzeitverlängernden Gründen kann die Förderungshöchstdauer auf Antrag verlängert werden.

Studienzeitverlängernde Gründe nach § 7 Abs. 1 des Stipendiengesetzes sind:

  1. Behinderung, 
  2. Schwangerschaft,
  3. Pflege und Erziehung eines Kindes
  4. oder ein fachrichtungsbezogener Auslandsaufenthalt.

Falls Sie über der Regelstudienzeit liegen, erklären Sie den Grund hierfür im Motivationsschreiben.

Nein. Stipendiat*innen müssen die erhaltenen Mittel nicht zurückzahlen.

Die Stipendien werden nach Begabung und Leistung vergeben. Neben den bisher erbrachten Leistungen und dem bisherigen persönlichen Werdegang sollen auch gesellschaftliches Engagement, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder besondere soziale, familiäre oder persönliche Umstände berücksichtigt werden, die sich beispielsweise aus der familiären Herkunft oder einem Migrationshintergrund ergeben.

Primäres Kriterium bei der Auswahlentscheidung ist der aktuelle Notendurchschnitt bzw. bei  Master-Studierenden die Note des abgeschlossenen vorangegangenen Studiums.

Als sekundäre Auswahlkriterien werden berücksichtigt:

  1. ehrenamtliches Engagement innerhalb der Universität (z.B. Mitwirkung in Gremien, Studierendenvertretung, Hochschulinitiativen)
  2. ehrenamtliches Engagement außerhalb der Universität (z.B. in Vereinen, politischen Organisationen, soziales Engagement),
  3. persönliche Situation (z.B. nichtakademischer Familienhintergrund, Migrationshintergrund, Pflege eines nahen Verwandten, Kindeserziehung (insbesondere  bei Alleinerziehenden) und Schwangerschaft, Mitarbeit im Familienbetrieb, physische oder psychische Einschränkungen oder Behinderungen).

Die Reihenfolge der sekundären Kriterien stellt keine abschließende Liste und keine Reihenfolge dar.

Das richtet sich nach Höhe und Art der Stipendienförderungen. Grundsätzlich gilt: Wer schon eine begabungs- und leistungsabhängige materielle Förderung erhält, die durchschnittlich 30 Euro oder mehr pro Monat beträgt, kann kein Deutschlandstipendium bekommen. Eine detaillierte tabellarische Übersicht zur Zulässigkeit des gleichzeitigen Bezugs anderer Stipendien mit dem Deutschlandstipendium finden Sie Opens external link in new windowhier

Während einer Beurlaubung vom Studium etwa aus persönlichen oder familiären Gründen, z.B. bei Schwangerschaft oder Kindererziehung oder zur Pflege eines nahen Angehörigen, wird das Stipendium nicht fortgezahlt. Mit Fortsetzung des Studiums verlängert sich der Bewilligungszeitraum um die Dauer der Beurlaubung.

 

Sofern eine Beurlaubung wegen eines Auslandssemesters oder für ein Pflichtpraktikum erfolgt, wird das Stipendium fortgezahlt. Eine Verlängerung des Bewilligungszeitraums ergibt sich in diesem Falle nicht.

Das Stipendium wird auch dann fortgezahlt, wenn man sich in einem fachrichtungsbezogenen Auslandsaufenthalt befindet. Vorausgesetzt, man geht während der Dauer der Förderung ins Ausland. Das gilt unabhängig von einer eventuellen Beurlaubung an der Hochschule, die das Stipendium vergibt. Studiert man über das ERASMUS+-Programm im Ausland, wird das Deutschlandstipendium auch dann fortgezahlt, wenn man als Stipendiatin oder Stipendiat gleichzeitig einen Mobilitätszuschuss vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) erhält.

Mit der Annahme des Stipendiums verpflichtet sich die Stipendiatin bzw. der Stipendiat, alle Änderungen, die Grundlage für die Gewährung waren und sind, unverzüglich mitzuteilen sowie an der Evaluierung seiner Studienleistungen und des Stipendienprogramms durch Erbringung aller erforderlichen Auskünfte und Nachweise teilzunehmen. Besonders ist hier auf die Mitteilung der Beendigung des Studiums hinzuweisen.

Die Daten werden durch die Geschäftsstelle des Deutschlandstipendiums an der Universität Vechta erhoben und ausschließlich für die Zwecke des Stipendienprogramms im durch die Rechtsgrundlagen (Stipendiengesetz, Stipendienverordnung) vorgesehenen Umfang verwendet und weitergegeben.

Das Stipendium endet spätestens mit Ablauf des Monats, in dem der Bachelor oder Master erfolgreich beendet wurde. Dies ist der Fall, wenn das Gesamtergebnis dem*r Stipendiat*in bekannt gegeben wird. Jedoch spätestens mit Ablauf des zweiten Monats nach dem Monat, indem die letzte Prüfungsleistung erbracht wurde.

Ansonsten endet das Stipendium mit Ablauf des Monats, in dem der Stipendiat oder die Stipendiatin das Studium abgebrochen, die Fachrichtung gewechselt hat oder exmatrikuliert wird.


 


Letzte Aenderung: 18.05.2020 · Seite drucken