Promotionskolleg "Gender Studies"

Mit dem Ziel Themen der Genderforschung im Rahmen der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs zu implementieren und auszubauen, wurde das Promotionskolleg "Gender Studies" an der Universität Vechta gegründet.

Die derzeitige Zusammensetzung der Gruppe aus hochqualifizierten Wissenschaftler_innen und deren sich in theoretischer, fachlicher und methodischer Hinsicht unterscheidender Promotionsprojekte ermöglicht den interdisziplinären und internationalen Austausch sowie die Weiterentwicklung der Genderforschung an der Universität Vechta.

Trotz unterschiedlicher Forschungsthemen steht die gemeinsame kollegiale Zusammenarbeit im Vordergrund. Die Forscher_innengruppe arbeitet an gemeinsamen Publikationen und unterstützt sich auf dem Weg zur erfolgreichen Promotion. Die Vernetzung der Wissenschaftler_innen über diese Gruppe hinaus, wird durch einen regelmäßig stattfindenden Doktorand_innentag und überregionale sowie internationale Veranstaltungen sichergestellt.

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(Re-)Präsentationen, Positionen und Perspektiven der Geschlechterforschung 10. bis 11. Februar 2020

Akademie der Wissenschaften Berlin

Konferenz des Promotionskollegs Gender Studies der Universität Vechta

Die Anmeldefrist zur Tagung ist beendet!


StipendiatInnen

Das Promotionskolleg orientiert sich an den im Forschungsprogramm der EU Horizon 2020 aufgelisteten Themenfeldern, die als sogenannte „Grand Challenges“ gekennzeichnet wurden. In diesem Zusammenhang beschäftigt es sich insbesondere mit integrativen, innovativen und reflexiven Gesellschaften in einer sich wandelnden Welt. Es ist unter anderem darauf ausgerichtet, theoretische, methodologische und praxisorientierte Grundlagen sowie Methoden empirischer Sozial- und Gesellschaftsforschung im inter- und transdisziplinären Forschungsfeld der Gender Studies zu vermitteln. Innerhalb der interdisziplinären Forschungsorientierung sollen Fragen nach Vermittlung und (Aus-)Wirkung von Geschlechterverhältnissen und -beziehungen in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gefügen gestellt werden. Es ist für Promotionsvorhaben der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie der Bildungswissenschaften geöffnet.


Katja Dill When machines come from hu(man): the posthuman mimesis of gender bias

 

Katja Dill

Promotionsthema:

When machines com from hu(man): the posthuman mimesis of gender bias
Betreuerin:

Beschreibung des Promotionsvorhabens:

Aus einer soziotechnologischen Perspektive beschäftigt sich das Promotionsprojekt mit der posthumanen (Re)produktion von Geschlechterverhältnissen. Der Fokus der Arbeit stützt sich auf die Frage, inwieweit Systeme der Künstlichen Intelligenz für ein diversitäts bzw. geschlechterreflexives Handeln (ein)stehen und die sozialen und medialen Wirklichkeiten kuratieren. Das Promotionsvorhaben möchte diese Frage adressieren, die über ein anthropozentrisches Verständnis hinausgehen; um die posthumane Mimesis von bestehenden Minder- und Mehrheitsverhältnissen zu verorten.

Jaqueline Veenker Gender in Kindertagesstätten im Zeitalter von Digitalisierung

Jaqueline Veenker

Promotionsthema:

Gender in Kindertagesstätten im Zeitalter von Digitalisierung
Betreuerin: Prof.in Dr.in Melanie Kubandt

Beschreibung des Promotionsvorhabens:

Innerhalb dieses qualitativen Promotionsprojektes wird erforscht, wie die (Re-)Produktion eines binären Geschlechtersystems innerhalb gegenwärtiger Digitalisierungsprozesse in Kindertagesstätten durch verschiedene menschliche und technische Akteur*innen realisiert wird. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen aufzeigen, wie eine geschlechtergerechtere digitale Bildung durch Fachkräfte perspektivisch ermöglicht werden kann, die nicht auf unreflektierten Klischees, Stereotypen und Vorurteilen beruht, damit sich alle Kinder, unabhängig ihres biologischen Geschlechtes, als aktive und kritisch-reflexive Mitgestalter*innen des digitalen Wandels wahrnehmen können.

