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Tagung 2020 "Wohnen und Gesundheit im Alter" (14./15.02.2020)

Die Tagung "Wohnen und Gesundheit im Alter" war ein voller Erfolg: Über 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei und haben spannende Vorträge und Poster-Sessions von insgesamt 60 Referentinnen und Referenten erlebt, gemeinsam diskutiert und die verschiedenen Informationsstände besucht.

Veranstaltet wurde die Tagung gemeinsam mit der Sektion Alter(n) und Gesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), der Arbeitsgruppe Epidemiologie des Alterns der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGepi) und dem Arbeitskreises Mortalität, Morbidität und Alterung der Deutschen Gesellschaft für Demographie (DGD).

Hier geht es zur Bildergalerie. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier und das Programm können Sie hier einsehen.


IfG beteiligt sich am Forschungsfördertag der Universität

Beim Forschungsfördertag „Wissenstransfer im Blick / Third Mission - die Dritte Mission“ am 27. November 2019 hat auch das Institut für Gerontologie gezeigt, wie es ganz konkret den Wissensaustausch in Vechta und Umgebung unterstützt. Mareike Mähs, Dr. des. Laura Naegele, Lena Becker (v.l.n.r.) und "Robbi" präsentieren verschiedene Inhalte am IfG-Stand und am Stand des ActiVAtE-Projekts. Sie erläutern das spezifische Engagement einzelner IfG-Mitglieder sowie des Instituts als Ganzes anhand von Postern, des Newsletters Gerontologie sowie von Exemplaren der Springer-Buchreihe "Vechtaer Beiträge zur Gerontologie" und anderen Publikationen des Instituts. Insbesondere die Paro-Robbe erregt viel Aufmerksamkeit bei Besucherinnen und Besuchern der Veranstaltung.


Smart life - smart work: digitale Technik zum Anfassen

21.11.2019: Das Oldenburger Münsterland wächst: Das Landesamt für Statistik prognostiziert bis 2031 einen Bevölkerungszuwachs von 15,3 Prozent. Trotz der steigenden Zahl von jungen Familien mit Kindern wird aber auch diese Region älter: Im Vergleich zu heute wird 2031 dieZahl der über 65-Jährigen um mehr als ein Drittel größer sein. Wiegestaltet sich das Altwerden auf dem Land? Welche Möglichkeitenbietet der Ländliche Raum für ein Altern nach eigenen Vorstellungen? Welche digitalen Technologien können uns dabei helfen,die gesundheitliche Herausforderung besser zu lösen?

Die Universität Vechta und der Landkreis Vechta laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute aus Pflege, Seniorenarbeit, Kommunen und Verbänden ein, sich bei der Veranstaltung „Digitale Technik zum Anfassen“ über Hilfen für ein gesundes, selbstbestimmtes Altern in der Region zu informieren. Im Fokus der Kooperationsveranstaltungmit der Gesundheitsregion Landkreis Vechta stehen praktische Anwendungen wie der intelligente Rollator oder Assistenzsysteme im Haushalt. Aber auch der Aspekt des Datenschutzes wird beleuchtet. Bei interaktiven Referaten und auf einem „Markt der Möglichkeiten“ können Besucherinnen und Besucher sich informieren, Anschauungsobjekte und Systeme ausprobieren und sich via eigenem Smartphone beteiligen.

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Monika Reichert, TU Dortmund, Andreas Motel-Klingebiel, Universität Linköping, Lena Becker, stud. Mitarbeiterin Vechta, Frerich Frerichs, IfG Uni Vechta, Liam Foster und Alan Walker, beide Sheffield University, Laura Naegele, IfG Uni Vechta, Jolanta Perek- Bialas, Universität Krakau, Gerd Naegele, TU Dortmund. (Foto: Ziese)

Internationales Forschungsprojekt – „EIWO“ befasst sich mit Exklusion und Ungleichheit im späteren Erwerbsleben und tragfähigen, zukunftsorientierten Arbeitsbedingungen in Schweden und Europa.

