Dr. Daniel Kux (geb. Kleine-Huster) ist 38 Jahre alt und in Hilter am Teutoburger Wald aufgewachsen. An der Universität Vechta hat Kux von 2002 bis 2006 Lehramt mit den Fächern Musik, Religion, Deutsch und Sachunterricht studiert.

 

Warum habe ich in Vechta studiert:

Eigentlich wollte ich zunächst in Osnabrück studieren. Dort bin ich aber durch die Aufnahmeprüfung im Fach Musik gefallen. Nach dieser Erfahrung wusste ich, dass man sich auf so eine Prüfung besser vorbereiten sollte… Einige Wochen später hat es dann in Vechta geklappt. Rückblickend war dieser kleine „biografische Schlenker“ für mich ein großer Segen.

 

Ich arbeite jetzt:

Seit 2018 bin ich Schulleiter der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Preetz (bei Kiel).

 

Meine Aufgaben dort sind:

Ich leite eine Schule mit ca. 700 Schülerinnen und Schülern und 60 Lehrkräften. Als Schulleiter hat man die Gesamtverantwortung für eigentlich alles, was in der Schule passiert. Man ist dafür zuständig, dass sich die Menschen in der Schulgemeinschaft verstehen und produktiv entfalten können. Zudem muss man die Rahmenbedingungen für guten Unterricht und systematische Schulentwicklung sicherstellen.

 

Ich spiele diese Musikinstrumente:

Mein Hauptinstrument ist die Orgel. Diese spiele ich weiterhin nebenberuflich in meiner Kirchengemeinde. In der Schule unterrichte ich derzeit kein Musik. Ich unterstütze den Fachbereich aber durch mein Leitungshandeln und versuche, die ästhetische Bildung und das praktische Musikmachen zu fördern.

 

Wenn ich an mein Studium zurückdenke, denke ich gerne an:

Ich denke gerne an die qualitativ hochwertige Ausbildung und angenehme Gemeinschaft an der Uni Vechta zurück – beides vor allem im Fach Musik. Ich denke auch an den guten Kontakt, den man in fast allen Fächern zu den Lehrenden haben konnte. Rückblickend habe ich in meinem Studium tatsächlich nicht nur für die Schule, sondern für das Leben gelernt.

Mit Vechta verbinde ich:

In Vechta hatte ich schnell ein gutes soziales Umfeld. Es war sehr leicht, mich in der Uni und in der Stadt einzuleben. Dabei hilft die Musik natürlich immer. Aber auch die liebenswürdige Bodenständigkeit der Menschen in Vechta gehört untrennbar zu meinen Erinnerungen. Einige Kontakte haben über die Jahre gehalten.

 

Auf dem Stoppelmarkt würde ich gerne mal ein Bier trinken mit:

Mit meinen Kommiliton*innen von früher natürlich und mit allen Menschen aus der Ludgerusschule (Ausbildungsschule) sowie der Kirchengemeinde Maria Frieden. Beides liegt in Vechta-Nord, wo ich fast zehn Jahre lang gelebt habe.

 

Mein Tipp für Studieninteressierte und Studierende ist:

Kommt nach Vechta und lasst euch wirklich auf die Uni, die Stadt und die Menschen ein. Ihr werdet es nicht bereuen!

 

 

 

Letzte Aenderung: 16.06.2020 · Seite drucken