Kim-Patrick Sabla, Tanja Meyer, Marion Rieken und Michael Ewig (v.l.) bilden den Steuerungskreis des Diversity Audit. Dieser hält die Fäden des Prozesses in der Hand und sorgt dafür, dass der Auditierungs-prozess an der Universität hochschulstrategisch stimmig ist.



"... Augen und Ohren zu öffnen für die Vielfalt, die wir an unserer Universität und in ihrem Umfeld in vielfacher Hinsicht haben: Damit alle Beteiligten die aus dieser Vielfalt erwachsenden Potenziale wahrnehmen und als Bereicherung erkennen, ist es an der einen oder anderen Stelle sicher notwendig Zugänge und Zugänglichkeit (neu) zu schaffen, Barrieren zu reflektieren und auch Kompromisse einzugehen. Im Ergebnis könnten - abgesehen von allen damit verbundenen Effekten für das Miteinander - die universitären Kernbereiche von Forschung, Studium, Lehre und Transfer im Wortsinne "bereichert" durch Eröffnung neuer Perspektiven für Kooperation und Kollaboration aus dem Prozess hervor gehen - diesen dabei zugleich als verlaufs- und ergebnisoffen zu verstehen und (mit) zu gestalten ist dabei allein schon ein wertvoller Ausweis einer Wertschätzung von Vielfalt."

Michael Ewig, Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung



"... an der Universität die Kultur der gegenseitigen Wahrnehmung, Anerkennung und Wertschätzung der Menschen in ihrer Vielfältigkeit zu fördern. Unter anderem sollen daraus faire Chancen auf individueller wie auch auf und struktureller Ebene resultieren.“

Tanja Meyer, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte



"...die bereits bestehende Vielfalt unseres Personals, unserer Teams und die Vielfalt bei den Arbeitsweisen sichtbar zu machen. Hier weist ja eine Universität Besonderheiten auf: durch Wissenschaftsbereich und Dienstleistungsbereich - oder wie es häufig heißt: durch Wissenschaft und Verwaltung. Wissenschaft zeichnet sich gerade durch "Grenzüberschreitungen" sei es international, inter-/transdiziplinär, interkulturell ... aus. Durch das Zusammenwirken gilt dies zunehmend auch für den Dienstleistungsbereich. Dies wollen wir aufdecken. Und gleichermaßen wollen wir die vielfältigen individuellen Merkmalsausprägungen, Interessen, Kompetenzen, Perspektiven, Aufgaben... beim Personal insgesamt sichtbar machen. Sichtbarmachen hängt zusammen mit Sensibilisierung als zweitem Ziel und schließlich auch mit der Entwicklung eines besonderen Profils der "gelebten Vielfalt" unserer Universität. In Arbeitsgruppen entstehen kreative Ideen und praxisnahe Instrumente, wie z. B. eine "Campus-App" mit der barrierefreie Zugänge auf dem Uni-Gelände dargestellt werden. Wir laden alle herzlich ein, mitzumachen!"

Marion Rieken, Vizepräsidentin für Personal und Finanzen

 

"... die vorhandenen Ansätze im Bereich Studium und Lehre, die die Vielfalt unserer Studierendenschaft berücksichtigen, zu bündeln und dadurch auch sichtbarer zu machen. Gerade an einer Universität, die mit ihren Schwerpunkten in den Sozialen Dienstleistungen und im Lehramt den Menschen ins Zentrum rückt, ist der gelebte Umgang mit Vielfalt für Studierende und Lehrende ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Die Universität Vechta kann durch den Prozess, der durch dieses Audit angestoßen wird, ein gutes Beispiel dafür sein, wie der Umgang mit Vielfalt gelebt und gestaltet werden kann."

Kim-Patrick Sabla, Vizepräsident für Studium und Lehre

Letzte Aenderung: 09.04.2019 · Seite drucken