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NETWORD: Begegnungen schaffen – Sprache fördern – voneinander lernen

Wieder ein schöner Erfolg für die Universität Vechta! Das Referat Forschungsentwicklung und Wissenstransfer gratuliert zum neuen Projekt:

Projektleitung: Prof. Dr. Kai Koch
Fakultät-Fach/Forschungsinstitut: Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZfLB)
Laufzeit: 06/2022-12/2023
Förderer: MWK

Das Ziel des Projekts „NETWORD: Begegnungen schaffen – Sprache fördern – voneinander lernen“ ist es, aus der Ukraine geflüchtete Kinder und Jugendliche in ihren Sprachlernprozessen zu unterstützen. Dazu werden Studierende im Rahmen curricular neu zu verankernder Module als Integrations- und Sprachunterstützer*innen qualifiziert

NETWORD setzt sich inhaltlich aus sieben Arbeitspaketen zusammen: 1) Orientierungspraktikum, 2) Konzeption und Durchführung eines neuen Moduls, 3) Aufbau und Pflege des Netzwerks „Netword“, 4) Supportstruktur für Sprachlernangebote aus den Studienfächern, 5) Evaluation, 6) Transferstrategie und 7) Projektkoordination.

Die bereits bestehenden Maßnahmen aus dem Sprachnetz bilden die Grundlage für neue Angebote, die geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine unterstützen. Diese werden gemeinsam mit den Praxispartner*innen bedarfsgerecht weiterentwickelt und erfüllen synergetisch in einer Verknüpfung von Theorie und Praxis sowohl die Anforderungen in der Lehrer*innenausbildung als auch die Praxisbedarfe der Kooperationspartner*innen. Im Rahmen des Orientierungspraktikums wird eine Sprachlernunterstützung von Studierenden in Kooperation mit den Praxispartner*innen ermöglicht und curricular verankert. Als neu aufzugreifender Schwerpunkt soll die im Papier erwähnte Sensibilisierung und Anqualifizierung angehender Lehrkräfte unterschiedlichster Fächerkombinationen für mehrsprachige schulische und außerschulische Zielgruppen und heterogene Lebenszusammenhänge als Querschnittsaufgabe im Sinne einer Supportstruktur für Sprachlernangebote aus den Studienfächern der Universität Vechta implementiert werden. Alle Maßnahmen werden regelmäßig evaluiert, um die Zielerreichung zu überprüfen und bedarfsgerecht nachsteuern zu können. Zur Sichtbarmachung und Dissemination des Projekts (Third-Mission) und zur gezielten Unterstützung für Lehrkräfte im Beruf und weiteren an der Migrationssozialarbeit beteiligten Akteur*innen sowie Studierenden und Lehrenden trägt die Transferstrategie des Projekts mit einem Fachtag sowie Fort- und Weiterbildungsangeboten bei.