Gemeinsame Werte in Europa? Stärken und Schwächen im normativen Selbstverständnis der Europäischen Integration

Gemeinsame Werte in Europa? Stärken und Schwächen im normativen Selbstverständnis der Europäischen Integration. Mit einem Vorwort von Hans-Gert Pöttering. Herausgegeben von Prof. Dr. Peter Nitschke 2019, 178 S., brosch., 34,– €
ISBN 978-3-8487-4950-8

Die Vorträge einer international und interdisziplinär ausgerichteten Tagung zum Thema der gemeinsamen Werteperspektive beschäftigen sich mit der schwierigen Frage, was eigentlich jenseits der Mechanismen von finanziellen Transferleistungen und der Logik von Institutionen als grundsätzlich verbindendes kulturelles Wertemuster für die Europäische Integration veranschlagt werden kann? Die Erschütterungen und desintegrativen Effekte, welche die EU schon seit einiger Zeit in steigendem Maße erfährt, resultieren nicht zuletzt daher, dass der perspektivische Bezug auf gemeinsame Werte im Sinne einer europäischen
Gesellschaft als zivilisatorische Gesamtexistenz in vielen nationalen Mitgliedstaaten a) nicht vorhanden oder b) unterentwickelt ist bzw. c) sogar z.T. entschieden abgelehnt wird.

Mit Beiträgen von Meral Avci, Hermann-Josef Blanke, Sebastian Raphael Bunse, Ladislav Cabada, Michael Gehler, Barbara Henry, Peter Nitschke.