Regionales Lernen wurde ausgezeichnet als „Offizielle Maßnahme der Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)““

und ist somit Bestandteil des Nationalen Aktionsplans. Die Weltdekade für BNE wurde für die Jahre 2005 bis 2014
von den Vereinten Nationen ausgerufen. Die UNESCO koordinierte weltweit die Projekte und Maßnahmen der Dekade.
Im Gegensatz zu zahlreichen, eher lokal ausgerichteten Dekade-Projekten, von denen es rund 1.800 gibt, wurden deutschlandweit nur 49 Vorhaben als Maßnahmen ausgezeichnet.
"Dekade-Maßnahmen sind Leuchttürme der Bildung für nachhaltige Entwicklung", so Prof. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade.
"Sie haben überregionale Strahlkraft und leisten einen ganz besonderen Beitrag zur systematischen Verankerung des Konzepts BNE im deutschen Bildungswesen“.

Prof. Dr. Gerhard de Haan, Prof. Dr. Martina Flath. Dr. Gabriele Diersen, Jason Jakonides (v.l.n.r.) bei der Auszeichnungsveranstaltung im April 2014 in Wolfsburg

Projektstart "Streuobstwiese - ein Hit in der Kulturlandschaft"

Abb.: Die Projektpartner freuen sich, gemeinsam Impulse für den inklusiven Unterricht auf und zur Streuobstwiese zu entwickeln. v.l.n.r. Prof. Dr. Martina Flath (AGRELA e.V.), Jürgen Göttke-Krogmann (Eschpark Kroge), Josef Diersen (BUND),Anja Koch (Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Sonnenhof e.V., Dr. Carolin Duda-Wehenpohl und Dr. Gabriele Diersen (Kompetenzzentrum Regionales Lernen)

Die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert im Rahmen des Jubiläumsprojekts Streuobstwiese ein Vorhaben zum inklusiven Unterricht in Vechta. In einer Laufzeit von zwei Jahren sollen Konzepte und Materialien für die schulische und außerschulische, inklusive Bildungsarbeit zur und auf der Streuobstwiese entstehen.


Streuobstwiesen sind nicht nur ein Hot Spot der Artenvielfalt mit mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten, die auf ihr leben, sondern besitzen auch ein sehr hohes Potenzial an Momenten des Erlebens, Erfahrens und Handelns: Obst naschen, Natur erleben, Vögel beobachten, Fallobst sammeln und verarbeiten. Keine andere Kulturlandschaft lädt den Menschen derart ein, sie zu nutzen und zugleich zu genießen. Das Lernen mit Herz, Kopf und Hand, findet auf einer Streuobstwiese ideale Ausgangsbedingungen.Unterrichtskonzepte und Materialien zur und auf der Streuobstwiese werden entwickelt, getestet und publiziert.

Letzte Aenderung: 09.04.2019 · Seite drucken