Unser Thema heute:

Der Begriff "gender" stammt aus dem Englischen und bezeichnet das soziale Geschlecht, das wir uns im Laufe unseres Lebens aufgrund von Rollenerwartungen und -zuschreibungen aneignen – im Gegensatz zu "sex" als dem biologischen Geschlecht, das Menschen bei der Geburt aufgrund ihrer körperlichen Merkmale zugewiesenen wird. Geschlecht wird demnach im sozialen Miteinander und symbolischen Ordnungen hergestellt und ist veränderlich.

Die Gender Studies hinterfragen und kritisieren mithilfe der Analysekategorie gender scheinbar geschlechtsspezifische Fähigkeiten, Zuschreibungen und Identitäten und betonen, dass es weder "die Frauen" noch "die Männer" als homogene Gruppe gibt. Was für viele Menschen heute selbstverständlich ist, wird von anderen massiv angegangen. Gegner*innen unterstellen eine „Ideologie“ oder sprechen von „Genderwahn“, sehen die deutsche Sprache oder gar die heterosexuelle Kleinfamilie in Gefahr.

"Warum wirkt die Gender-Idee so bedrohlich für viele?
Schießen die Gender-KämpferInnen über das Ziel hinaus?
Und wie agieren Länder, in denen Gender-Gegner in der Regierung sind?"

Diesen Fragen geht die Opens external link in new windowDokumentation"Wer hat Angst vorm Genderwahn? Der Kulturkampf ums Geschlecht" von Karsten Gravert nach (Dauer ca. 37 Minuten).

Zum Weiterlesen

  • Opens external link in new windowGenderdings! - Ein Projekt des Berliner Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.
Letzte Aenderung: 07.07.2020 · Seite drucken