Janina Gründemann ist im Emsland, genauer Lorup, aufgewachsen. In Vechta hat sie zwischen 2012 und 2015 Kulturwissenschaften und Designpädagogik studiert. Eine Fächerkombi, die Gründemann nur empfehlen kann – Theorie und Praxis geben sich hier immer wieder die Hand. Nach ihrem Bachelor in Vechta hat Gründemann einen Master im Fach „Integrated Media“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg absolviert. Wir stellen sie vor:

 

Ich arbeite jetzt:

Seit Januar 2018 arbeite ich – erst als Trainee und nun als Junior-PR-Beraterin – bei Kommunikation2B. Das ist eine PR-Agentur, die Unternehmen aus den Bereichen Bau, Architektur und Technik insbesondere bei der Fachpressearbeit sowie bei der Konzeption und Content-Entwicklung für verschiedene Social-Media-Kanäle unterstützt.

 

Meine Aufgaben dort sind:

Das Aufgabefeld ist sehr vielfältig. Ein Schwerpunkt liegt auf der Texterstellung für Fachmedientitel der Branche. Zu dieser Arbeit gehört auch die Beratung der Kunden, der Kontakt zu Redaktionen sowie das Reporting. Ebenso wichtig ist mittlerweile der Bereich Social Media, für den ich regelmäßigen Content produziere. Daneben bieten wir aber auch Corporate Publishing, Mediaberatung, Eventmanagement und visuelle Kommunikation an.

 

Wenn ich an mein Studium zurückdenke, denke ich gerne an:

Gerne denke ich an die kleinen Gruppengrößen der Kurse im Fach Designpädagogik zurück: Hier habe ich nicht nur viel Theorie und Praxis, sondern auch spannende Persönlichkeiten und eine Menge guter Freund*innen kennengelernt. Ich denke an die gesetzte Stadt Vechta, meine Lieblingskneipe sowie an die vielen schönen Stunden in einer kleinen aber feinen Bibliothek und natürlich an den Kaffeeklatsch bei Ulla.

 

Was hat Ihnen gut am Studium der Designpädagogik gefallen?

Am Fach Designpädagogik hat mir vor allem der persönliche Umgang miteinander gefallen. Die Dozenten hatten immer ein offenes Ohr, die Türen zu den Büros (und zur Werkstatt) waren quasi nie verschlossen. Am liebsten erinnere ich mich an die projektorientierten Kurse – an Nachmittage in der JVA, an die Kinderuni und an eine Ausstellung im Vechtaer Museum. Wir durften unsere Ideen nicht nur selbst und meist recht frei verwirklichen, sondern auch mit anderen Menschen gestalten. Ganz besonders hat mir auch die kooperative Unterstützung bei der Erstellung der Bachelor-Arbeit gefallen. Ansätze konnten immer besprochen, ausgetauscht und diskutiert werden.

 

Mit Vechta verbinde ich:

Mit Vechta verbinde ich enge Nachbarschaftsbeziehungen mit Frühstücken im Freien und Weinabenden, an denen Hausarbeiten finalisiert werden. Vechta war für mich in Studienzeiten außerdem eine zweite Heimat – nicht nur weil ich in die Fußstapfen meiner Schwester treten konnte, die ein paar Jahre vor mir hier studierte oder weil mein Bruder es mir gleichtat und kurz nach mir herzog, sondern auch, weil ich in der Kleinstadt gleich Anschluss gefunden habe. Und das ist sicherlich auch der Nähe im Fach Designpädagogik zu verdanken.

 

Auf dem Stoppelmarkt würde ich gerne mal ein Bier trinken mit:

Mit alten Studienkolleg*innen und meinen ehemaligen Dozenten Herrn Stefan Scheuerer und Herrn Nils Aschenbeck, die mich sehr inspiriert und gefördert haben (Das gilt natürlich noch für eine Reihe anderer Dozent*innen).

 

Aus meiner Studienzeit habe ich diesen Gegenstand aufgehoben:


Eine lange Zeit habe ich ein Exponat aus meinem letzten Designpädagogik-Projekt aufbewahrt, das ich im Vechtaer Museum ausgestellt habe. Es war ein angebissener Apfel in Form einer Diskokugel, der mein Zimmer in Oldenburg lange Zeit immer schön erhellt hat. Leider hat das Objekt meinen letzten Umzug nicht überstanden.

 

Mein Tipp für Studieninteressierte und Studierende der Designpädagogik:

Sprecht mit Studienkolleg*innen und Dozent*innen über laufende Projekte, holt euch Rat und Inspirationen – habt eine Menge Spaß und genießt die Zeit in Vechta (Falls ihr später auch texten wollt, hilft außerdem ein wenig Praxis – zum Beispiel bei der Zeitung).

Letzte Aenderung: 24.03.2020 · Seite drucken