Miriam Gerlach Women who socially entrepreneur and their contribution towards a more innovative, integrated and equal society

Miriam Gerlach

miriam-daniela.gerlach[at]mail.uni-vechta[dot]de

Promotionsthema

Women who socially entrepreneur and their contribution towards a more innovative, integrated and equal society

Betreuer: Prof.in Dr. C. Onnen, PD Dr.in M. Albrecht

Beschreibung des Promotionsvorhabens

A descriptive research design aiming at portraying female social entrepreneurship and their context, inquiring on motivations, values, abilities and impact as well as the cultural, social, political and economic systems involved in the foundation and development of their social enterprises, and the potential policies and programs needed to promote and support the field. The research proposes a constructionist approach, using gender as an analytical category and addressing the inequality structures that limit women and social enterprises. Intended is to collect data through a desk review, surveys and interviews to female social entrepreneurs, experts and academics.

 

 

Jenny Ebert Vereinbarkeit von Familie und Beruf als männliches Dilemma

Jenny Ebert

ebert.jenny[at]gmx[dot]net

Promotionsthema

Vereinbarkeit von Familie und Beruf als männliches Dilemma

Betreuer: Prof.in Dr. C. Onnen

Beschreibung des Promotionsvorhabens

Die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine nach der alltäglichen Lebenspraxis von Müttern und Vätern, aber auch von Arbeitgebern, Dienstleistern und Politikern. Mein Dissertationsprojekt mit dem Titel „Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Ein männliches Dilemma“ sucht in der Praxis nach der Ursache der Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit von Vereinbarkeit von Familie und Beruf von Vätern, die sich nicht nur auf Väter, sondern auch auf die Erwerbsbiographien von Müttern negativ auswirkt. Mit einer qualitativen Studie soll ein umfassendes Bild eines kleinen Samples gewonnen werden, das Interdependenzen, Inkonsistenzen und alltagspraktische Aushandlungsprozesse darstellt. Das Ziel der Arbeit ist es, systematisch die Ursachen für die konstatierte Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit aufzudecken und diese ggf. in einer für die Praxis anwendbaren Handlungsempfehlung zu verarbeiten.

 

 

Ann-Christin Kleinert Die Krise der sozialen Reproduktion im Spiegel gewerkschaftlichen Handelns

Ann-Christin Kleinert

ann-christin.kleinert[at]mail.uni-vechta[dot]de

Promotionsthema

Die Krise der sozialen Reproduktion im Spiegel gewerkschaftlichen Handelns

Betreuer: Prof.in Dr. U. Knobloch

Beschreibung des Promotionsvorhabens

Ausgehend  von unterschiedlichen Krisendiskursen sucht die Arbeit nach der Rolle von Geschlechterverhältnissen darin und insbesondere nach dem Stellenwert von Sorge- und Reproduktionsarbeit. Die gesellschaftlich notwendige Grundlagenarbeit von Care, Reproduktion  und Sorge ist nach wie vor geschlechtlich ungleich verteilt, in aller Regel zu Lasten von Frauen*. Dies lässt sich nicht nur für die Privatsphäre, sondern auch für die Lohnarbeit festhalten. Ich möchte herausfinden, welche Relevanz Care- und Reproduktionsarbeiten in gewerkschaftlichen Prozessen von Krisenbearbeitung zukommt.

