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Zwischen Fürsorge und Zwang. Digitale Quellenedition zur Psychiatriegeschichte des Herzogtums Oldenburg

Wieder ein schöner Erfolg für die Universität Vechta! Das Referat Forschungsentwicklung und Wissenstransfer gratuliert zum neuen Projekt:

Projektleitung: Prof.in Dr.in Christine Vogel
Fakultät-Fach/Forschungsinstitut: Fakultät III - Geschichtswissenschaften
Laufzeit: 02/2023-02/2026
Förderer: MWK

Der Umgang gegenwärtiger und früherer Gesellschaften mit körperlicher und geistiger Differenz ist seit einigen Jahren verstärkt in den Fokus der sozial- und kulturwissenschaftlichen Forschung geraten, die damit Impulse aus breiteren und international geführten Debatten um gesellschaftliche Diversität und Inklusion aufnimmt. Die Praktiken und Konzepte, die frühere Gesellschaften entwickelten, um mit körperlicher und geistiger Differenz umzugehen, geben Aufschluss über Selbstverständnis, soziale Normen und politische Machtverhältnisse vergangener Epochen und werden damit zu einem zentralen Gegenstand historischer Forschung. Das beantragte Projekt nutzt das innovative Potenzial digitaler Techniken und kollaborativer Verfahren der (teil-)automatisierten Transkription mittels HTR (handwritten text recognition), um am Beispiel der Psychiatriegeschichte des Herzogtums Oldenburg eine digitale Quellenedition mit Sachkommentar zu erstellen, die der Vielschichtigkeit und Komplexität der einschlägigen Überlieferung gerecht wird. Die geplante Edition soll relevante Archivbestände nicht nur für die Fachwissenschaft, sondern auch für weitere Nutzer*innenkreise erschließen und präsentieren. So soll die Edition auch als pädagogische Ressource für den Schulunterricht und die universitäre Lehre nutzbar sein.