SMART LIFE - SMART WORK:

Digitale Technik zum Anfassen. Hilfen für ein gesundes, selbstbestimmtes Altern in der Region

Sie können hier den Pressebericht nachlesen.

Der Moderator Georg Roth begleitete durch ein kurzweiliges Programm, das im Einzelnen so aussah:

13:30

Ankommen und Stehkaffee

14:00

Begrüßung durch den Ersten Kreisrat des Landkreis' Vechta, Hartmut Heinen, und den Präsidenten der Universität Vechta, Prof. Dr. Burghart Schmidt

14:15

„Rechtliche Aspekte der Digitalisierung. Zur Sicherstellung von Datenschutz und Datensicherheit“

Vortrag von Prof.in Dr.in Gabriele Nellissen

14:45

Interaktive Impulsreferate:

LINGA Preisträgerinnen mit Projektideen Quafé, Smartplace und Paro-Robbe

Lena Becker und Heike Eulitz, Studentinnen im Master Gerontologie, und "Robbi"

"PAUL", Digitales Gebäudesteuerungs- und Assistenzsystem

Bernd KLein, Cibek GmbH

Seniorenstützpunkt Vechta, Gesundheitsregion Vechta und Projekt "Perspektive Pflegeausbildung"

Petra Schmidt, Dunja Grützner und Tomke zur Brügge

Sensfloor Matte

Dr. Axel Steinhage

Technische Assistenzsysteme - Vermittlung zwischen Anbietern und Nutzern

Patrick Ney, Landeshauptstadt Hannover

Intelligenter Rollator

Dr. Serge Autexier, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

16:15 - 16:45

Pause mit Kaffee und Kuchen

16:45 - 18:00

Markt der Möglichkeiten

Praktisches zum Ausprobieren

 

Prof.in Dr.in Gabriele Nellissen machte in Ihrem Vortrag deutlich, die Vorteile eines selbstbestimmten Alterns auf der einen Seite und Datenschutz und -sicherheit auf der anderen Seite seien abzuwägen. Nutzerinnen und Nutzer müssen selbst entscheiden und sich am Besten im Vorfeld informieren, welche Daten sie für die digitalen Techniken preisgeben wollen.

Die Unternehmen, die ihre Angebot zum Thema „Digitale Technik zum Anfassen" während der Veranstaltung präsentierten und für Fragen und Praxistests allen interessierten Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung standen, waren der Einladung durch Herrn Fachinger gefolgt. Er erläuterte folgendermaßen, worauf die Kooperation beruht: "Die gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen innovativer assistierender Technologien zur Unterstützung des täglichen Lebens und zur Erhaltung von Selbständigkeit und Lebensqualität im Alter sind schon lange Gegenstand der Forschung am Institut für Gerontologie. Von daher freut es mich besonders, daß es gelungen ist, die Bedeutung, Chancen und Herausforderungen digitaler Techniken mit der Veranstaltung, die inhaltlich vom Institut für Gerontologie konzipiert und begleitet wurde, praxisnah zu verdeutlichen und den Bürgerinnen und Bürgernnahe zu bringen."

Auch der Erste Kreisrat Hartmut Heinen und der Präsident der Uni Vechta betonten die Notwendigkeit guter Kooperationen und verwiesen beispielhaft auf die Kooperationsbeziehungen zwischen Landkreis und Universität Vechta. Vor dem Hintergrund der sich ändernden demographischen Entwicklung sei es wichtig vorhandene Netzwerke zu pflegen und auszubauen sowie neue zu erschließen. Das Institut für Gerontologie fungiere gerade in diesem Bereich als kompetenter Ansprechpartner. Auch der Landkreis biete ein „breites Angebot“ – unter anderem mit der Gesundheitsregion oder dem Verein „Perspektive Pflege“, sagte Heinen. „Digitale Techniken im Alter sind auch für den jungen Landkreis Vechta von hoher Bedeutung. Dies wird eine der wichtigen Aufgaben für eine flächendeckende, zukünftige, gesundheitliche Versorgung in der Region”, ergänzte Dunja Grützner, Koordinatorin der Gesundheitsregion.

Das IfG dankt allen Referentinnen und Referenten, der engagierten Moderation, dem Landkreis, insbesondere Dunja Grützner und dem Präsidialbüro für Marketing und Kommunikation für die Unterstützung bei der Durchführung einer Veranstaltung, die viele Einsichten und Denkanstöße, aber auch allen jede Menge "Mitmach-Freude" geboten hat.

Letzte Aenderung: 16.01.2020 · Seite drucken