Aktuelles

Klassensprecher*innenwahl für inklusive Klassen

Projektleitung: Prof.'in Dr. M. Vierbuchen

Projektlaufzeit 1.2.2019 – 31.8.2019

Projektsumme: 3.000 EUR

In Kooperation mit dem Kumulus e.V., einer gemeinnützigen Stiftung, wird Unterrichtsmaterial für Lehrkräfte entwickelt. Dafür arbeiten an der Universität Oldenburg eine studentische Projektgruppe, Benjamin Möbus und Prof.'in Dr. Marie-Christine Vierbuchen zusammen. Durch diese Gruppe wird eine Handreichung für Lehrkräfte entwickelt. Es werden mehrere Stundenabläufe erstellt und erprobt, die eine Klassensprecherwahl in heterogenen Klassen der dritten Jahrgangsstufe anbahnen und umsetzen. Dabei geht es um Grundsätze der Wahl und die Unterstützung einer demokratischen Schule/demokratischen Unterrichts. Im disziplinären Spanungsfeld der Grundschuldidaktik, der Politikdidaktik und der Didaktik inklusiver Bildung sollen die verschiedenen Logiken jeweils aufgegriffen und fachgerecht umgesetzt werden.

 

DivKids-PBS „Diversität in Kindertageseinrichtungen als pädagogische Herausforderung: Förderung der Kompetenzen von Kindern und Fachkräften durch Program-Wide Positive Behavior Support“.

Projektleitung Prof.'in Dr. Anna Maria Hintz (Universität Oldenburg)

Im Mittelpunkt des Projekts steht das aus den USA stammende pädagogische Rahmenkonzept „Program-Wide Positive Behavior Support“ (PW-PBS). Dieses soll erstmals für Kindertagesstätten in Deutschland angepasst und um weitere Aspekte ergänzt werden, um es anschließend in der Praxis umzusetzen und zu evaluieren. In dem Verbundprojekt kooperieren Erziehungswissenschaften, Pädagogik sowie Sozialwissenschaften und Sonderpädagogik der Universitäten Oldenburg, Vechta und Hannover. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium fördert das Projekt für drei Jahre mit 770.000 Euro.

Teilprojekt 4 ist in Vechta angesiedelt (146.415,97 Euro, Prof.'in Dr. Vierbuchen): Entwicklung schriftsprachlicher und mathematischer Vorläuferkompetenzen der Kinder im Kontext von PW-PBS. Aufgrund empirischer Ergebnisse aus den USA soll auch hier in Deutschland untersucht werden, ob ein institutionsübergreifendes Rahmenkonzept und die Weiterentwicklung der Kindertagesstätte (als indirekte Effekte) auch die Entwicklung der Kinder in diesen Bereichen positiv beeinflussen und so bessere Voraussetzungen für die schulische Entwicklung ermöglichen.

 

Improving Inclusive Teacher Education in Iraq -Verbesserung fachlicher und didaktischer Expertise für inklusive Bildung im allgemeinbildenden Schulsystem im Irak

Projektleitung: Prof.'in Dr. M. Vierbuchen und Prof.'in Dr. F. Bartels

Projektmitarbeiter/innen: Dr. Mehmet Kart, Diren Yesil

Projektlaufzeit 1.1.2019-31.12.2020

Fördersumme 191.490,50 EUR durch DAAD

Das Projekt konsolidiert das Netzwerk zwischen Akteur*innen der Lehrer*innenbildung an den Universitäten Dohuk, Zakho, Mossul, Garmian, Kufa und Vechta. Innerhalb dieses Netzwerks wird die Lehrer*innenbildung für Inklusion an allgemeinen Schulen in den Mittelpunkt gestellt. Es geht um die Verbesserung fachlicher, (sonder-)pädagogischer und didaktischer Kompetenzen der irakischen Hochschullehrenden durch ein Multiplikator*innensystem. Da dieses Projekt in enger Kooperation mit der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg stattfindet, ist der Synergieeffekt deutlich sichtbar, wenn die dort fortgebildeten sonderpädagogischen Multiplikator*innen und die in Vechta fortgebildeten Multiplikator*innen für inklusiven Unterricht in allgemeinen Schulen in Tandems arbeiten. So kann auf mehreren Ebenen eine Weiterentwicklung der Strukturen vor Ort angeregt werden.