Die Verbundpartner treffen sich zum Kick-Off-Meeting

Am 10. und 11. Oktober 2019 fand die Auftaktveranstaltung eines großen Verbundprojekts statt, das mit Schwedischer Forschungsförderung, unter Leitung von Wissenschaftler*innen der Linköpings universitet und unter Mitwirkung des Instituts für Gerontologie durchgeführt wird. Damit hat „EIWO“ seine Arbeit aufgenommen. Die nationalen Projektleitungen und -teams kamen im Haus der Wissenschaft in Bremen zusammen und diskutierten organisatorische Fragen, Arbeits-, Finanz- und Zeitplanung, Kooperationsstrukturen, personelle Ausstattung sowie die Zusammensetzung des Beirats und der Interessenvertretungen. Aber auch das gemeinsame Verständnis übergreifender Forschungsfragen und –strategien war Thema im ersten Arbeitstreffen. In einer konstruktiven Atmosphäre konnten die nächsten, konkreten Schritte abgestimmt werden. Alle Beteiligten freuen sich auf drei Jahre erfolgreiche gemeinsame Forschung. Weiterlesen


von links: Prof. Dr. Hans Pongratz, Prof. Dr. Burghart Schmidt, Prof. Dr. Andrea Bührmann, Prof. Dr. Uwe Fachinger, Prof. Dr. Frerich Frerichs (Foto: Daubenspeck)

IfG Jahrestagung 2019

Am 4. und 5. April 2019 fand in Kooperation zwischen dem Institut für Gerontologie der Universität Vechta und dem Arbeitskreis „Die Arbeit der Selbstständigen“ in der DGS-Sektion Arbeits- und Industriesoziologie eine Jahrestagung zum Thema: „Selbstständige Erwerbstätigkeit und Erwerbskarrieren in späteren Lebensphasen“ statt.

Themen der Tagung waren u. a. „Laufbahngestaltung bei begrenzter Tätigkeitsdauer“, ein länderübergreifender Vergleich zu Selbstständigkeit entlang der Altersstruktur und die Erwerbstätigkeit von Rentner*innen. In fünf verschiedenen Abschnitten diskutierten die Teilnehmer*innen aktuelle Entwicklungen in den Erwerbskarrieren älterer Menschen. Etwa 60 Teilnehmer*innen besuchten die Tagung.


Die Ergebnisse der Jahrestagung fließen u. a. in einen Band der Schriftenreihe "Vechtaer Beiträge zur Gerontologie" ein, der wie immer im Springer VS Verlag erscheinen wird.

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Veröffentlichung der Forschungsstelle „Arbeit der Zukunft“ der Hans-Böckler-Stiftung zum Thema: Auftraggeberbeteiligung in der Alterssicherung von Solo-Selbständigen

Prof. Dr. Uwe Fachinger erläutert in seinem Beitrag, der von der Homepage der Hans-Böckler-Stiftung heruntergeladen werden kann, den Status quo und Optionen für eine Neuregelung der Alterssicherung von Solo-Selbständigen. Nähere Informationen sind hier zu finden.

Link zur Forschungsstelle "Arbeit der Zukunft" der Hans-Böckler-Stiftung. Auf dieser Seite können Sie den Volltext herunterladen.


Antrittsvorlesungen

Am Mittwoch, 29.5.2019, fand die gemeinsame Antrittsvorlesung von Frau Prof.'in Dr. Pavlova und Herrn Prof. Dr. Andrea Teti statt. Unter dem Titel „Altern jenseits von Kopf und Körper – Einblicke in die Bereiche der Psychologie und der Medizinsoziologie des Alter(n)s" referierten sie über Forschungsschwerpunkte, beruflichen Werdegang, Konzepte und Erfahrungen in der Lehre und ihre jeweils besonderen Anliegen.

Nähere Details sowie Zugang zur Bildergalerie erhalten Sie über diesen Link.

Frau Prof.'in Pavlova und Herr Prof. Teti bringen ihr Engagement auch sehr erfolgreich und gewinnbringend im Institut für Gerontologie ein. Darüber freuen wir uns und vertrauen auf eine langfristige und gute Zusammenarbeit.


Foto (Gerontologie Vechta): Links Christina Plath, rechts Laura Naegele nach Eintreffen der Original-Urkunde

Leistung von Nachwuchswissenschaftlerinnen gewürdigt

Vom 06.-08.2018 September fand in Köln die gemeinsamen Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG), der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie (SGG – SSG), der Schweizerischen Fachgesellschaft für Geriatrie (SFGG – SPSG) und der Österreichischen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (ÖGGG) in Köln statt.

Wie berichtet, war das IfG mit zahlreichen Beiträgen vertreten. Einen besonderen Erfolg konnten Laura Naegele (IfG) und Christina Plath (Pädagogische Psychologie / Gleichstellungsbüro) der Universität Vechta verbuchen. Von 141 Postern wurde ihres (PDF) mit dem Titel "Weak Ties get you in the Job, Strong Ties keep you" ausgezeichnet und landete auf dem Platz 1 der besten drei. In Anlehnung an Marc Granovetters "The Strength of Weak Ties" entwickelten sie Empirie-gestützte Aussagen über die Verbleibefaktoren von älteren Beschäftigten in ihren Berufen.

Hier finden Sie die Übersicht der Beiträge des IfG inkl. der Links zu den Abstracts.


