Aktuelle Arbeitsgebiete

Regionalentwicklung ländlicher Räume

Nachhaltigkeitstransition des Energiesystems

Digitalisierung, Arbeitsmärkte, Binnenmigration, Gendergeographien

Agrar- und Ernährungswirtschaft

Wertschöpfungsketten und intraregionaler Export von Wirtschaftsdünger (Gülle und Gärreste) in Norddeutschland

(Globale) Produktionsnetzwerke der Agrar- und Ernährungswirtschaft im Oldenburger Münsterland

Unterstützung der Landesinitiative Ernährungswirtschaft NieKe

Globalisierungsforschung & Entwicklungsforschung

Globale Wertschöpfungsketten und kleinbäuerliche Landwirtschaft in Ostafrika

Promotionsprojekte in Zusammenarbeit mit der St. Augustine University of Tanzania (SAUT)

Tourismusentwicklung tropischer Inselstaaten im Klimawandel

Kulturlandschaftsentwicklung

COST-Action TU RELY 1401: Renewable Energy and Landscape Quality

Promotionsprojekte in Zusammenarbeit mit der St. Augustine University of Tanzania (SAUT)

  •  Analysis of gender relations in domestic horticultural value chains. The example of commercial tomato farming in Mwanza region, northwestern Tanzania.

Promotionsprojekt von Josephat Mabuye, MSc.

  • Vulnerability and resilience of traditional irrigation farming systems against climate change.

Promotionsprojekt von Musa Mhagama, M.Sc.

  • The impact of climate change on gender relations and household livelihoods in Mara region, northern Tanzania.

Promotionsprojekt von Agnes Alberto, MSc.

  •  Indigenous mechanisms of adaptation to climate change among rural households of Kwimba District, Tanzania.

Promotionsprojekt von Yohanna Gervas Charles, MSc.

 

Change - Changing Gender Roles in Sub-Saharan horticultural family farming

Leitung: Kim Schumacher

Das Ziel des Projektes im Rahmen der Mobilitätsmaßnahme "Partnerships for Sustainable Solutions with Sub-Saharan Africa," ist die Entwicklung einer Nord-Süd-Süd-Partnerschaft für Forschung und Lehre zwischen der Universität Vechta, der Saint Augustine Universität Tansania, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Karatina Universität (Kenia). Der thematische Schwerpunkt der Partnerschaft liegt im Bereich der Untersuchung der "Veränderungen von Geschlechterrollen in gartenbaulichen Familienbetrieben im Zuge der Globalisierung" mit einem Fokus auf Professionalisierung und der zunehmenden Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wie Mobiltelefonen und Internet. Eine gemeinsame Kooperation aller vier Partner ermöglicht die Zusammenführung komparativer Kompetenzen im vorgesehenen Themenfeld und somit Synergieeffekte.
Aufbauend auf die Mobilitätsmaßnahme erfolgt die Auswertung und Publikation der während der Reise erhobenen Daten, die Bildung von Forschungstandems und die Beantragung eines gemeinsamen mehrjährigen Lehr- und Forschungsprojekts sowie die Gestaltung eines Young Researchers Workshop im Februar 2014 in Köln.

Laufzeit: Mobilitätsmaßnahme im August 2013, Forschungsarbeiten fortlaufend

Aushandlungsprozesse von Hochqualifizierten für und gegen den ländlichen Raum als Wohnstandort - Eine Genderanalyse

Leitung: Kim Schumacher
Bearbeiter: Robert Klichowicz

Ziel: Arbeitsplätze für Hochqualifizierte sind überwiegend in urbanen Räumen vorhanden. Daneben gibt es ländliche Regionen mit ebenfalls erheblichem Bedarf an hochqualifizierten Techniker_innen und leitendem Personal. Im Prozess von der ersten Überlegung in eine andere Region umzuziehen bis zur tatsächlichen Wanderung, erfolgen viele Entscheidungen und Aushandlungen zwischen Familienmitgliedern. Ausgang für die Forschungsarbeit ist die Arbeitsplatzannahme einer hochqualifizierten Person in einem ländlichen Raum. Dabei sollen insbesondere Gender relevante Aushandlungsprozesse zwischen den Partner_innen im Rahmen eines Umzuges untersucht werden. Von Interesse sind die Aushandlungen, warum die Familie in die ländliche Region des Arbeitsplatzes oder einer nahe gelegenen anderen, vielleicht urbaneren, Regionen gezogen ist.

