Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten


Betriebserkundung der Benedikt-Schule Visbek in der Algenfarm von NOVAgreen

Im Labor probieren sich zwei Schüler an der Anfertigung von Algenperlen. (Foto: Schweers)

Am Freitag, 17. Mai 2019, fand im Unternehmen NOVAgreen die erste Erprobung des neuen Bildungskonzeptes für eine Betriebserkundung statt. Im Rahmen des Projekts „Lernstandorte der Bioökonomie – Konzeption, Aufbau und Entwicklung in der Region Weser-Ems“ wurde das Konzept von Helmut Wüstner vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität entwickelt. Nun lag es an den zehn Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse des Profilkurses Wirtschaft von Lehrerin Christina Robin der Benedikt-Schule Visbek, die Produktion des Unternehmens kennenzulernen und dabei selbst tätig zu werden.

Am Standort des Unternehmens NOVAgreen in Großenkneten erwartete die Schülerinnen und Schüler zum einen das Labor des Unternehmens, in dem die Anzucht der Algen geschieht. Zum anderen besuchten die Schülerinnen und Schüler das Gewächshaus, in dem die herangereiften Algen bis zur Ernte in einem System aus Schläuchen und Wasserbecken fortwachsen. Bei verschiedenen Aktivitäten konnten die Schüler, angeleitet von den Mitarbeiterinnen Nicole Schmahl und Amira Antelmann, selbstständig in die Berufswelt des Laboranten eintauchen und dabei u.a. verschiedene Arten der Algen mikroskopieren, eine Algenzucht im Modell nachbauen und sich an der Herstellung der Algenperlen von Hand ausprobieren. Die Perlen gehören zum Portfolio des Unter-nehmens und werden über die Marke „Lüttge“ als Nahrungsmittel vertrieben. Bei einem gemeinsamen Frühstück konnten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen kulinarischen Einsatzmöglichkeiten der Algen gleich ausprobieren. Schülerin Alina zeigte sich erstaunt, wie gut ihr die Algenperlen schmeckten: „Die könnte man auch Zuhause einmal probieren.“ Für die Schüler Bagdan und Dennis war das Perlendrehen der Höhepunkt der Betriebserkundung. Gefragt zu seinem Eindruck von der Veranstaltung, antworte Dennis: „Es ist klasse, dass wir selbst Experimente machen können. Ein toller Tag.“


Kontakt zum Projekt:

Helmut Wüstner
Fon    +49 (0) 4441.15 332
E-Mail    helmut.wuestner@uni-vechta.de


Neuerscheinung Lehrplan- und Schulbuchanalyse 2019

In der Reihe ISPA-Mitteilungen ist ein neues Heft erschienen. Das Heft können Sie Initiates file downloadhier herunterladen.


Initiative „Zukunftsdialog 2020“ erhält Förderung

Freuen sich über den Zuschlag der Projektmittel (von links nach rechts), Dr. Christoph Merschhemke (Geschäftsführer Institut Unternehmen und Schule, UnS Bonn), Dr. Verena Beck (Projektleiterin KURS-Zukunft, Universität Vechta), Prof. Dr. Martina Flath (Leiterin Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten, Universität Vechta), Dr. Gabriele Diersen (Geschäftsführende Leiterin Kompetenzzentrum Regionales Lernen, Universität Vechta)

Das Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten wird mit seinem Projekt Zukunftsdialog 2020 von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Im Rahmen der Initiative stellen Jugendliche an Haupt-, Real- und Oberschulen im Nordwesten Niedersachsens Unternehmen der Agrar- und Ernährungsbranche auf den Prüfstand, indem sie durch ein spezielles Trainingsprogramm zu Schülerexpert*innen für Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialfragen geschult werden. In dieser Funktion befragen die Jugendlichen Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Agrar- und Ernährungswirtschaft im Umfeld ihrer Schulen zu den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen ihrer Betriebe.

Das zweijährige Projekt beginnt am 01. Mai 2019 im Fachkräftebündnis Nordwest und hat ein Volumen von 125.000 EUR. Unterstützung erhält das Zukunftsdialog 2020 vom Institut Unternehmen und Schule (UnS) aus Bonn und wird als Inhaltsprogramm mit dem regionalen Strukturprogramm KURS-Zukunft2020 kombiniert.


Call for Papers - 4. Tagung der Wissenschaftsinitiative zum Lernort Bauernhof 2019

Hier finden Sie den Call for Papers und das Tagungsprogramm.

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Studentin der Geographie erhält Preis für herausragende Forschungsarbeit

Lara Schumacher und Hannah Hertema, M. Ed

Am vergangenen Freitag, den 08.02.2019, wurden im Q-Gebäude der Universität Vechta erstmalig Preise für die besten studentischen Forschungsarbeiten im Rahmen des Projektbandes verliehen. Die Studierenden bearbeiten während ihres Schulpraktikums im Master of Education eine selbstgewählte geographiedidaktische Fragestellung, die eigenständig empirisch beforscht wird.

Lara Schumacher erhielt eine Auszeichnung für ihre hervorragende Arbeit zum Thema Unterrichtseinstiege im Geographieunterricht. Sie stellte darin Bezüge zu aktuellen Forschungsarbeiten her und entwarf auf dieser Grundlage ein eigenes empirisches Forschungsvorhaben, mit dem sie die große Bedeutung eines gelungenen Einstiegs im Geographieunterricht aufzeigen konnte. Die Arbeit wurde von Frau Prof. Dr. Martina Flath und Hannah Hertema, M.Ed. betreut.

Letzte Aenderung: 11.06.2019 · Seite drucken