Einstieg in die Gefährdungsbeurteilung Verstehen - vorbereiten - durchführen

Um die Gesundheit der Beschäftigten und Studierenden zu erhalten und Dritte nicht zu gefährden, ist der/die Arbeitgeber*in (hier: Universität Vechta) verpflichtet, die Arbeits- und Studienbedingungen an der Universität Vechta, in ihren Fakultäten und Organisationseinheiten unter Arbeitssicherheitsgesichtspunkten zu beurteilen und erforderliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Das wichtigste Instrument zur Umsetzung dieser Verpflichtung ist die Gefährdungsbeurteilung.

Wie die Sicherheit und der Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit bzw. der Studierenden während des Studiums zu gewährleisten und zu verbessern sind, ist im Arbeitsschutzgesetz und der DGUV Vorschrift 1 geregelt.

Danach sind ist die Universität Vechta als Arbeitgeber*in verpflichtet, für alle Arbeitsplätze eine angemessene Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Diese Verpflichtung gilt unabhängig von der Beschäftigtenzahl.

Als angemessen bzw. rechtskonform kann eine Gefährdungsbeurteilung angesehen werden, wenn sämtliche im Arbeitsschutzgesetz geforderten Pflichten - sowohl für den/die Arbeitgeber*in (§§ 3–14 ArbSchG) als auch für die Beschäftigten (§§ 15–17 ArbSchG) - in den Gesamtprozess der Gefährdungsbeurteilung einbezogen werden.

Auf den folgenden Seiten möchte das Referat Arbeits- und Gesundheitsschutz einen kurzen Überblick zum Thema Gefährdungsbeurteilung vermitteln. Sie erfahren,

  • was eine angemessene Gefährdungsbeurteilung ist,
  • warum man sie machen sollte und
  • wie man sie ganz konkret durchführt.

 

 

Letzte Aenderung: 08.10.2019 · Seite drucken