Lehrer*innenfortbildungen aus dem Teilprojekt I

Diese Veranstaltung bezieht sich auf das niedersächsische Curriculum zur Fortbildung der Lehrkräfte zur inklusiven Schule und wird aktuell vom Nieder sächsischen Kultusministerium finanziell gefördert. Ein angenehmes Klassenklima wirkt sich sehr lernförderlich aus. Aber wie kann ich erreichen, dass die Schülerinnen und Schüler besser aufeinander eingehen und sich gegenseitig unterstützen? Wie wichtig auch die Prävention von Verhaltensstörungen im Schulalltag ist, haben Lehrkräfte oft sehr deutlich vor Augen. Neben einem Überblick über den aktuellen Stand der Resilienz- und Präventionsforschung werden grundlegende Kenntnisse zu Verhaltensstörungen im Grundschulalter vermittelt. Der Fokus der Fortbildung liegt auf Möglichkeiten der Prävention von kindlichen Gefühls- und Verhaltensstörungen und der Förderung sozial-kognitiver sowie emotionaler Kompetenzen. Vertiefend findet eine Auseinandersetzung mit dem Präventionsprogramm „Lubo aus dem All“ statt

 

Termin: 27.8.2018

Zeit: 9.00 – 16 .00 Uhr

Ort: Universität Vechta,  Raum N08

Kosten: Kostenfreies Angebot 

Die Streuobstwiese als inklusives Bildungsangebot Christian Tiller & Esther Barth

Die Fortbildung findet auf dem Hof Göttke-Kogmann, einem außerschulischen Lernstandort für „Kulturlandschaften“ des Kompetenzzentrums für Regionales Lernen an der Universität Vechta statt . Im ersten Teil werden zunächst das Kompetenzzentrums Regionales Lernen und seine Forschungsaktivitäten vorgestellt. Anschließend lernen Sie die „Streuobstwiese“ als ein Beispiel für eine Kulturlandschaft kennen. Sie erfahren etwas über die schulpraktische Umsetzung des Projektes „Streuobstwiese – ein Hit in der Kulturlandschaft“ und über das didaktische Potenzial der Streuobstwiese für das außerschulische Lernen mit inklusiven Lerngruppen. Im zweiten Teil werden die inklusiven Lehr-Lern-Materialien auf ihre schulpraktische Tauglichkeit hin erprobt und Vorschläge für ihre Optimierung erarbeitet.

 

Termin: 19.9.2018

Zeit: 10.00 – 16.00 Uhr

Ort: Lernstandort Hof Göttke – Krogmann in Kroge

Kosten: Kostenfreies Angebot

Classroom-Management basiert 1. auf einer guten Lehrpersonen-Schülerinnen und Schüler (SuS)-Beziehung, 2 . einer präventiv ausgerichteten Unterrichtsorganisation und -durchführung, 3 . sowie der Kompetenz, Störungen undramatisch beenden zu können . Das Ergebnis ist ein geordneter Unterricht, eine gute Lehrpersonen-SchülerBeziehung sowie eine gute Lernatmosphäre.

Classroom-Management bietet Lehrpersonen die nachweislich besten Instrumente:

• bei schwierigen Klassenkompositionen (Helmke)

• im Umgang mit SuS mit herausforderndem Verhalten (Hennemann, Hillenbrand)

• bei Reduzierung von aggressiven Verhalten mit einem Rückgang von bis zu über 50 % (Wilson),

• bei der Förderung von Resilienz von Kindern und Jugendlichen.

 

Termin: 25.09.2018

Zeit: 9.00 – 16.00 Uhr

Ort: Universität Vechta Raum N 09

Kosten: Kostenfreies Angebot

Inklusion ist im Regelunterricht der Schule mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Viele Lehrkräfte sind in ihrem Alltag bereits auf diese Thematik gestoßen, jedoch nur die wenigsten sind für diese Herausforderung ausgebildet. Die Nachfrage nach Hilfen zur Planung inklusiven Fachunterrichts ist deshalb groß. Die Fortbildung gliedert sich in drei Bausteine.

