Mediendidaktik

Die Lehre und Forschung des Arbeitsbereichs “Mediendidaktik” beschäftigen sich mit Lehr-, Lern- und Bildungsprozessen in einer zunehmend digitalisierten und mediatisierten Welt. Digital vernetzte Medien werden in diesem Zusammenhang zum einen als Mittel und Gegenstand institutionalisierter Vermittlungssituationen in den Blick genommen. Zum anderen werden durch Technologien induzierte Veränderungsprozesse im gesellschaftlichen Kontext aus didaktischer Perspektive betrachtet und im Hinblick auf sich verändernde Rahmenbedingungen pädagogischen und didaktischen Handelns reflektiert. Aktuell widmet sich der Arbeitsbereich insbesondere den folgenden Fragestellungen:

  • Welche Entwicklungspotenziale eröffnen sich zum Lernen mit und über Medien in institutionellen Bildungsräumen?
  • Wie sprechen und denken unterschiedliche Akteur*innen über die Verwendung von digitalen Medien in Lehr- und Lernsituationen?
  • Inwiefern bieten Medien in digital geprägten Lebenswelten und Kulturräumen einen Rahmen für potenzielle Lern- und Bildungsprozesse?

Forschungsmethodisch werden im Arbeitsbereich gestaltungs- und entwicklungsorientierte Ansätze der Bildungswissenschaft verwendet sowie Ansätze der qualitativen Sozialforschung für didaktische Fragestellungen nutzbar gemacht. Mit den Forschungsansätzen werden die Ziele verfolgt, Konzepte zum Lernen mit und über Medien in institutionellen Vermittlungssituationen mitzugestalten, deren Wirkungen und Partizipationspotenziale empirisch zu untersuchen und das Lern- und Bildungspotenzial von Medien im Kontext digitaler Transformationsprozesse besser zu verstehen.

Letzte Aenderung: 23.11.2020 · Seite drucken