Wir stellen uns vor


Gisela Spille

Wie angekündigt stellen wir Ihnen in den kommenden Ausgaben das Team des Kompetenzzentrums Vechta vor. In diesem Newsletter geht es weiter mit Gisela Spille.

Wenn sich jemand in der Lehrkräftefortbildung auskennt, dann ist es Gisela Spille, denn seit 28 Jahren arbeitet Frau Spille für die dritte Phase der Lehrer*innenbildung. Bereits 1993 nahm sie als Sachbearbeiterin ihre Tätigkeit auf – damals firmierte die Regionale Lehrkräftefortbildung Vechta/Cloppenburg noch unter dem Kürzel W015 – und unterstützte in den folgenden Jahren viele Fortbildungsverantwortliche bei ihren täglichen Aufgaben für die Lehrkräftefortbildung. War die Fortbildung anfänglich noch im Verantwortungsbereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde angesiedelt, erfolgte im Jahr 2012 eine große Veränderung im System. Die niedersächsische Landesregierung übertrug die Durchführungsverantwortung der Lehrkräftefortbildung an die lehrerbildenden Universitäten und organisierte sie in Kompetenzzentren für regionale Lehrkräftefortbildung. Auch die Universität Vechta bekam ein solches Kompetenzzentrum und so wechselte auch Gisela Spille nach fast 20 Jahren im Juli 2012 in das Kompetenzzentrum für regionale Lehrkräftefortbildung an der Universität Vechta.

Heute ist Gisela Spille in der Hauptsache zuständig für das Veranstaltungsmanagement der Lehrkräftefortbildung über die Veranstaltungsdatenbank des Landes Niedersachen (VeDaB). Hier geht es vor allem um das Anlegen von Fortbildungsveranstaltungen, das Einladen zu Fortbildungen und die Absage von Veranstaltungen sowie um die Unterstützung der Lehrkräfte beim Anmeldeprozess. Kommunikation mit Lehrpersonen, Schulen, Kursleitungen bzw. Referent*innen gehört damit zum täglichen Geschäft von Gisela Spille.

In Ihrem 28-jährigen Wirken für die Lehrkräftefortbildung hat Gisela Spille große Veränderungen erlebt, so z. B. beim Anmeldeverfahren von anfänglich Papier und Fax bis hin zur Datenbank VeDaB und sie hat insgesamt mit sechs Fortbildungsverantwortlichen zusammengearbeitet.


Dr. Niels Logemann

In den nächsten Monaten möchten wir Ihnen das Team des Kompetenzzentrums für Lehrkräftefortbildung in kurzen Steckbriefen vorstellen. Den Anfang in diesem Newsletter macht Dr. Niels Logemann, Leiter des Kompetenzzentrums Vechta.

Niels Logemann absolvierte das Studium der Sozialwissenschaften und lehrte an den Universitäten Oldenburg, Vechta sowie an der Deutschen Sporthochschule Köln. Seit 2007 arbeitet er an der Universität Vechta in den Erziehungswissenschaften und war dort im Zentrum für Empirischen Bildungsforschung und Fachdidaktik beschäftigt, dem Vorläufer des jetzigen Zentrums für Lehrer*innenbildung (ZfLB). Als 2012 die Lehrkräftefortbildung in Niederdachsen neu organisiert und an die lehrerbildenden Hochschulen gegeben wurde, erhielt auch die Universität Vechta ein Kompetenzzentrum für Lehrkräftefortbildung und wurde damit Teil des neuen Fortbildungssystems. Niels Logemann übernahm ab Juni 2012 das Kompetenzzentrum für Lehrkräftefortbildung zunächst kommissarisch und leitet dieses seit 2013 in der Funktion des Fortbildungsverantwortlichen. Stand zunächst der Aufbau das Kompetenzzentrums im Mittelpunkt der Tätigkeiten, wuchsen mit seiner Etablierung auch die Aufgaben und damit auch die Personalstruktur, die wir Ihnen in den nächsten Monaten vorstellen möchten. Heute arbeiten neben dem Fortbildungsverantwortlichen drei weitere Sachbearbeiter*innen im Kompetenzzentrum Vechta.

Zu den Aufgaben von Niels Logemann zählen neben der Planung neuer Fortbildungsveranstaltungen auch die Organisation eines Fortbildungsprogramms, das sowohl den schulischen Bedarfen als auch den individuellen Bedürfnissen der Lehrkräfte nachkommt. Eine Aufgabe, die mit der Corona-Krise eine deutlich andere Ausrichtung bekommen hat, da sich nicht nur die Formate von Fortbildungen und die Themen stark verändert haben, sondern ebenso auch die Ausgangslagen der Lehrkräfte. Auch die Fortbildungsangebote müssen jetzt in viel stärkerem Maße differenziert und ebenso durch neuartige Lehr-Lernkonzepte verändert und damit den aktuellen Bedarfen angepasst werden. Eine Veränderung, die nicht nur für die Arbeit von Lehrkräften, sondern gleichermaßen auch für die des Fortbildungsverantwortlichen Niels Logemann zutrifft. Zu seiner Arbeit äußert er sich aktuell wie folgt: „In diesen Zeiten, da sehr viele Lehrkräfte Fortbildungen zur Unterstützung und Verbesserung ihrer Kompetenzen im Umgang mit digitaler Technik und digitalen Tools haben möchten, ist es nicht immer einfach, das passende Angebot kurzfristig bereitzustellen. Auf der anderen Seite ist es doch befriedigend zu sehen, wie viele Lehrkräfte positiv auf diese Herausforderungen reagieren und damit ihren Willen und ihre positive Haltung zur Veränderung deutlich machen.“

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Letzte Aenderung: 17.02.2021 · Seite drucken