Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten

Kompetenzzentrum
Regionales Lernen


Greenmapper Deutschland gestartet

Im Rahmen des „Projekt Like!“ und in Zusammenarbeit mit der Universität Groningen freut es uns Ihnen die Anwendung Greenmapper vorzustellen.

Bei Greenmapper geht es darum, Ihre Lieblingsorte in der Natur mit anderen zu Teilen. Sei es ein schöner Park in der Nähe Ihres Wohnortes, ein Ort zu dem Sie wieder und wieder in den Urlaub reisen oder ein atemberaubendes Plätzchen, das Sie nur einmal besucht haben – tragen Sie diese Orte bei Greenmapper ein und lassen Sie andere daran teilhaben.

Ziel des international aufgestellten Greenmapper-Projektes ist es mit den von Ihnen eingetragenen Orten Wissenschaft und Politik eine aussagekräftige Datengrundlage zur Wertschätzung der Natur an die Hand und Ihnen so eine Stimme zu geben. Gerade in unserer sich schnell entwickelnden Welt wirken sich viele Entwicklungen auf Naturräume und Grünflächen aus, ohne dass die Nutzer dieser Räume und Flächen genügend gehört werden.

Besuchen Sie noch heute die deutsche Seite des Greenmapper-Projekts und helfen Sie uns eine Datengrundlage zu schaffen auf der vernünftige und nachhaltige Entscheidungen getroffen werden können.


Schülerinnen und Schüler der KGS Wittmund werden Experten der Kutterfischerei Testphase im Bildungsprojekt „Außerschulische Lernorte für die Fischwirtschaft“ der Universität Vechta gestartet

Die Ausfahrt mit der „Gorch Fock“ war das Highlight der Projektwoche.
(Bildnachweis: Universität Vechta/KGS Wittmund/von Dein)

Wie sieht die Arbeit auf einem Fischkutter aus? Welche Fischarten landen im Netz und wo kommen eigentlich die Fische in den Fischprodukten her, die wir essen? Eine Vielzahl an Fragen, der 19 Schülerinnen und Schüler aus den 5. Klassen der KGS Wittmund auf den Grund gegangen sind. Während der Projektwoche vom 20.bis 24. August 2018 haben sie in Zusammenarbeit mit der Universität Vechta ein Projekt zum Thema „Küstenfischerei in der Nordsee“ durchgeführt. Highlight der fünf Tage war die Erkundung in Neuharlingersiel, wo sie eine Ausfahrt mit dem Fischkutter „Gorch Fock“ von Wilhelm Jacobs sowie eine Hafenrallye gemacht haben. „Am besten fand ich, dass wir die Fische und Krabben auch anfassen durften“, meint Schülerin Charlotte.

Das Schulprojekt fand im Rahmen des Projektes „Außerschulische Lernorte für die Fischwirtschaft“ statt, welches von der Universität Vechta, Kompetenzzentrum Regionales Lernen, durchgeführt wird. Der Europäische Meeres-und Fischereifonds und das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanzieren das Vorhaben. „Ziel des Projektes ist es, Kinder und Jugendliche in der Region Niedersächsische Nordseeküste stärker über die Fischwirtschaft vor Ort zu informieren und Interesse an dem Berufsfeld zu wecken“, erläutert Prof.in Dr. Martina Flath, Leiterin des Kompetenzzentrums Regionales Lernen. Dafür wurden in Neuharlingersiel, Greetsiel und Cuxhaven erste außerschulische Lernorte ausgewählt, für die bis September 2019 Lernmodule mit handlungsorientierten Lernmaterialien für die Klassen 5 bis 10 entwickelt und erprobt werden.

Die Erkundung in Neuharlingersiel wurde umrahmt von einer Vor-und Nachbereitung in der Schule. „Die Schülerinnen und Schülerwaren sehr interessiert und hatten keine Berührungsängste mit den gefangenen Fischen und Krabben“, war Fischer Wilhelm Jacobs sichtlich erfreut. Jürgen Peters, Bürgermeister von Neuharlingersiel, freut sich ebenfalls über den Start der Testphase. Seit Beginn des Projektes im Oktober 2017 hat er sich dafür eingesetzt, dass ein außerschulischer Lernort in Neuharlingersiel entstehen kann. Auf dem Schulfest der KGS Wittmund am Freitag, 24.August 2018, präsentierten die jungen Fischerei-Experten sichtlich stolz ihre Erlebnisse und das neu Gelernte ihren Mitschüler_innen, Lehrer_innen und Eltern.

