Teilnahmebedingungen

Allgemeine Teilnahmebedingungen und Anmeldeverfahren

(Teilnahmebedingungen als pdf Dokument)


Adressat*innen
Adressat*innen und Vertragspartner*innen des Kompetenzzentrums für Lehrer*innenfortbildung Vechta, KVEC (im Folgenden Kompetenzzentrum Vechta oder der Veranstalter) sind Lehrkräfte an öffentlichen Schulen, nicht lehrendes Personal sowie die Ausbilder*innen an den Studienseminaren in den Landkreisen Cloppenburg, Diepholz und Vechta. Der angesprochene Personenkreis ist vorrangig – aber nicht ausschließlich – im niedersächsischen Landesdienst beschäftigt (vgl. Erl. d. MK v. 23.4.1996 - 202.2-84 201 (SVBl.5/1996 S.144) - VORIS 22410 01 00 35 075, geändert durch Erl. vom 18.12.1998 (SVBl. 1/1999 S.5).


Ankündigung
Das Kompetenzzentrum Vechta (KVEC) veröffentlicht seine Fortbildungsveranstaltungen in der Veranstaltungsdatenbank VeDaB (Opens external link in new windowwww.vedab.nibis.de) und über die Website www.kompetenzzentrum-lehrerfortbildung.de. Die Ankündigungen enthalten detaillierte Informationen zu den Veranstaltungen und die Teilnahmebedingungen des Kompetenzzentrums Vechta (KVEC).

Anmeldung
Die Anmeldung zu den Fortbildungsveranstaltungen erfolgt ausschließlich online über die Veranstaltungsdatenbank VeDaB (Opens external link in new windowwww.vedab.nibis.de). Mit der Anmeldung hat die/der Interessent*in die Teilnahmebedingungen zur Kenntnis genommen und akzeptiert. Durch die Einladung hat der Veranstalter (KVEC) die Meldung akzeptiert und die/der Eingeladene ist damit verbindlich für die Veranstaltung angemeldet. Damit einher geht auch die Verpflichtung zur Kostenübernahme bei Verhinderung der/des Eingeladenen (siehe Kosten). Bei der Anmeldung ist die Adresse der jeweiligen Schule/Dienststelle bzw. die Schulnummer einzutragen. Die/der Teilnehmer*in verpflichtet sich, die Daten stets aktuell zu halten und anzugeben, ob die Zustimmung der Schule/Dienststelle vorliegt. Bei kostenpflichtigen Veranstaltungen ist zudem die Erklärung der Kostenübernahme notwendig. Die in der Ausschreibung angegebene Anmeldefrist ist zu beachten. 


Anmeldeschluss
Der Meldeschluss für Veranstaltungen endet in der Regel drei Wochen vor der Veranstaltung. Anmeldungen nach Ablauf der Meldefrist können nur berücksichtigt werden, sofern freie Plätze vorhanden sind. Ein Anspruch ergibt sich daraus nicht.


Ausfall von Veranstaltungen
Die Absage von Veranstaltungen bleibt ausschließlich dem Kompetenzzentrum Vechta (KVEC) vorbehalten. Gründe für die Absage stellen bspw. zu geringe Teilnehmer*innenzahlen dar, Erkrankung von Kursleitung und/oder Referent*in. In diesem Fall entstehen für die Eingeladenen keine Kosten. Der Veranstalter ist bemüht, für die abgesagte Veranstaltung Ersatztermine anzubieten.


Ausschreibung
Das komplette Veranstaltungsangebot des Kompetenzzentrum Vechta (KVEC) findet sich in der Veranstaltungsdatenbank (VeDaB) des Niedersächsischen Bildungsservers und auf den Internetseiten des Kompetenzzentrums für Lehrer*innenfortbildung Vechta (www.kompetenzzentrum-lehrerfortbildung.de). Die Ausschreibungen enthalten detaillierte Veranstaltungsinformationen sowie die Allgemeinen Teilnahmebedingungen.


Berücksichtigung von Beeinträchtigungen
Schwer behinderte Menschen gem. § 81 Abs. 4 Nr. 2 SGB IX werden bei der Vergabe von Fortbildungsplätzen bevorzugt berücksichtigt. Sie werden gebeten, dieses bei der Anmeldung unter „Bemerkungen“ dem Veranstalter mitzuteilen, damit dieser entsprechende Vorkehrungen ergreifen und einen barrierefreien Zugang sicherstellen kann.


Dienstreisegenehmigung
Der Antrag auf Genehmigung der Dienstreise (Aus- und Fortbildungsreise) ist an die Schule/Dienststelle zu richten. Der Antrag ist Voraussetzung für die Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung. Die/der Interessent*in muss bei der Online-Anmeldung über die VeDaB das Vorliegen der Dienstreisegenehmigung bestätigen.


