Workshops & Beschreibungen

Prof. Dr. Uwe Schaarschmidt

Es geht um die Frage, wie ich im beruflichen Alltag mit mir selbst umgehe und was ich selbst tun kann, um den beruflichen Anforderungen mit Engagement, Belastbarkeit und Freude zu begegnen. Ein Selbsterkundungs-Check soll dazu beitragen, das eigene Bewältigungsverhalten zu überdenken. In der sich anschließenden Diskussion werden dann Ansatzpunkte für eigene Entwicklungsbemühungen herausgearbeitet, die der nachhaltigen Förderung der persönlichen Ressourcen dienen können. Dazu werden die Teilnehmerinnen  und Teilnehmer in ausgewählte Übungselemente aus dem Trainingsprogramm Stärkung für die Schule (Schaarschmidt & Fischer, 2013) eingeführt.

Kristian Seewald

Zeit ist im Lehrerleben eine überaus kostbare Ressource, selbst erfahrene KollegInnen wünschen sich manchmal mehr davon. Dabei ist das Problem meist nicht, dass Zeit „fehlt“, sondern dass wir unsere Prioritäten falsch setzen; dass wir denken, wir müssten noch unbedingt das letzte Arbeitsblatt farbig erstellen, sonst... Dass wir uns antreiben lassen von unserem inneren Schweinehund zu Dingen, die uns Zeit rauben.

In diesem BEP-Workshop schauen wir gemeinsam, was uns freie Zeit eigentlich bedeutet, wie wir unsere Zeit am Tag/in der Woche nutzen, was uns antreibt als LehrerIn, dies so zu tun – und wie wir dies dort, wo uns unser Zeitselbstmanagement stört, ändern können.


SEMINARASPEKTE

•    Wenn ich eine Stunde Zeit hätte?
•    Zeitkuchen/Zeitplan: Wie verbringe ich wie mit was meine Zeit in der Woche?
•    Analyse des eigenen Zeitmanagementverhaltens?
•    Meine innere Haltung: Meine Rolle als LehrerIn
•    Antreiber und Glaubenssätze: Was treibt mich an, was glaube ich, was hindert mich an mehr Zeit für mich?
•    Grundregeln des Zeitmanagement
•    Kräftestärkende Zeitblüten finden – und in den eigenen Wochenplan einbauen
•    Zeitdiebe und -störungen erkenne und eliminieren
•    Wichtiges und Dringendes unterscheiden
•    „Ich mache jetzt Schluss“ mein Kampf gegen das schlechte Gewissen, wenn ich Zeitgrenzen setze

 

 

Siga Diepold

Zum beruflichen Alltag von Lehrer/-innen gehört neben der pädagogischen Arbeit der regelmäßige Kontakt mit den Eltern. Lehrer/-innen sind Ansprechpartner für deren Sorgen und Wünsche, aber auch Ratgeber/-in und Informant/-in bezüglich des Entwicklungs- und Leistungsstandes des Kindes.
Die ständig wechselnden Gesprächssituationen und Gesprächsanlässe stellen hohe Anforderungen an die Gesprächsführung der Pädagog/-innen.
Zielsetzung: 
In diesem Workshop sollen Hilfen angeboten werden, um mehr Sicherheit in einer zielgerichteten Gesprächsführung zu gewinnen:

  • Handwerkszeug der Gesprächsführung
  • schwierige Elterngespräche: Konfliktgespräche - Was tun bei persönlichen Angriffen? etc
  • Übungsphase

 

 

Heinz-Peter Boyken

Neben Hilfen zum Erkennen und Beschreiben des Arbeits- und Sozialverhaltens geht es in diesem Lehrgang um die Förderung von Grundschulkindern mit verhaltens- und leistungsbedingten Besonderheiten, die den Unterrichtsablauf behindern, die Mitschüler belästigen oder sogar die Gesundheit der Lehrkräfte gefährden. Für die notwendigen Verhaltensänderungen einzelner Schüler_innen wurde ein Training in drei Stufen entwickelt und praktiziert: Loben – Selbstbeobachtung - Konsequenzen
Hier werden nicht nur Ratschläge gegeben, wie man mit schwierigen Kindern umgeht, sondern es wird auch eine Einführung in „offenen Unterricht“ vermittelt. Je mehr Kinder selbstständig arbeiten können, umso mehr Zeit bleibt der Lehrkraft, sich intensiv um störende, schwächere oder auch um besonders begabte Schüler_innen zu kümmern.
Eine Sammlung dieser Maßnahmen kann konsequent nach neuen Vorfällen, Ereignissen usw. erweitert und ergänzt werden. Mitgebracht werden viele Unterrichtsmaterialien, die in kleinen Schritten auch das Verhalten der Schüler verändern können.

 

 

Dieter Vorrath-Diepold

Konflikte im Unterricht nehmen zu und belasten alle am Unterrichtsprozess Beteiligten gleichermaßen. Wir kennen sie alle: Sie tun meistens nicht das, was wir wollen. Sie reden im Unterricht ständig rein, schikanieren und schlagen Mitschüler, stören die Kooperation in der Kleingruppe. Sie scheinen immer ihr eigenes Süppchen zu kochen. Anweisungen, die ich als Lehrer gebe, werden gerne unterlaufen, manchmal provokant belächelt. Und zur Verhaltensproblematik der schwierigen Schüler gesellen sich oft Verständnisprobleme und Teilleistungsstörungen.
Deshalb ist eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Problemfeld unumgänglich.
Im Mittelpunkt des Workshops stehen Übungen und der Austausch zu folgenden Themenfeldern:
•    Welche Formen von Unterrichtsstörungen nehmen wir wahr?
•    Welche möglichen Ursachen für Unterrichtsstörungen gibt es?
•    Wie können wir Unterrichtsstörungen minimieren?

Marc Ubben

Konflikte im Unterricht nehmen zu und belasten alle am Unterrichtsprozess Beteiligten gleichermaßen. Wir kennen sie alle: Sie tun meistens nicht das, was wir wollen. Sie reden im Unterricht ständig rein, schikanieren und schlagen Mitschüler, stören die Kooperation in der Kleingruppe. Sie scheinen immer ihr eigenes Süppchen zu kochen.

Letzte Aenderung: 18.05.2020 · Seite drucken