1. Nach kurzer Einführung in den Themenschwerpunkt Inklusion wird das Raster der Qualitätsmerkmale für inklusiven Mathematikunterricht vorgestellt und dessen Anwendung anhand ausgewählter Unterrichtssituationen erläutert.

2. Die TeilnehmerInnen erarbeiten selbstständig oder in Kleingruppen eine eigene Unterrichtseinheit zu einem beliebigen Thema unter Verwendung des Planungsrasters. Wünschenswert ist das Mitbringen des genutzten Lehrwerks. Es stehen aber auch weitere Materialien für die Planung bereit. Danach gibt es Zeit zur Vorstellung und Diskussion ausgewählter Einheiten.

3. Abschließend gibt es eine kurze Reflexion über das eigene Ergebnis sowie die Nutzung des Planungsrasters.

 

Termin: 24.10.2018

Zeit: 15.00 – 18.00 Uhr

Ort: Kirche am Campus (kleiner Raum)

Kosten: Kostenfreies Angebot

Interkulturelle Kompetenzen sind in der heutigen multikulturell geprägten Gesellschaft eine Schlüsselqualifikation, die es bereits in der Schule aufzubauen gilt. LehrerInnen spielen in diesem Lernprozess eine zentrale Rolle, insbesondere bei der Förderung der Wahrnehmung und Akzeptanz kultureller Gemeinsamkeiten und Besonderheiten sowie beim Aufbau interkultureller Handlungs- und Konfliktlösekompetenz bei den SchülerInnen. Die Unterstützung dieser Lernprozesse setzt voraus, dass LehrerInnen selbst über die notwendigen interkulturellen Kompetenzen verfügen. Den Schwerpunkt des Seminars bilden die Erfahrung und Reflexion der individuellen und soziokulturellen Bedingtheit von Wahrnehmung. Weiter liegt der Fokus auf praktischen Anregungen für den Unterrichtsalltag. Ein breites Spektrum an Methoden wird vorgestellt, erprobt und diskutiert. Erfahrungsaustausch, gemeinsame Ideensammlungen und selbstständiges Erarbeiten von Übungsmaterial ergänzen die Materialsammlung.

 

Termin: 19.11.2018

Zeit: 10.00 – 16.00 Uhr

Ort: Kirche am Campus (großer Raum)

Kosten: Kostenfreies Angebot

Wenn schulisches Handeln im Kontext von Inklusion betrachtet wird, scheint es nicht so einfach zu sagen, was denn jetzt unter inklusivem Handeln verstanden werden kann. Dies wird an folgendem Beispiel ersichtlich: Die SchülerInnen einer integrativen Klasse haben sich im Sportunterricht dazu entschieden, Basketball zu spielen. In der Klasse ist auch ein Kind im Rollstuhl. Bezüglich der Spielanleitung erscheinen nun verschiedene Handlungsmöglichkeiten legitim. So kann die Lehrkraft die SchülerInnen die Teams eigenverantwortlich wählen lassen oder auch von den Bedürfnissen des Schülers im Rollstuhl ausgehen. Wird Inklusion als Prozess verstanden, dann geht es somit nicht um das eine richtige, pädagogische Handeln im Kontext von Inklusion, sondern vielmehr darum, dass eigene Handeln immer wieder auf damit einhergehende ein- und ausschließende Mechanismen zu befragen und fachlich rückzubinden. Wir wollen uns im Rahmen der Fortbildung einem (wissenschaftlichen) Inklusionsverständnis nähern und entlang vieler Praxisbeispiele überlegen, wie sich konkret pädagogisches Handeln im Kontext von Inklusion ausgestalten kann

 

Termin: 05.11.2018

Zeit: 15.00 – 18.00 Uhr

Ort: Kirche am Campus (kleiner Raum)

Kosten: Kostenfreies Angebot

Letzte Aenderung: 09.04.2019 · Seite drucken

Juniorprofessorin Inklusive Bildung

Jun.-Prof.'in Dr. Marie-Christine Vierbuchen

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Teilprojektkoordination

Mareike Willen

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