Für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere wird neben dem eigentlichen Fachwissen und einer gehörigen Portion Glück vor allem auch Strategien, Kompetenzen und Erfahrungen, etwa bzgl. Drittmitteleinwerbung, Projektmanagement, Publikations- und Lehrerfahrung benötigt. Auf all diese Tätigkeiten bereiten das Studium und die Promotion oft nur unzureichend vor.

Zudem ist eine systematische Erweiterung der eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen ohne entsprechende Förder- und Unterstützungsstrukturen innerhalb des häufig sehr schnelllebigen  Arbeitsalltags nur sehr schwierig realisierbar – oder schlicht unmöglich. Dabei ist Erfolg im Feld der Wissenschaft immer auch abhängig von den vorhandenen Netzwerken, Austausch- und Zugangsmöglichkeiten zur Scientific Community und nicht zuletzt auch vom eigenen Selbstbewusstsein. Es ist wichtig erkennen zu können, was im eigenen Fach eine Rolle spielt und wie man sich diese Dinge zunutze macht. Wer also eine Professur anstrebt, sollte frühzeitig anfangen, den Weg dorthin zu planen. Da sich der weibliche Wissenschaftsnachwuchs nach wie vor insgesamt stärker mit strukturellen Hindernissen [1] konfrontiert sieht, ist es uns ein sehr wichtiges Anliegen, auf eine zunehmende Chancengerechtigkeit aktiv hinzuwirken.

Auf dieser Basis bietet das Gleichstellungsbüro regelmäßige Veranstaltungen zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen an, die aktuell aus den Mitteln des Professorinnenprogramms II des BMBF [2] gefördert werden.

 

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[1] U.a. vorherrschende geschlechterstereotype Erwartungen und Assoziationen mit Wissenschaftler*innen sowie Frauen und Macht (s. Beard, 2018; Vervecken & Hannover, 2015), stark ungleiche Verteilung  von Care Arbeit mit 52,4% (durchschnittlicher Unterschied des täglichen Zeitaufwandes unbezahlter Sorgearbeit bei Männern und Frauen, s. BPW, 2018) sowie 23,4% der besetzten Professuren mit Frauen (destatis, 2016), um nur einige strukturell bestehende Hindernisse zu nennen, die vor allem zuungunsten der  weibliche Nachwuchswissenschaftlerinnen bestehen.

[2]  www.bmbf.de/de/das-professorinnenprogramm-236.html

Letzte Aenderung: 30.07.2019 · Seite drucken

Ansprechpersonen

Christina Plath

Marie-Kathrin Drauschke

E-Mail: info.gleichstellung[at]uni-vechta[dot]de