 

 

Amanda Louise Palenberg Intersektionen, Konstruktionen und die geflüchtete Frau. Der Weg in berufliche Teilhabe

Amanda Louise Palenberg

amanda-louise.palenberg[at]mail.uni-vechta[dot]de

Promotionsthema

Intersektionen, Konstruktionen und die geflüchtete Frau. Der Weg in berufliche Teilhabe

Betreuer: apl. Prof.in Dr. Rita Stein-Redent

Beschreibung des Promotionsvorhabens

Das Promotionsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, wie gesellschaftliche Teilhabe entlang intersektionaler Differenzierungen und konstruktiven Zuschreibungen für geflüchtete Frauen aus Syrien realisiert wird. Die Region um Vechta und ihre integrativen Strukturen der Kommunen stehen neben den Frauen selbst im Fokus der Forschung. Dazu werden verschiedene Akteur*innengruppen in der empirischen Erhebung berücksichtigt und untersucht, wie Syrerinnen narrativ verhandelt und ihr (Ein-) Leben in Deutschland strukturiert werden.

 

 

 

Henriette Ullmann All equal? - Chancengleichheit und Diversity an deutschen Universitäten aus der Perspektive männlicher Akademiker

Henriette Ullmann

henni.ullmann[at]gmail[dot]com

Promotionsthema

All equal? – Chancengerechtigkeit und Diversity an deutschen Universitäten aus der Perspektive männlicher Akademiker

Betreuer: Prof.in Dr. C. Onnen, PD Dr.in M. Albrecht

Beschreibung des Promotionsvorhabens

Das Promotionsprojekt will der Frage nach Partizipationsmöglichkeiten der Gruppe männlicher Wissenschaftler im Hochschulkontext nachgehen und herausfinden, inwieweit die jeweiligen Einstellungen gegenüber den Diversitätspolitiken sich auf ihre individuellen Lebensläufe und Erfahrungshorizonte zurückführen lassen. Dabei ist auch von Interesse, ob und inwiefern sie möglicherweise zur Reproduktion von Ausschlussmechanismen beitragen. Methodisch soll diesen Fragen mit qualitativen Interviews und einer ergänzenden Gruppenwerkstatt nachgegangen werden; als Analysewerkzeug sollen hierfür Bourdieus Konzepte vom Habitus und sozialen Feld dienen.

Claudia Froböse Feminismus - Gleichstellung - Neoliberalismus: Über die Aneignung feministischer Forderungen durch den Neoliberalismus

Claudia Froböse

claudia.froboese[at]mail.uni-vechta[dot]de

Promotionsthema

Feminismus – Gleichstellung – Neoliberalismus - Über die Aneignung feministischer Forderungen durch den Neoliberalismus

Betreuer: Prof.in Dr. C. Onnen

Beschreibung des Promotionsvorhabens

In der Arbeit werden auf der einen Seite Fragen nach der Stabilisierung der hierarchischen Geschlechterverhältnisse durch den Neoliberalismus (vgl. Sauer 2010) gestellt. Andererseits finden sich Fragen nach der feministischen Ausrichtung von Gleichstellungsarbeit. Diesen Fragestellungen soll anhand einer Analyse von Dokumenten aus der neuen Frauenbewegung, den ersten Frauenförderplänen und den heutigen Gleichstellungsplänen auf den Grund gegangen werden.

Corinna Dengler Feministische Perspektiven auf den Degrowth Diskurs

Corinna Dengler

corinna.dengler[at]uni-vechta[dot]de

Promotionsthema

Feministische Perspektiven auf den Degrowth Diskurs

Betreuer: Prof.in Dr. U. Knobloch

Beschreibung des Promotionsvorhabens

Promotionsthemen

Promotionskolleg Gender Studies

Themenfelder:

Migration - Geschlecht - Inklusion

Biographie, Organisation und Geschlecht

Gender und Ökonomie

Historische Reiseliteraturforschung und Gender

Bildung, Gender und interkulturelle Kompetenz

Gender und Religionspädagogik

Machtbeziehungen in kultur- und genderwissenschaftlicher Perspektive

Gender und Kulturanthropologie

Beteiligte

Promotionskolleg Gender Studies

Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer

Koordination
Dr.in A. Orlikowski  

 