Der Zugang zu digitalen Lernräumen zur Bereitstellung von fachspezifischen, (sonder-)pädagogisch-didaktischen Materialien, Literatur und Medien sowie zur Partizipation an gesellschaftspolitischen und fachlichen Diskursen findet ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg statt. Im digitalen Lernraum werden zwei öffentlich zugängliche E-Konferenzen durchgeführt. Hier steht die Förderung des interkulturellen, gesellschaftlichen und fachlichen Dialogs zur ‚inklusiven Bildung in allgemeinbildenden Schulen‘ im Fokus.

Weitere Infos zum Projekt Opens external link in new windowhier

 

BRIDGES II – Teilprojekt „Werkstatt Digitalisierung in inklusiven Settings“

Projektlaufzeit: 1.7.2019-31.6.2023

Gesamtprojektleitung: Prof.'in Dr. M. Döhrmann (ca. 2.160.000 EUR)

Teilprojektleitung: Prof.'in Dr. M. Vierbuchen (770.000 EUR plus 439.920 EUR von Universität Vechta)

Das Teilprojekt arbeitet in einer Werkstatt gemeinsam an Themen der Digitalisierung mit Bezug zu inklusiven Settings. Wissenschaftler*Innen, Promovierende und auch Studierende arbeiten fachübergreifend mit regionalen Vertreter*innen aus Schulen zusammen. Ziel ist die Entwicklung der Expertise und die Implementierung neuer Strukturen und Strategien. In Fachtagen und Workshops findet ein strukturierter Austausch statt. Die Kooperation mit der Technischen Universität Kaiserslautern, die in der ersten Förderphase den Themenschwerpunkt Digitalisierung hatte und sich nun auf Inklusion fokussiert, stellt eine Bereicherung dar. Es findet eine intensive Zusammenarbeit statt. Im Rahmen dieses Teilprojekts wird eine Juniorprofessur für Mediendidaktik geschaffen, deren Expertise der Lehrerbildung an der Universität Vechta, dem Doktorandenkolloquium und der Weiterbildung der Mitglieder der Universität unterstützen wird.

Projektbezogen sollen von der Unterrichtspraxis und dem aktuellen Forschungsstand ausgehend digitale Konzepte für den Einsatz in Schule und Unterricht konzipiert, implementiert und evaluiert werden. Die Desiderata diesbezüglich sind groß. Die Promovierenden forschen im Rahmen dieser Projekte und werden im Sinne eines Graduiertenkollegs angeleitet und unterstützt. Vier weitere Doktorand*innenstellen wurden eingeworben und von der Universität Vechta finanziert.

 

Wissenschaftliche Begleitung der Implementation der Multisystemischen Therapie in Deutschland, Mainz

Die aus den USA stammende und auch in Europa bereits erfolgreich durchgeführte Therapieform (www.mstservices.com) für Jugendliche mit hohem Entwicklungsrisiko (Delinquenz, Substanzmissbrauch, anstehende Fremdunterbringung, Schulverweise etc.) im Alter von 12 bis 17 Jahren und ihren Familien wird erstmals in Deutschland (Heilpädagogikum Schillerhain Mainz) implementiert. Die Wissenschaftliche Begleitung erfasst die Erreichung der Ziele der Therapie (Besuch der Schule oder Ausbildungsstelle, Unterbringung bei der Familie, keine weiteren Strafverfahren), sowie die Entwicklung der psychosozialen Belastung der Jugendlichen. Projektdauer: Ende 2016 – bis mind. 2021

Evaluation der Rehabilitationsmaßnahmen für Schulabsentismus der Kinderklinik, Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen, Allgäu

Ziel dieser Evaluation ist die quantitative Erfassung der Ergebnisqualität der Behandlung bei Schulabsentismus von Kindern und Jugendlichen. Die Patienten der Fachkliniken Wangen, deren Einweisungsgrund (primär oder sekundär) mit Schulabsentismus in Zusammenhang steht, werden zu fünf Erhebungszeitpunkten mit den Dimensionen Zufriedenheit mit der Maßnahme, psychosoziale Belastung, Schulbesuchsverhalten, akademische Leistung, Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten, Selbstwert sowie Angst untersucht. Dazu werden die Patienten selbst, die Erziehungsberechtigten, Haus- und Klinikärzte, Stammschul- und Klinikschullehrkräfte und Therapeuten befragt. Projektdauer: Anfang 2016 – Ende 2020

Letzte Aenderung: 14.08.2019 · Seite drucken

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marie-christine.vierbuchen[at]uni-vechta[dot]de
Fon (0)4441 15-181

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