Methoden: Literaturanalyse, Expertinn_eninterviews, Transkription, Narrative Interviews

Laufzeit: seit November 2010

Finanzierung: Promotionsstipendium der Universität Vechta

Bioenergie-Region Südoldenburg 2.0 - Teilprojekt Wertschöpfung

Leitung: Kim Schumacher
Bearbeitung: Ursula Welting

Der Ausbau von Bioenergieanlagen im Oldenburger Münsterland hat die Wertschöpfungsketten in der Agrar- und Ernährungswirtschaft erweitert und neue Wertschöpfungsketten hervorgebracht. Die Entwicklung hat im Bereich der Biogasanlagen jedoch gleichwohl Grenzen erreicht, da z.B. bereits erste Flächennutzungskonflikte beobachtbar sind. Im Projekt werden daher die Wertschöpfungsketten im Bereich der Bioenergie nachvollzogen, quantifiziert und veranschaulicht. Aufbauend auf einer kritischen Bewertung sollen neue Strategien zu einer Steigerung der Wertschöpfung in bestehenden Ketten durch Effizienz und Technologie und mögliche weitere regionale Wertschöpfungspotentiale aufgezeigt werden.

Laufzeit August 2012 - Februar 2014
Finanzierung: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe aus Mitteln des BMELV

Regionale Verteilung der Frauenerwerbstätigkeit

Leitung: Kim Schumacher

Die regionale Verteilung der Frauenerwerbstätigkeit, der regionale Arbeitsmarkt für Frauen oder die Teilzeitquote ebenso wie die weibliche Beteiligung am Gründungsgeschehen sind in Deutschland höchst unterschiedlich. Ziel des Projektes ist es, einerseits im Sinne eines evolutionären Ansatzes Faktoren für die Differenzen herauszuarbeiten und anderseits regionale Faktoren für das Fortbestehen der räumlichen Differenzen aufzuzeigen und mögliche Lösungsansätze zu entwickeln. Aufbauend auf einer Auswertung der Literatur erfolgt derzeit die Erstellung einer GIS-Datenbank in Kooperation mit Dr. Sebastian Klüsener vom Max-Planck-Institut für Demographische Forschung in Rostock, um die Veränderung der Frauenerwerbstätigkeit auf Kreisebene seit dem Ende des 19. Jahrhunderts zu erfassen.

Laufzeit: seit 04/2013
Finanzierung: Eigenmittel

Vulnerability and Resilience of Traditional Irrigation Farming Systems Against Climate Change

Researcher: Musa Mhaghama, M.Sc. (PhD-Project)
Supervisor: Kim Schumacher

The general objective of this research is to study and understand how vulnerable and resilient traditional irrigation farming systems are against climate change along the Ruvuma River Basin, in southern Tanzania. The major research questions for this study are as follows:
What are the susceptible conditions (agro-ecological changes) that affect traditional irrigation farming systems in the face of climate change? What are the response and coping strategies local farmers use to mitigate climate change impact? Or what are creative response mechanisms developed by local farmers to counteract effects of climate change? What are different key indicators showing vulnerability of traditional irrigation farming systems against climate change?
The study will be conducted along the Ruvuma River Basin. The river basin is shared between Mozambique, Tanzania and Malawi where the lower course of the river is mostly found in Mtwara region.