Fakultät II  

 

- Sozialwissenschaften

Beteiligte
Prof.in Dr. F. Bartels                        Fakultät I - Erziehungswissenschaften
Prof.in Dr. I. Baumgardt                 Fakultät II- Sachunterricht
Prof.in Dr. U. Knobloch                   Fakultät I - Wirtschaft & Ethik
Prof.in Dr. M. Kubandt                     Fakultät I- Erziehungswissenschaften
Prof.in Dr. C. Onnen                      Fakultät II- Sozialwissenschaften
Prof.in Dr. Y. Völschow                    Fakultät I- Soziale Arbeit
Prof. Dr. K.P. Sabla                         Fakultät I - Soziale Arbeit
apl. Prof.in Dr. R. Stein-Redent      Fakultät II- Sozialwissenschaften
PD Dr.in M. Albrecht                       Fakultät III- Kulturwissenschaften

 

 

 

Ordnungen

Promotionsprogramm Gender Studies

Promotionsordnung der Universität Vechta

Information zu Zulassung und Einschreibung an der Universität Vechta

Studienprogramm

Promotionskolleg Gender Studies

Kursangebot im ProKo Gender Studies

Kontakt

Promotionskolleg Gender Studies

Sprecherin des Promotionsprogramms

Prof.in Dr. Corinna Onnen

Tel.: 04441 – 15 305

corinna.onnen[at]uni-vechta[dot]de

 

Koordinatorin

Dr.in Anna Orlikowski

Tel.: 04441 – 15 691

anna.orlikowski[at]uni-vechta[dot]de

 

Universität Vechta

Fakultät II - Sozialwissenschaften

Driverstraße 22

49377 Vechta

 

Linya Coers

Wenn Geschlecht zum Thema wird - Eine explorative Studie zu ausgewählten Prozessen der Didaktischen Rekonstruktion und gendersensibler Unterrichtsgestaltung

Linya Coers beschäftigt sich in ihrer fachdidaktisch ausgerichteten Dissertation mit der Kategorie Gender im Kontext von Unterrichtsplanung und -gestaltung des Sachunterrichts. Durch einen explorativen Forschungsansatz sollen Erkenntnisse zur Genderkompetenz als Teil der Professionalität von LehrerInnen des Sachunterrichts gewonnen werden.

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Wissenschaftlerinnen der Nachwuchsgruppe "Gender Studies"


Sehar Ezdi

The Elderly Missing Women Problem in Pakistan - Financial Autonomy of Women, Social Security System and Elderly Missing Women in Pakistan

The term Missing Women refers to the excess female mortality in some parts of Asia and Sub-Saharan Africa. The majority of current research analyzes this problem in the 0-5 age group. Given the changing population structure of developing countries it is imperative to examine the prevalence of this phenomenon in older age groups, especially within the elderly population. My research studies the burden of the elderly Missing Women problem in the context of Pakistan. To achieve this I examine how missed opportunities during the life course affect the survival of women in each age cohort and the cumulative impact of this on women who survive to old age. I analyze this within the changing social milieu of Pakistan (e.g. erosion of joint family system or female labor force participation) and the lack of state facilities to shoulder the burden of the elderly.

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Luise Hilmers

Postcolonial Masculinities in Filmic and Media Narratives and Identity Reconstruction within Globalised Cultural Processes in East African Societies