Kontakt und Informationen zum Projekt:
Universität Vechta
Opens window for sending emailAnnemarie Schweers
Opens external link in new windowwww.lernorte-fischerei.de


40 Jahre im Öffentlichen Dienst Annegret Joachim feiert Dienstjubiläum an der Universität Vechta

Annegret Joachim enthielt ihre Urkunde von Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt.
(Bildnachweis: Universität Vechta/ Siemer)

Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum im Dienst für das Land Niedersachsen feierte kürzlich Annegret Joachiman der Universität Vechta. Präsident Prof. Dr. Burghart Schmidt gratulierte und überreichte die Urkunde der Landesregierung.

Annegret Joachim war nach ihrer Ausbildung als Rechtsanwaltsgehilfin 27 Jahre an der Katholischen Fachhochschule Norddeutschland tätig, die 2005 in die damalige Hochschule Vechta integriert wurde. Seit dem 1.Oktober 2005 ist Frau Joachim als Sekretärin im Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) tätig.


Disputation von Johannes Fuchs, M.A.

Disputation von Johannes Fuchs, M.A.
Disputation von Johannes Fuchs, M.A.

Am 13.07.2018 konnte Johannes Fuchs M.A. seine Promotion mit dem Titel "Ländlichen Raum neu entdecken - Roadmap für eine imaginative Reise" im ISPA der Universität Vechta erfolgreich abschließen.  Die Arbeit wurde von Frau Prof.‘in Dr. Christine Tamásy betreut .

Ziel der Arbeit war es, die diskursiven Repräsentationen ländlich strukturierter Räume in Niedersachsen herauszuarbeiten und zu analysieren. Des Weiteren ging Herr Fuchs der Frage nach, etwaige Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Fremd- und Eigenwahrnehmung der Untersuchungsregionen offen zu legen und welche Formen und Ausprägungen von ländlichen Räumen zum Vorschein treten. Als Datengrundlage dienten überregionale Tageszeitungen für die Fremdwahrnehmung und die Materialien des Eigenmarketings für die Eigenwahrnehmung. Diese wurden mittels einer lexikometrischen Analyse untersucht. Als Fallbeispiele dienten die Untersuchungsregionen Oldenburger Münsterland und Hannoversches Wendland. 


21. Interdisziplinäres Dorfsymposium vom 10.-12. Juni 2018 in Luisenthal (Thüringen)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 21. Dorfsymposiums (Foto: Bombeck)
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 21. Dorfsymposiums (Foto: Bombeck)

Als Sprecher des Arbeitskreises „Dorfentwicklung“ in der Deutschen Gesellschaft für Geographie konnte apl. Prof. Dr. Karl Martin Born (Geographie/ISPA) Anfang Juni anlässlich des 21. Interdisziplinären Dorfsymposiums über 30 TeilnehmerInnen im thüringischen Luisenthal begrüßen. Die seit 1979 in zweijährigem Turnus veranstalteten Symposien führen TeilnehmerInnen aus Kommunalpolitik, Planung, Ehrenamt und Wissenschaft zusammen. Das diesjährige Thema „Kirche im Dorf“ beleuchtete die Rolle der Kirche für die Dorfentwicklung der Gegenwart. Obgleich die Kirche als Gebäude und Institution schon immer untrennbar mit dem Dorf verbunden war, haben sich in jüngerer Zeit deutliche Veränderungen ergeben. Beide großen christlichen Kirchen sind als Querschnitt der Gesellschaft auch in ländlichen Räumen von Alterungs- und Schrumpfungsprozessen betroffen; gleichzeitig müssen sie ebenso wie die säkularen Akteure die Tragfähigkeit ihrer Angebote überprüfen. Die Bistümer und Landeskirchen stehen also vor erheblichen Herausforderungen; Bürgermeister und Pro-Dorfaktivisten wollen nicht nur die „Kirche im Dorf lassen“, sondern erhoffen sich von kirchlicher Seite auch Kooperation und Begleitung und Unterstützung. Die für diese Veranstaltung etablierte und erprobte Mischung aus theorie- und anwendungsbezogenen Vorträgen verdeutlichte zum einen den Willen aller Beteiligter zur weiteren Kooperation und beleuchtete zum anderen aber auch die Schwierigkeiten von Institutionen, die gleichermaßen rasche Lösungen für ihre demographiebezogenen Herausforderungen finden müssen.

Den kompletten Bericht können Sie Initiates file downloadhier herunterladen.

Letzte Aenderung: 30.10.2018 · Seite drucken