„(Un)typisch Gender Studies – neue interdisziplinäre Forschungsansätze“ Sammelband Vechtaer Forscher_innen

Halberstadt, Jantje/Hilmers, Luise/Kubes, Tanja Angela/Weingraber, Sophie (Hrsg.):
(Un)typisch Gender Studies - neue interdisziplinäre Forschungsfragen.
Budrich UniPress, Leverkusen-Opladen, 2015. ISBN 978-3-86388-710-0

Die interdisziplinär ausgerichtete „Nachwuchsforschungsgruppe Gender Studies“ der Universität Vechta hat es sich zum Ziel gemacht, einen Sammelband herauszugeben, dessen zentrales Thema die Darstellung von Forschungsinnovationen im Bereich Gender Studies ist. Die Beiträge des Sammelbandes untermauern und weiten die interdisziplinäre Bedeutung der Gender-Forschung aus und/oder zeigen Forschungspotenziale auf.

Der jüngst veröffentlichte Sammelband „(Un)typisch GenderStudies – neue interdisziplinäre Forschungsansätze“ beinhaltet auch zwei Beiträge aus dem Forschungskontext der Pädagogischen Psychologie.

In ihrem Beitrag zum Thema „Wie genderbewusst sind Studierende? - Ausgewählte empirische Befunde zu einem noch weitgehend vernachlässigten Forschungsfeld.“ untersuchen Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, Dipl.- Päd. Robert Lachner und Yvonne Friederich, M.A. anhand empirischer Daten aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union geförderten Verbundvorhaben „GEnderMAINStreAMing. Veränderungen erreichen (GEMAINSAM)“ die individuelle Reflexionsfähigkeit von Studierenden hinsichtlich ihres Genderbewusstseins und erörtern neben den Ursachen interindividueller Unterschiede zwischen den Studierenden auch Möglichkeiten zur Optimierung von Gender-Mainstreaming-Maßnahmen an Hochschulen.

Ein weiterer Beitrag (Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, Christina Plath, M.Sc. und Benjamin Müller, M.A.) gilt der Thematik der „Homonegativität im Sport - Gendertypische Effekte am Beispiel des Frauen- und Männerfußballs“, dieser analysiert die Wahrnehmung und Bewertung weiblicher und männlicher Homosexualität im Kontext des Sports anhand der empirischen Erkenntnisse einer eigens durchgeführten Studierendenbefragung an der Universität Vechta. Darüber hinaus diskutieren die AutorInnen weiterführende Forschungsimplikationen.

Letzte Aenderung: 19.10.2018 · Seite drucken