Einladung
Mit der Zusendung der Einladung ist die/der Interessent*in verbindlich zu der Veranstaltung angemeldet. Die Einladung wird in der regel drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn ausgesprochen und elektronisch zugesendet. Die Zusendung erfolgt an die private und/oder die dienstliche eMail-Adresse. Mit der Einladung werden der/dem Teilnehmer*in wichtige Informationen im Zusammenhang mit der Veranstaltung übermittelt. Sollte die Veranstaltung aus organisatorischen Gründen nicht zustande kommen (minimale Teilnehmerzahl nicht erreicht oder Überbuchung) wird die/der Interessent*in ebenfalls in der regel drei Wochen vorher darauf hingewiesen. 


Erziehungsurlaub
Schulen/Dienststellen können auch Personen während der Elternzeit zu den Veranstaltungen entsenden.


Kosten
Bei kostenpflichtigen Veranstaltungen sind die Kosten (Teilnahmegebühr) in der Ausschreibung ausgewiesen. Vertrags- und Zahlungspartner*in ist die Schule bzw. die Dienststelle. Vor Anmeldung hat die/der Interessent*in zu klären, ob die Zustimmung der Schule/Dienststelle vorliegt und die Kosten übernommen werden. Werden die anfallenden Koksten nicht durch die Schule/Dienststelle übernommen, so hat die/der Interessent*in die Kosten selbst zu tragen (Selbstzahler). Die/der Teilnehmende erhält eine Rechnung und begleicht die Kosten unter Wahrung des Zahlungsziels. 


Reise- und Fahrtkosten
Reisekosten der Teilnehmenden können aus dem Schulbudget erstattet werden (vgl. Haushaltswirtschaftliche Vorgaben für das Budget der Schule, RdErl. d. MK vom 14.12.2007 – SVBl. 2008 S. 7). Für bestimmte Veranstaltungen (z.B. mit hoher bildungspolitischer Priorität oder zur Vermittlung einheitlicher Standards) werden die Veranstaltungs- und Reisekosten der Teilnehmenden aus Landesmitteln übernommen. Darauf wird in der Ausschreibung gesondert hingewiesen. 
Bei kostenpflichtigen Veranstaltungen sind die Reise- bzw. Fahrtkosten von den entsendenden Schulen/Dienststellen und/oder den Teilnehmenden zu tragen. Bei nicht kostenpflichtigen Fortbildungsveranstaltungen erhalten die Teilnehmenden Reisekostenvergütung gemäß § 11 Abs. 4 BRKG. Fahrtkosten werden nach den Bestimmungen des Bundesreisekostengesetzes (BRKG) in der jeweils für Niedersachsen geltenden Fassung erstattet. Bei Benutzung des privaten Pkw wird eine Wegstreckenentschädigung in Höhe von 20 Cent je Kilometer zurückgelegter Strecke, höchstens jedoch 60,00 Euro für Hin- und Rückfahrt erstattet. Hierbei wird grundsätzlich von der kürzesten Strecke ausgegangen. Aus wirtschaftlichen Gründen kann bei Bildung von Fahrgemeinschaften eine Wegstreckenentschädigung in Höhe von 30 Cent je Kilometer zurückgelegter Strecke gezahlt werden. Hierbei besteht nur bei vorheriger schriftlicher Anerkennung des erheblichen dienstlichen Interesses an der Nutzung eines Kraftwagens ein Anspruch auf Sachschadenersatz. Der Vermerk über die Anerkennung des erheblichen dienstlichen Interesses ist mit der Reisekostenrechnung vorzulegen. Ferner werden Unterkunft und Verpflegung von Amts wegen gewährt. 


Rücktritt
Der Rücktritt von einer Veranstaltung kann per eMail oder auch telefonisch beim Kompetenzzentrum Vechta (KVEC) erfolgen. Geht die Abmeldung bis zu dem in der Veranstaltungsankündigung genannten Meldeschluss beim KVEC ein, entstehen keine Kosten. Abmeldungen nach Meldeschluss bzw. Nichterscheinen entbinden nicht von der Zahlung der Veranstaltungsgebühr. Der entsendenden Schule/Dienststelle werden die tatsächlich entstandenen Kosten bis zur Höchstgrenze in Rechnung gestellt. Für die gemeldete Person kann im Falle der Verhinderung eine geeignete Ersatzperson mit allen erforderlichen Daten benannt werden. Die Änderung ist dem KVEC per eMail mitzuteilen. In diesem Fall entstehen keine Extrakosten.


