Initiative Smart Region Oldenburger Münsterland erhält Förderung

(v.l.) Lars Hoffmeier (Wissenschaftlicher Referent des Präsidenten der Universität Vechta); Prof. Dr. Burghart Schmidt (Präsident Universität Vechta); Birgit Honé (Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung); Franz-Josef Sickelmann (Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung Weser-Ems). (Bild: Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems)

19.12.2018

Kürzlich überreichte Birgit Honé, Niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, dem Universitätspräsidenten Prof. Dr. Burghart Schmidt den Bewilligungsbescheid für das Projekt „Initiative Smart Region Oldenburger Münsterland.“ Rund 74.000 Euro erhält die Universität Vechta dafür aus dem Förderprogramm „Regionale Entwicklungsimpulse“, das von den Ämtern für regionale Landesentwicklung koordiniert wird.

Die künftige Smart Region Oldenburger Münsterland soll einen Masterplan entwickeln, wie das OM „smart“ werden kann, das heißt die Digitalisierung zu Gunsten von Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung implementieren und nutzen kann. „Der Mensch steht immer im Mittelpunkt einer Smart Region“, erläutert Universitätspräsident Schmidt. „Er nutzt vielfältige Informations- und Kommunikationstechnologien, die ihm ein selbstbestimmtes, auf Teilhabe bezogenes Leben ermöglichen.“ Das OM eignet sich, so die Studie „Smart Country regional gedacht – Teilräumliche Analysen für digitale Strategien in Deutschland“ der Bertelsmann Stiftung (2017), aufgrund ihrer Voraussetzungen hervorragend als Smart Region. „Daher haben wir uns als Universität dafür stark gemacht, das Projekt zu initiieren und mögliche Beteiligte an einen Tisch zu holen“, so Schmidt.

Bei einer ersten Vorabfrage haben sich für die Smart Region OM sechs Handlungsfelder herauskristallisiert: E-Government, Gesellschaft/Kultur, Mobilität, Gesundheit/Altern, Bildung sowie Wirtschaft/Fachkräfte. Gemeinsam mit den Landkreisen Vechta und Cloppenburg soll nun eruiert werden, welche Bedarfe es im Einzelnen gibt. Daraus sollen Konzepte für Modellprojekte generiert werden, die wiederum in die Entwicklung einer Regionalstrategie und die Konzeption einer „Smart Region OM“ münden.

Die Initiative wird 2019 starten. Vorgesehen ist eine Koordinationsstelle, die in mehreren Innovationsworkshops mit allen Beteiligten Leitthemen bearbeitet und Projektideen sammelt. Die Diskussion dieser Ideen erfolgt in einem „Forum der Innovationen“ und wird parallel so medial aufbereitet, dass sich alle Interessierten jederzeit einbringen können.

Smart Region Oldenburger Münsterland

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