Institut für Gerontologie


Das Institut für Gerontologie (IfG) widmet sich der Erforschung der individuellen und der gesellschaftlichen Voraussetzungen, Mechanismen und Konsequenzen des Alterns. Zielstellung ist eine nachhaltige Gestaltung der demographischen Veränderungen, die wir als Wandel zu einer Gesellschaft des langen Lebens verstehen. In der gerontologischen Forschung unseres Instituts und den daraus abgeleiteten Empfehlungen für die Praxis sollen disziplinäre Engführungen durch eine konsequent multidisziplinäre Betrachtung der interessierenden Aspekte überwunden werden.


AKTIVITÄTEN DES INSTITUTS

  • Herausgabe der Buchreihe „Vechtaer Beiträge zur Gerontologie“.

  • Veröffentlichung des Newsletters „Gerontologie“, der sich insbesondere an die wissenschaftliche Fachöffentlichkeit richtet und der Vorstellung von Forschungsergebnissen im engeren Sinne dient.

  • Regelmäßige Veranstaltung von Jahrestagungen mit dem Ziel der Akzentuierung von Forschungsschwerpunkten, Anregung von Forschungskooperationen mit externen Institutionen und Stärkung des Forschungstransfers.

  • Durchführung des Institutskolloquiums zum internen interdisziplinären Austausch und der Diskussion von Forschungsergebnissen sowie von Forschungsvorhaben und als Plattform des Wissenstransfers für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

  • Kooperationen in Forschung und Lehre in der Gerontologie auf nationaler und internationaler Ebene.


Neuerscheinung:

Naegele, Laura:

Betriebliches Kompetenzmanagament älterer Arbeitnehmer*innen.

Reihe: Vechtaer Beiträge zur Gerontologie.
Wiesbaden: Springer VS, 2020. (Link)


Neuerscheinung:

Wie entwickeln sich die Erwerbsformen und -perspektiven der älteren Erwerbsbevölkerung und welche Rolle spielen abhängige und selbständige Erwerbstätigkeiten für den Erhalt der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit? Dieser Frage widmet sich der soeben erschienene neue Band in der Reihe "Vechtaer Beiträge zur Gerontologie". Wiesbaden: Springer VS, 2020. (Link)

Die Herausgeber nehmen in diesem Buch die Erwerbsformen und -perspektiven in späteren Erwerbsphasen in den Blick. Der dynamische Wandel in der Arbeitswelt im Zuge von Globalisierung und Digitalisierung und die Verlängerung der Lebensarbeitszeit bestimmen Erwerbskarrieren neu und wirken sich auf das Wechselverhältnis von abhängiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit aus. Die Beiträge beleuchten sich neu entwickelnde Mischformen beruflicher Tätigkeit (hybride Erwerbsformen) und diskutierten die Gestaltung von Laufbahnen im Erwerbsverlauf. Die Potentiale und Risiken für älter werdende Erwerbstätige werden erörtert und Handlungsanforderungen auf individueller und betrieblicher Ebene aufgezeigt. Flyer


 

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AKTUELL


ACHTUNG!
Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Büro aktuell nicht besetzt! Telefonate können somit nicht mehr entgegengenommen werden, per Mail sind jedoch alle Mitarbeiter*innen weiterhin erreichbar!


Artikel zum Thema "Alter und Technik" auf der Plattform LIDO

LIDO steht für "Lebensfreude", "Innovation", "Digital", "vor Ort". Es handelt sich dabei um eine Online-Plattform, die - nach eigener Aussage - älter werdenden Menschen einfache Orientierung im Informationsdschungel Internet bieten möchte.
Herr Prof. Dr. Uwe Fachinger hat dort einen Artikel zum Thema "Alter und Technik" veröffentlicht, der über diesen Link zugänglich ist.


Fr. Negishi, Fr. Mähs, Fr. Tomomitsu, Fr. Yoshida, Hr. Fachinger (v.l.n.r.). Bild: Ziese

Ergebnisse des Informations-Besuchs einer japanischen Delegation finden Eingang in Fachdiskussionen und Politikberatung in Japan.

Bereits im Februar dieses Jahres reisten zwei Expertinnen des Japan Economic Research Instituts (JERI) nach Vechta und ließen sich von Herrn Prof. Dr. Fachinger und Frau Mähs, Institut für Gerontologie (IfG) der Universität Vechta, über den derzeitigen Stand neuer Pflegetechnologien in Deutschland informieren. Die beiden Gäste, Frau Tomomitsu und Frau Negishi wurden von Frau Dr. Yoshida, Dolmetscherin Japanisch-Deutsch, begleitet. Frau Tomomitsu, Leiterin der Studie im Auftrag von JERI, legte nun einen abschließenden Bericht vor (verfasst ausschließlich in japanischer Sprache). Dieser bildet eine Diskussionsgrundlage für Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen in den entsprechenden Fachkreisen sowie in Japans Wirtschaftsministerium. Auf der Konferenz einer gemeinnützigen Organisation zur Erforschung und Entwicklung von Hilfsmitteln, welche 300 Hersteller der Pflegerobotik versammelte, wurde der Bericht ebenfalls vorgestellt.

Folgende Themen, die während des Besuchs im Februar erörtert wurden, sind Gegenstand des Abschlussberichts: Bedeutung der Pflegerobotik angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland und des Pflegekräftemangels, aktueller Stand der Förderung der Pflegetechnologie in Deutschland und in der EU, aktueller Stand und Perspektive des deutschen Pflegerobotikmarktes, Anwendungsbeispiele (z. B. die Roboterrobbe Paro), mögliche Kostenerstattung für Pflegerobotikprodukte sowie gesellschaftliche Wahrnehmung und Akzeptanz der Pflegerobotik in Deutschland.



Letzte Aenderung: 17.10.2020 · Seite drucken

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