As part of an ascending globalised region, Anglophone East Africa has undergone a prevailing process of cultural change over the past decades.Thereby globalised cultural mechanisms have remarkably contributed to reconceptualise identity constructions and comprehensions of postcolonial masculinities. This fluctuating matter may be specifically reflected in filmic and media narratives in particular East African societies. Albeits everal scholars, concerned with postcolonial culture, have left a adequate description of subjectivities and the cultural discourse in film as well as media in Africa, hardly anyone has put these into a conscious gender frame and further incorporated into culturally contextual relationships, predominantly in East African societies. The core incentive for my research is, henceforth, to establish what substantial reciprocities are between globalised cultural perceptions and the issue of postcolonial masculinities that are projected by filmic and media narratives within particular East African societies. Exploring the cultural notions and expectations regarding masculinities as constructed by East African filmmakers and the media, this project identifies the diverse institutions that enhance particular ideas of postcolonial masculinity and the types of environments that such institutions create for the performance of gender relations and identities. Drawing upon theories of masculinities from both West and Africa, I will not consider masculinity as unified or a homogenous concept, however argue that masculinities are constructed, shaped, and maintained from diverse perceptions; these include traditional cultural practices, community standards, and foreign concepts imposed upon. Thereby this research seeks initially to retrieve masculinities for the project of developing an ameliorated gendered understanding of East Africa. Secondly, my work shall considerably contribute to the emerging subfield of masculinity studies and to enrich the larger discipline of gender studies in Africa by deepening the comprehension of how masculinities, subjectivities, and experiences are constituted in specific historical, cultural, and social contexts.

 

 


Tanja Kubes

Fragmentierte Identitäten: Rollenbilder, Medialisierungen und Inszenierung von Weiblichkeit - am Beispiel von Hostessen auf Automobilmessen

Auf Automobilmessen sind Hostessen Gegenstand permanenter medialer De-und Rekonstruktionen. Der weibliche Körper wird dabei entweder partialisiert und in sexuell konnotierte Fragmente zerlegt, oder als „Gesamtobjekt“ dem männlich konnotierten Automobil zur Seite gestellt. Entscheidend ist in beiden Fällen nicht die Frau als Individuum mit bestimmten Kompetenzen und Kenntnissen, sondern nahezu ausschließlich ihre äußere Hülle. Körper bzw. Körperteile werden hierbei vom Individuum abgespalten, geschlechtsdichotom aufgeladen, sexualisiert und zu kulturellen Bedeutungsträgern. Die Hostessenperformanz (Doing Hostess) stellt eine komplexe physische und mentale Aktivität dar. Alltägliche Handlungen wie Stehen oder Lächeln müssen ihrer üblichen sozialen Bedeutung und emotionalen Wertigkeit entkleidet und oft als rein körperliche Praktiken neu angeeignet werden. Offensichtlich besteht eine deutliche kognitive und emotionale Distanz zwischen dem, was Hostessen fühlen, und dem was ihre Gestik und Mimik suggeriert. Die interdisziplinär angelegte empirische Forschung basiert auf ausgedehnter dichter Teilnahme und teilnehmender Beobachtung bei Messehostessen und diskutiert die physischen (respektive inkorporativen) Aspekte von Kultur, wie sie sich im Doing Hostess manifestieren. Ich zeige, wie Kultur den Körper zugleich formt und von ihm inkorporiert wird, wie sie sich in den Körper und Leib einschreibt und Körper und Geist ‚naturalisiert’. Darüber hinaus entwickle ich auf Basis der sensorischen, leiblichen Erfahrung der Hostessentätigkeit ein performatives Konzept des doing culture.

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Sophie Weingraber

Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen im interkulturellen Kontext

Sophie Weingraber befasst sich in ihrem Dissertationsvorhaben mit dem sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Vorrangig interessiert sie, welche spezifischen Faktoren sich als Barrieren oder Ressourcen im Interventionsprozess bei sexuell missbrauchten Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund darstellen und welche geschlechtsspezifischen Unterschiede sich darin erkennen lassen. Die zu erwartenden Befunde sollen einerseits über sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund aufklären und andererseits Aufschluss geben welche Interventionsmaßnahmen für sexuell missbrauchte Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund geschaffen werden müssen, um Barrieren in der Intervention abzuwenden. Die Ergebnisse sollen in bestehende Interventionskonzepte implementiert werden.

 

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Letzte Aenderung: 07.07.2020 · Seite drucken

Aktuelles und Presse Promotionskolleg Gender Studies startet den zweiten Durchgang