Funding: Stella Maris Mtwara University College (Stemmuco) of St. Augustine University Tanzania (SAUT)
Duration: Since 9/2012

Decarbonizing an island - the case of tourism in Barbados

Leitung/Bearbeiter: Kim Schumacher

Das Projekt untersucht die Möglichkeiten und Hemmnisse den Tourismussektor des Inselstaates Barbados so umzugestalten, dass mit Hilfe von Energieeinsparungen und Kompensationsmaßnahmen ein 'Klimaneutralität’ erreicht werden kann. Dazu wurden Interviews mit unterschiedlichen Stakeholdern geführt. Dazu gehörten Hotelmanager und Touristen wie auch Entscheidungsträger in Ministerien. Als erster Schritt wird der Energieverbrauch des Tourismussektors aufgrund von Importstatistiken, Energieerzeugung und detaillierten Informationen einzelner Hotels hochgerechnet und anschließend Einsparpotenziale und sozioökonomische und politische Hemmnisse ermittelt wie auch Szenarien erstellt.
(Kooperation mit Prof. Dr. Stefan Gössling, Lund Universität und der Caribsave-Initiative, koordiniert an der Universität Oxford)

Methoden: Standardisierte Interviews, leitfadengestützte Interviews, Expertengespräche, Auswertung von Statistiken

Laufzeit: seit Januar 2011

Finanzierung: Berufungsmittel & CaribSave

Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung in Niedersachsen

Leitung/Bearbeiter: Kim Schumacher

Ziel: Das Projekt untersucht inwieweit Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung tatsächlich an den Universitäten Niedersachsens eine Rolle spielt und welche Triebkräfte bzw. Barrieren zur erfolgreichen Umsetzung existieren. Ein Schwerpunkt wird dabei auf die Ausbildung künftiger Lehrerinnen und Lehrer gelegt.
Im Rahmen der UN-Dekade (2005-2014) "Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)" soll der Nachhaltigkeitsgedanke in allen Bildungssystemen und -formen verankert werden. Dies zielt nicht nur auf die schulische Bildung (klassische BNE) ab, sondern explizit auch auf die universitäre Ausbildung (Higher Education for Sustainable Development - HESD). Trotz einiger "Leuchtturmprojekte" und zahlreichen politischen Absichtserklärungen ist die Implementierung von BNE in der Ausbildung bislang weit hinter den Erwartungen und Zielsetzungen der UN-Dekade zurück geblieben.
Laufende Erhebungen:

  • Erhebung des Stellenwertes von Nachhaltigkeit in der Lehramtsausbildung an den Studienseminaren in Niedersachsen
  • Angebote zum Thema Nachhaltigkeit der Weiterbildungszentren an deutschen Hochschulen

Methoden: Standardisierte Interviews, leitfadengestützte Interviews, Expertengespräche, Inhaltsanalyse

Laufzeit: seit 2009

Finanzierung: Eigenmittel, KFN-Mittel Universität Vechta

Frauenerwerbstätigkeit und Einkommensstrukturen in der Tourismuswirtschaft von Barbados.

Leitung/Bearbeiter: Kim Schumacher

Als Teilprojekt der Studie zur CO2 Reduzierung und Kompensation im Tourismussektor von Barbados wurden qualitative Interviews mit Hotelmanagern, Hotelverwaltung und Verbänden geführt und dabei Einkommensstrukturen sowie die Verteilung der Geschlechter nach Tätigkeitsbereichen im Hotelsektor erhoben. Es zeigen sich teilweise deutliche Unterschieden zu Darstellungen in älterer Literatur.

Methoden: Leitfadengestützte Interviews, Auswertung von Statistiken und Tarifverträgen, Literaturanalyse

Laufzeit: seit Februar 2011

Finanzierung: Berufungsmittel

Completed:

Videoüberwachung und Incivilities Hildesheim/Hannover

Leitung/Bearbeiter: Kim Schumacher

Erhebung der Einstellung lokaler Bevölkerung zur neu eingerichteten Videoüberwachung in Hildesheim und dem Ihme-Zentrum in Hannover. Desweiteren eine Kartierung von sog. Verstößen gegen die öffentliche Ordnung (Incivilities) in Hannover-Linden als Beiträge zu einer Kriminalgeographie.
Kooperation mit Dr. Andreas Pudlat, Institut für Geschichte, Universität Hildesheim und der Kriminologischen Forschungsstelle des Landeskriminalamtes Hannover.

Methoden: Standardisierte Interviews, Kartierung

Laufzeit: seit 2009

Finanzierung: Eigenmittel

Planting forests - a widespread solution for climate neutrality and its impact on European landscapes.

