Katrin Bye-Reiners ist in Neuscharrel, im Landkreis Cloppenburg, aufgewachsen. Für Bye-Reiners stand bereits früh fest, Musik studieren zu wollen. Vor dem Studium unterrichtete sie an der Musikschule in Cloppenburg und ab 2006 auch an der Musikschule in Vechta und entschied sich, aufgrund der räumlichen Nähe für ein Studium in Vechta. Von 2004 bis 2010 studierte Bye-Reiners Musik und Germanistik und arbeitete danach an unserer Universität als Wissenschaftlerin. Wir stellen sie vor:

 

Ich arbeite jetzt:

an der Realschule Diepholz und freue mich sehr, dass ich dort unterrichten und musikpädagogische Inhalte umsetzen darf.

 

Meine Aufgaben dort sind:

Schüler*innen auf ihrem Bildungsweg begleiten: Mit allem, was dazugehört.

 

Ich spiele diese Musikinstrumente:

Die Trompete ist mein Hauptinstrument. Ich liebe es, Schüler*innen gezielt mit Musiken zu konfrontieren, mit denen sie außerhalb der Schule (wahrscheinlich) nicht in Kontakt kommen würden. Ein Musikunterricht, der Freiräume zur Erprobung und auch zur begründeten Ablehnung des Musikangebotes schafft, kann eine neugierige Offenheit für unbekannte Musik und ein Diskussionspotenzial für Schüler*innen schaffen.

 

Wenn ich an mein Studium zurückdenke, denke ich gerne an:

Meine Studienzeit war von etlichen Operationen geprägt. Ohne das familiäre und menschlich entgegenkommende Umfeld der Universität Vechta wäre es mir nicht möglich gewesen, mein Studium unter den mir möglichen Bedingungen erfolgreich zu beenden.
Insbesondere meinem ehemaligen Doktorvater Herrn Hafen dient mein größter Dank: Bereits früh durfte ich mich vor Schülern erproben, wurde zum „Querdenken“ animiert, in meiner Publikationsphase unterstützt und hatte sogar die große Ehre gleich zwei Bücher mit ihm zusammen herauszubringen zu dürfen.

 

Mit Vechta verbinde ich:

-    wunderschöne Kaffeestunden bei Ulla im Bistro.
-    ausführliche (auch fachliche) Gespräche in Monikas Büro (Sekretariat Musik).

 

Auf dem Stoppelmarkt würde ich gerne mal ein Bier trinken mit:

Sir Simon Rattle: Einige seiner Aussagen haben mich in meinem pädagogischen Selbstverständnis sehr geprägt (Es ist so, „dass die Leute, die am beliebtesten sind, oft gewöhnliche Fähigkeiten haben. Und dass die, die im Abseits stehen, oft weiter gehen können. Ich glaube, seltsame Kinder, so wie ich eines war, haben manchmal mehr zu bieten.““).

 

Mein Tipp für musikalische Studieninteressierte und Studierende ist:

Genießt die Zeit des Studiums und nutzt aktiv die Gestaltungsmöglichkeiten, die ihr insbesondere an dieser familiären Universität habt. Auch wenn das Bachelor- und Masterstudium meiner Meinung nach sehr verschult ist, gibt es unzählige Möglichkeiten, sich intellektuelle Freiräume zu suchen.

 

 

Letzte Aenderung: 16.06.2020 · Seite drucken