Letzte Aenderung: 09.09.2019 · Seite drucken

Hermann Städtler

Leiter des MK-Programms „Bewegte, gesunde Schule Niedersachsen

 

Bewegung bringt´s! Wie Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter*innen und Schüler*innen von körperlicher Aktivität im Schulleben profitieren.

Ein bewegungsorientiertes Schulleben lohnt sich – nicht nur, weil es die Gesundheit und das Wohlbefinden von Schülern und Lehrkräften fördert, sondern auch, weil es den Unterricht und das Schulklima positiv beeinflussen kann. Wissenschaftlichen Studien zufolge besteht ein Zusammenhang zwischen Bewegung auf der einen und Motivation, Konzentration sowie Leistung auf der anderen Seite. Bewegung gilt unbestritten als zentrale Aneignungsressource der Kinder, deswegen wäre es verkürzt, Bewegung nur als Ausgleich für lange Sitzzeiten im Unterricht einzusetzen. Mehr Bewegung in den Schulalltag zu bringen bedeutet auch über den Unterricht hinaus, ein besonderes Augenmerk auf den gesamten Lern- und Lebensraum Schule zu richten. 

Impulsgebende Fragen könnten sein: An welchen Stellen ermöglichen und/oder behindern wir bisher Bewegung im Schulalltag? Wie können wir das ganze System Schule bewegen und was bedeutet das für die Gestaltung von Zeit, Raum und den Umgang miteinander?

 

 

 

 

Hermann Städtler

Leiter des MK-Programms „Bewegte, gesunde Schule Niedersachsen

 

 Vom Leerraum zum Lernraum: Ideen zur bewegungsfreundlichen Gestaltung von Schulhöfen (für alle Schulstufen)

 

 

Andrea Wendland

Freiraumplanerin und Expertin für die Planung und Gestaltung von Schulhöfen im Team der Bewegten, gesunden Schulen Niedersachsen

 

Kinder und Jugendliche haben ein ausgeprägtes Bewegungsbedürfnis. Die Schularchitektur muss diesem Bedürfnis sowohl im Inneren des Schulhauses als auch in der Gestaltung des Schulhofes gerecht werden. Hier liegen vielfältige Chancen für die Ausbildung von sozialen, motorischen und kognitiven Kompetenzen. Dies ist im Hinblick auf die zunehmende Verweildauer der Schülerinnen und Schüler im Ganztagsbetrieb sowie im Rahmen der Inklusion von hoher Bedeutung. Mehr Bewegungs- und Freiräume führen insgesamt zu einer höheren Aufenthaltsqualität in der Schule, zu einem besseren Schulklima, zur Reduzierung von Unfällen, zu weniger Vandalismus und zur Abnahme von aggressiven Handlungen. Es werden verschiedene Gestaltungsideen und Strategien zur Umsetzung vorgestellt.

 

 

Cordula Lukas & Jana Lechmann

Lehrerinnen und Expertinnen im Team der Bewegten, gesunden Schulen Niedersachsen

 

Bewegung macht dem Lernen Beine - Beispiele für Bewegungsimpulse im Unterricht ( für alle Schulstufen)

Bewegungsimpulse im Unterricht sollen dazu beitragen, die natürliche Bewegungsfreude und das Bewegungsverlangen der Schülerinnen und Schüler anzusprechen. Dies reduziert den Leidensdruck des „Sitzdiktats“ und minimiert Störungen. Darüber hinaus sorgen Bewegungsimpulse für gute Stimmung, für differenzierte Wahrnehmung, für Konzentration, für Entspannung und für die Schulung von exekutiven Funktionen. Eine gute Voraussetzung für freudvolles, effektives Lehren und Lernen. Es werden Beispiele für alle Schulstufen ausprobiert, damit Sie schon am nächsten Tag mit neuen Ideen bewegt in den Unterricht starten können.

Christin Diekhaus-Röttger

Yogatrainerin und Grundschullehrerin

 

Kinderyoga in der Schule- Langsamer, bewusster, achtsamer statt höher, schneller, weiter!

Yoga ist eine Bewegungsform zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Dehnung und Kräftigung und bringt Achtsamkeit in den Unterricht. Schüler lernen ihren Körper bewusst wahrzunehmen, ihm zu vertrauen und sich ohne Leistungsdruck mit Freude zu bewegen. Yogaübungen lassen sich gut in den Unterricht, in die Pausen oder in Form einer AG in das Schulleben integrieren und unterstützen Schüler dabei ihre eigene Körperwahrnehmung zu verbessern, die Feinmotorik zu entwickeln, die Koordinationsfähigkeit zu schulen und die Konzentration zu stärken. Durch den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, der bewussten Wahrnehmung des Körpers und der Atmung hat Yoga eine ganzheitliche Wirkung. In diesem Workshop erhalten Sie praktische Beispiele wie die Themen Yoga, Meditation und Achtsamkeit kindgerecht den Schulalltag bereichern können. Denn entspannt lebt und lernt es sich leichter!

 

 

 

Horst Grabisch

Fachberater für Schulsport in der Landesschulbehörde

 

Das Handballspiel im Sportunterricht von GS und SEK I

Über Ballerfahrung und Bewegungsfreude sollen erste Schritte zum Spiel mit vereinfachten Regeln (Minihandball, GS) dargestellt werden, aufbauend darauf dann die Hinführung zum Zielspiel (SEK I) durch das Entwickeln von Spielverständnis und grundlegenden Techniken  in Spiel- und Übungsformen.

 

 

Sabine Sieling

Realschullehrerin für Mathematik und Sport

Fachseminarleiterin Sport

 

Einfache praxiserprobte Spielideen für den Schulsport und Freizeitbereich

In diesem Workshop werden vielfältige Fang-, Lauf- und Kooperationsspiele angeboten, die in unterschiedlichen Formen in der Praxis mit wenig Material erprobt werden. Ein aktive Mitarbeit wird erwartet.

Bitte bringen Sie Sportsachen mit!