Leitung/Bearbeiter: Kim Schumacher, Oliver Bender (Innsbruck), Torsten Richter (Hildesheim)

The current discussion to the problem of greenhouse gas emissions recently is focused on forests as an instrument for reduction and compensation. This means the idea of afforestation or reafforestation of areas in order to achieve a sequestration of carbon dioxide from the atmosphere after planting the trees. Even if the effect of this method is discussed quite controversial it has and will have an increasing impact on European landscapes. Just as the deforestation in historic times has had far reaching effects on landscape functions and the scenery. Furthermore afforestation is one goal of the agrarian policy of the EU. As a result we can see a growth of forest cover in most European countries. An increase in forest cover is supposed to have an effect e.g. on the scenery, the climate, the historical cultural landscape and on tourism. Scenario A): Is the further growth of forest cover a welcome change of the cultural landscape in some regions whereas it should be avoided in others? Scenario B) Will increasing market prices for agrarian products stop or even reverse this trend?

Nachhaltige Universität Hildesheim - Ein Lehr- und Forschungsprojekt

Im Projektseminar "Sustainable University" steht die Untersuchung der eigenen Universität unter Nachhaltigkeitskriterien im Mittelpunkt. Dabei wurde den Teilnehmern ein selbstbestimmtes, forschendes Lernen in fachlich gemischten Gruppen mit einem transdisziplinären Ansatz und Praxisbezug ermöglicht. Nach einer intensiven theoretischen Betrachtung und Reflexion des Nachhaltigkeitskonzeptes als solchem beschränken sich die Lehrenden in der Gruppenphase weitgehend auf die Rolle der Moderatoren der von den Studierenden selbst initiierten Prozesse. Im Sommersemester 2009 entstanden vier Projektgruppen. Diese führten eine umfangreiche Befragung aller Akteursgruppen an der Universität durch, gestalteten einen Umweltgarten als Projektschaufenster auf dem Campus und machten durch die Bepflanzung mit alten Nutzpflanzensorten auf das Problem schwindender Agrobiodiversität aufmerksam. Eine weitere Gruppe ermittelte den ökologischen Fußabdruck eines Hildesheimer Studierenden, die vierte Gruppe erforscht das Einsparungspotential durch Smart-Home-Technologie im Unibetrieb (gemeinsam mit Dr. Torsten Richter, Institut für Biologie - Universität Hildesheim)

Conceptualizing the survival sector

The goal of this project is to develop and discuss a new concept of a subsector of the informal economy, which is conceptualized as the "survival sector". It is suggested that beggars, street children and other marginalized people constitute a separate, non-productive sector of the economy, which is distinguishable from the informal-economy because of its social- and economic networks, survival strategies, patterns of mobility, and the social and public spaces occupied. Given the vast number of beggars and other marginalized people in the world, it seems useful to consider the survival sector as a sector of its own that is (despite interlinkages) fundamentally different from the informal-sector. (Cooperation with Prof. Dr. Stefan Gössling, Department of Service Management/Human Ecology, Lund University, Helsingborg)

Climate neutral destinations

Tourism is a significant contributor to global climate change, with in particular growth in air travel entailing rapidly increasing greenhouse gas emissions. As climate change mitigation is high on the international agenda, small island developing states such as the Seychelles are facing a dilemma: international tourism to the islands is energy intense, and plans to increase tourist numbers will entail growing emissions of greenhouse gases. In an attempt to maintain and justify their economically important tourism system while at the same time acting pro-actively on climate change mitigation, government officials voiced ambitions in early 2007 to turn the Seychelles into a "carbon neutral" destination.
A survey of tourists (quantitative interviews) and industry representatives (qualitative interviews) was conducted in the Seychelles, in order to discuss options for tourism-dependent small island developing states to implement and finance carbon neutrality, while outlining the complexities and limitations of such an objective. (Cooperation with Prof. Dr. Stefan Gössling, Department of Service Management/Human Ecology, Lund University, Helsingborg).

Letzte Aenderung: 25.10.2018 · Seite drucken

Kontakt

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Universität Vechta
Postfach 1553
D-49364 Vechta
Tel.: 04441-15-689

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