Forschungsprojekt Forschungsdatenmanagement

Die Produktion von qualitativ hochwertigen Forschungsdaten gewinnt in allen empirischen Wissenschaften zunehmend an Relevanz. Entsprechend wächst die Menge der überwiegend digital erzeugten Daten immer rascher an. Für die Wissenschaft ergeben sich dadurch große Chancen: die Nutzung bestehender und frei verfügbarer Daten bietet u.a. die Möglichkeit, Forschungsfragen in erweiterten Kontexten schneller, kostengünstiger und umfassender beantworten zu können als zuvor. 

Gleichzeitig stellen sich im Umgang mit Forschungsdaten auch neue Herausforderungen: die Forschenden müssen sich u.a. Gedanken machen über Datenorganisation, -dokumentation und -legitimität, nicht zuletzt, weil auch die Forschungsförderer zunehmend hohe formale Ansprüche an das Datenmanagement stellen und ihre Förderungsentscheidungen an dieses binden. Die Hochschulen sind daher gefordert geeignete Infrastrukturen zu schaffen, um die Forschenden in diesem Prozess unterstützen zu können. Diese Herausforderungen machen das Forschungsdatenmanagement zu einem der wichtigsten neuen Handlungsfelder der Forschung.

Die Universität Vechta hat dies erkannt und sich in dem BMBF-geförderten Forschungsprojekt „Erforschung eines Managementmodells zur Etablierung eines institutionellen Forschungsdatenmanagements“ mit der Entwicklung eines zukunftsweisenden FDM-Konzepts beschäftigt. Opens external link in new windowHier finden Sie Informationen zum Projekt

Letzte Aenderung: 26.05.2020 · Seite drucken