Pilzanbau und Streuobstwiesen sind Themen beim 8. Partnerschultreffen

Eine Vielzahl von Lehrerinnen und Lehrern folgten der Einladung zum 8. Partnerschultreffen der Vereine Regionale Umweltbildung Agrarwirtschaft (RUBA) und der Arbeitsgemeinschaft Regionales Lernen Agrarwirtschaft (AGRELA), sowie des Kreislandvolkes Vechta und des Kompetenzzentrums Regionales Lernen der Universität Vechta.

Am 27. Oktober trafen sich rund 30 Lehrpersonen der insgesamt 35 Partnerschulen aus dem ganzen Kreisgebiet bei der Pilzfarm OMpilze GmbH und Co. KG in Goldenstedt. Hier wurden sie vom Betriebsleiter Andreas Wohlers begrüßt und bekamen bei der Führung durch den Betrieb einen interessanten Einblick in die Zucht und Vermarktung von Champignons. Sehr beeindruckten das schnelle Wachstum der Pilze und das außergewöhnliche Aroma eines frisch gepflückten Champignons.

Im Anschluss berichteten Dr. Gabriele Diersen (Uni Vechta)und Esther Barth (RUBA) über die umfangreiche Bildungsarbeit von RUBA und AGRELA und stellten neue Projekte und Entwicklungen vor. Im Fokus stand hierbei das Projekt „Streuobstwiesen – ein Hit in der Kulturlandschaft“, welches von der Bingo-Stiftung sowie der Bürgerstiftung Vechta finanziert wird. Über Aktionen und Bildungsangebote rund um das Thema Streuobstwiese wurde berichtet und neu entwickelte Lehrmaterialien waren zum Ausprobieren an Stationen aufgebaut.

Im Anschluss an die Präsentation fand ein reger Austausch statt, der unter anderem zu neuen Projektvorhaben und Vorgehensweisen führte.


Aufbau der Bildungsregion Vechta

Basierend auf der Entscheidung des Niedersächsischen Kultusministeriums wird seit 2015 der Aufbau sogenannter Bildungsregionen gefördert. Entsprechend dem „Rahmenkonzept für Bildungsregionen in Niedersachsen" hat sich auch der Landkreis Vechta erfolgreich beworben und begonnen eine Bildungsregion zu entwickeln. Ziel ist die Vernetzung der Akteure im Bereich der formalen, non-formalen und informellen Bildung, um die lokale Bildungslandschaft weiterzuentwickeln. „Es geht um eine frühzeitig einsetzende, kontinuierliche, individuelle Diagnostik, Beratung und Förderung sowie um flüssige Übergänge zur Unterstützung erfolgreicher Bildungsbiografien. Damit wird auch eine deutliche Reduzierung herkunftsbedingter Unterschiede von Bildungschancen erreicht. Junge Menschen im Landkreis Vechta sollen sich in einer wohl strukturierten, vernetzten und transparenten Bildungslandschaft gute Bildungs- und Berufsperspektiven eröffnen können!“ (Quelle:http:Opens external link in new window//www.bildungsregion-vechta.de/wissenswertes/nächste-ziele/

Zugriffsdatum:03.11.2016)

Als Koordinatoren sind Karlheinz Rohe und Werner Völker eingesetzt. Beide waren zuvor als Oberschulleiter und Koordinatoren des Schulverbundes der Haupt-, Real- und Oberschulen im Landkreis Vechta tätig.

Eine Steuerungsgruppe begleitet den Prozess. Sie setzt sich aus Mitgliedern der Kommune, der Landesschulbehörde und aus Akteuren zusammen, die für Erziehung und allgemeine sowie berufliche Bildung tätig sind. Dr. Johanna Schockemöhle und Dr. Gabriele Diersen sind die Vertreter der Universität Vechta in diesem Gremium, das im August 2016 die Arbeit aufgenommen hat.

Drei Projekte sind bisher auf dem Weg: Ein Projekt zur Sprachlernunterstützung von Geflüchteten durch  Studierende der Universität Vechta sowie Vorhaben zu den Bereichen Sprachförderung im Vorschulbereich und Berufsorientierung.


"MINT-Lernen in informellen Räumen" - Kooperationsprojekt startet im Oktober 2016

Erfolgreich im Rahmen des „Niedersächsischen Vorab“ der Volkswagenstiftung war das Promotionsprogramm „MINT – Lernen in informellen Räumen“. Koordiniert von der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Michael Komorek und Prof. Dr. Peter Röben, zielt das Vorhaben ab auf die Erforschung naturwissenschaftlich-technischer und informatischer, fachübergreifender Lernprozesse an außerschulischen Lernorten und auf die Unterstützung entsprechender regionaler "außerschulischer Curricula". Gefördert werden zwölf Lichtenberg-Promotionsstipendien mit rund 800.000,-- €. Antragsteller sind neben der Universität Oldenburg, die Universitäten Hannover und Vechta. Die internationale Perspektive wird durch kooperierende Personen der University of Crete (Griechenland) und der University of Southern Denmark (Dänemark) repräsentiert. Zudem ist eine große Anzahl außerschulischer Einrichtungen involviert.

Für die Universität Vechta ist Prof. Dr. Martina Flath Mitantragstellerin. Zwei der insgesamt zwölf Promotionsstipendien sind in der Abteilung „Lernen in ländlichen Räumen“ am Kompetenzzentrum Regionales Lernen des ISPA angesiedelt. Ziel ist es, das Potential Regionalen Lernens 21+ im Projektkontext zu untersuchen und den Beitrag für erfolgreiche Bildungsprozesse im MINT-Bereich für eine nachhaltige Entwicklung zu überprüfen.

Das Programm startet im Oktober 2016 und läuft über vier Jahre, worin die über eine Laufzeit von drei Jahren ausgelegten Promotionsstipendien eingebettet sind.

Initiates file downloadAusschreibung Stipendium Geographie


Aktiv im Projekt „BRIDGES“ im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung an der Universität Vechta Projektstart im Januar 2016

Die Abteilung „Regionales Lernen in ländlichen Räumen“ und das Kompetenzzentrum Regionales Lernen am ISPA sind in der „Werkstatt Inklusion“ mit weiteren Akteuren der Universität Vechta aktiv. Forschung und Entwicklung im Schwerpunkt „Außerschulisches, handlungsorientiertes Lernen als Baustein inklusiven Unterrichts“ sind unser Ziel...

 

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Letzte Aenderung: 09.04.2019 · Seite drucken