Vorzeige Symposium zum Thema 'Changing life course transitions: Towards new balances between work and retirement?'

Unter Vorsitz von Prof. Dr. Harald Künemund versammelte eines der Symposien der 47th Annual Conference der British Society of Gerontology (BSG), die vom 4. bis 6. Juli 2018 in Manchester stattfand, Beiträge zum Thema "Work, retirement & the economy". Die Beiträge widmeten sich insbesondere dem Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand.

Die Lebenserwartung korreliert mit der sozialen Klasse - soziale Ungleichheiten prägen die Lebenserwartung. Aus der erhöhten durchschnittlichen Lebenserwartung und den infolgedessen vermeintlich großen Schwierigkeiten für Renten- und Pensionskassen wurde in vielen Ländern mit "Active Ageing" und "Solidarity between Generations" ein Bedarf für spezifische politische Strategien abgeleitet, welche insbesondere die Verlängerung der Lebensarbeitszeit in den Fokus rücken. Angesichts gestiegener Belastungen für das Rentensystem und den Arbeitsmarkt wird dieses Problemlösungsmuster als ein probates Mittel sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer präsentiert. Somit wurde in Großbritannien und Deutschland, wie in den meisten westeuropäischen Ländern, die Anhebung des Renteneintrittsalter die Hauptstrategie zur Reduktion der erwarteten Belastungen. Daraus folgt jedoch, dass die bestehenden Ungleichheiten sich verschärfen. Ein niedrigeres Rentenniveau und zunehmende Unsicherheiten in Bezug auf das individuelle Renteneinkommen tragen weiter zu einer wachsenden Kluft zwischen niedrigen und hohen Einkommensschichten bei. Alternative politische Lösungen werden selten erwogen. Ziel des Symposiums war daher, auf Basis einiger empirischer und theoretischer Studien die Entwicklungen für ältere Arbeitnehmer in Deutschland und Großbritannien neu zu überdenken.

Simone Scherger (Bremen): Employment beyond pension age: Causes and consequences of prolonged transitions between main career and complete retirement.

Sarah Vickerstaff, (Kent):Towards New Balances Between Work and Retirement: The Employer Role.

David Lain (Newcastle): Late careers in England: gradual paths to retirement or
continued gender roles?

Harald Künemund (Vechta): Life expectancy, retirement age and social inequalities: options for the institutionalized life course.


11. World Conference der International Society of Gerontechnology (ISG)

Vom 7. bis 11. Mai fand in St. Petersburg in Florida, USA, die 11. World Conference der International Society of Gerontechnology (ISG) statt. Zum Thema „Evolving Designs for Our Future Selves“ versammelten sich international renommierte Expertinnen und Experten und tauschten sich über technische Problemlösungen für die Alltagspraxis von älteren Menschen und deren Pflegepersonen aus. Prof. Dr. Harald Künemund, Präsident des deutschsprachigen Chapters der International Society for Gerontechnology, leitete ein Symposium mit Beiträgen aus Deutschland und hielt einen Vortrag zum Thema: Problem centered design - shifting debates from the user to problems." Über diesen Link finden Sie nähere Informationen zur Konferenz.


International Colloquium des Instituts für Gerontologie (IfG)

Pflege im internationalen Vergleich war der thematische Rahmen des internationalen Kolloquiums, welches das IfG während der Internationalen Woche mit Gästen aus Kanada, Italien und Dänemark durchführte. Weiterlesen.


NEUGRÜNDUNG des Instituts für Gerontologie

26.10.2018: Die bisherige erfolgreiche Arbeit wird mit zum Teil neuen Profilschwerpunkten und personeller Neuorientierung fortgeführt. Lesen Sie gern weiter auf den Archivseiten der Universität.


IfG Jahrestagung 2016:
9. Niedersächsischer Fachtag zum Thema "Wohnen im Alter"

Die Tagung, die am 19. September 2016 in der Uni Vechta stattfand, stieß auf großes Interesse. Mehr als 140 Besucherinnen und Besucher informierten sich über das Wohnen im Alter und dabei insbesondere über "Technik zum Wohnen (Motivationen, Erwartungen, Realität)". Auf der Homepage des Niedersachsenbüros "Neues Wohnen im Alter" finden Sie die Präsentationsfolien der einzelnen Vorträge. Eine Zusammenfassung zum Programm und den Inhalten der ganzen Veranstaltung ist hier zu finden.
Das IfG organisierte die Tagung in Zusammenarbeit mit dem Niedersachsenbüro. Weiterer Kooperationspartner war der Landkreis Vechta.

Letzte Aenderung: 05.08.2020 · Seite drucken