Teilnahmebescheinigung
Die/der Teilnehmende bestätigen ihre Teilnahme an der Fortbildungsveranstaltung mit ihrer Unterschrift in der Teilnahmeliste. Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung einschließlich einer Ausfertigung für ihre Personalakte am Ende der Veranstaltung bzw. der Veranstaltungsreihe.


Teilnahme
Teilnehmende, die beim Land Niedersachsen beschäftigt sind, sind nach Einladung durch den Veranstalter zur Teilnahme und zur Erbringung der geforderten Leistungen verpflichtet. Die Teilnahme schließt die Freistellung von entgegenstehenden dienstlichen Verpflichtungen im erforderlichen Umfang ein. Das Verlassen einer Veranstaltung muss der Veranstaltungsleitung und der Schule/Dienststelle mitgeteilt und begründet werden. Mit Verlassen der Veranstaltung erlischt auch die Entpflichtung von dienstlichen Obliegenheiten. Eine Entpflichtung aus einer mehrteiligen Maßnahme kann nur mit besonderer Begründung und mit Zustimmung der bzw. des Dienstvorgesetzten auf schriftlichem Wege erfolgen. Das Verlassen oder die Entpflichtung entbinden nicht von der Zahlung der Veranstaltungsgebühr. Der entsendenden Schule/Dienststelle bzw. der/dem Selbstzahler*in wird die Veranstaltungsgebühr in Rechnung gestellt.


Überzeichnung
Übersteigt die Zahl der Meldungen das Angebot an Teilnehmerplätzen, so erfordert das Mitbestimmungsrecht für Beschäftigte im niedersächsischen Landesdienst eine Beteiligung des Schulbezirkspersonalrates, der Frauenbeauftragten und ggf. der Vertrauenslehrkraft für Schwerbehinderte der Niedersächsischen Landesschulbehörde. Die im Rahmen des Auswahlverfahrens nicht berücksichtigten Teilnehmenden werden über die Entscheidung und über einen möglichen Ersatztermin informiert. Bei einer deutlichen Überzeichnung ist das Kompetenzzentrum Vechta (KVEC) bemüht, zeitnah eine weitere, themengleiche Veranstaltung anzubieten. Bei einer erneuten Meldung werden die nicht berücksichtigten Personen im Rahmen der Anmeldefrist bevorzugt behandelt, sofern diese bei ihrer Anmeldung auf die erhaltene Absage im Feld „Bemerkungen“ hinweisen.


Vertrags- und Zahlungspartner
Vertrags- und Zahlungspartner ist grundsätzlich die Schule bzw. Dienststelle. Alle öffentlichen Schulen in Niedersachsen sind mit eigenverantwortlich zu bewirtschaftenden Budgets ausgestattet, die u. a. zur Finanzierung von Fortbildungsveranstaltungen dienen (siehe RdErl. d. MK vom 14.12.2007 „Haushaltswirtschaftliche Vorgaben für das Budget der Schule“). Bei kostenpflichtigen Veranstaltungen ist die Höhe der Teilnahmekosten in den Ankündigungen ausgewiesen. Die Rechnungsstellung an die Schulen bzw. Dienststellen erfolgt mit der Einladung. Ab 01.01.2014 erfolgt die Bezahlung über das Bankeinzugsverfahren vom Schulgirokonto (siehe RdErl. d. MK v. 1.9.2009 „Führung von Girokonten durch die Schulen“ (SVBl. 10/2009, S.377).

Erlasse & Verordnungen

Ausführungsbestimmungen zum Reisekostenrecht (AB-Reisekosten) (RdErl. d. MF v. 23.11.2011)

Führung von Girokonten durch die Schulen (RdErl. d. MK v. 1.9.2009)

Haushaltswirtschaftliche Vorgaben für das Schulbudget  (RdErl. d. MK vom 14.12.2007)

Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsmaßnahmen nach § 4 Nr. 21 Buchst. a Doppelbuchst. bb UStG im Geschäftsbereich des Kultusministeriums (RdErl. d. MK v. 12.6.2006)

Niedersächsische Sonderurlaubsverordnung (Nds.SUrlV0 i.F. vom 16. Januar 2006)

Gesetze

Bundesreisekostengesetz v. 26. Mai 2005 (BGBl. I S. 1418)

Mitteilungen des MK

Neuorganisation der regionalen Lehrerfortbildung (Schreiben des MK Ref. 22 vom 20.11.2011)

Neuorganisation der Regionalen Fortbildung (Mitteilungen aus dem MK im SVBl. 01/2012)

Letzte Aenderung: 25.10.2018 · Seite drucken