Letzte Aenderung: 09.02.2021 · Seite drucken

Gestaltung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen unter den Bedingungen der Feststellung des Landkreises Vechta als Risikogebiet

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kommiliton*innen,

sicher haben Sie es in den letzten Wochen verfolgt: Derzeit gilt der Landkreis Vechta mit einer 7-Tage-Inzidenz von deutlich > 50 als Risikogebiet. Damit greifen seit Freitag, 23.10.2020, die Regelungen für die Stufe 3 der Entscheidungsmatrix.
Diese Matrix, die vom Präsidium im Einvernehmen mit dem Krisenstab der Universität Vechta beschlossen worden ist, gliedert sich in Stufen und definiert Maßnahmen, die je nach Grad des Inzidenzwertes für den Landkreis Vechta (dabei aufsteigend im Sinne einer Eskalation der Situation) entsprechend wirksam werden. Bei einer Reduzierung des Inzidenzwertes sehen diese Stufen in einem festgelegten Zeitraum jeweils wieder eine Lockerung bzw. Aufhebung vor. Damit soll für alle Beteiligten eine größtmögliche Transparenz und Planungssicherheit hergestellt und zugleich eine notwendige Anpassung an die jeweilige Pandemiesituation im Sinne einer notwendigen Flexibilität gewährleistet werden.

Wir werden bald auf der Opens external link in new windowHomepage und über die Social Media Kanäle die entsprechende Matrix veröffentlichen.

Die Festlegungen der Stufe trifft dabei das Präsidium auf Empfehlung des Krisenstabs. Die Regelungen sind dabei immer auch abhängig von dem aktuellen Stand der Niedersächsischen Corona-Verordnung bzw. von Allgemeinverfügungen des Landkreises Vechta.

Die gegenwärtige Feststellung der Stufe 3 führt zu Veränderungen insbesondere im Lehr- und Prüfungsbetrieb. Dies betrifft leider vor allem die Durchführung des Wintersemesters als „hybrides Semester“, bei dem ausgewählte Veranstaltungen in Präsenz stattfinden sollen. Wir möchten grundsätzlich an dieser Idee festhalten, erachten es zugleich als zwingend erforderlich, eine Reduzierung von Präsenzveranstaltungen im Lehr- und Prüfungsbetrieb – auch mit Bezug auf die vom Landkreis Vechta mit Datum vom 21. Oktober 2020 erlassenen Allgemeinverfügung - vorzunehmen. Zunächst bedeutet dies, dass in Präsenz geplante Lehrveranstaltungen entweder komplett digitalisiert werden oder in reduzierter Größe oder aber in reduzierter Frequenz durchgeführt werden. Das geplante Lehrangebot behält damit weiterhin seine Gültigkeit, nur kann eben die Präsenzform nicht garantiert werden.

Wenn in Ihrer Veranstaltungsplanung keine Präsenzveranstaltungen vorgesehen sind, ändert sich hier für Sie nichts.
Sofern Präsenzveranstaltungen geplant sind für Sie, beachten Sie bitte noch folgenden Hinweis:
Vor dem Hintergrund des momentan geltenden Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts hat sich die Anzahl der belegbaren Plätze in den Lehrveranstaltungsräumen deutlich reduziert. Studierende, die keinen Platz auf der Teilnehmendenliste in Stud.IP für eine in Präsenz stattfindende Veranstaltung erhalten haben, können daher nicht vor Ort teilnehmen.

Mit dem skizzierten Vorgehen wird eine Ermessenabwägung vollzogen zwischen dem gebotenen Infektionsschutz und der Wahrnehmung des Auftrags der Universität auch im Sinne einer Funktionsfähigkeit als Studien-, Forschungs- und Arbeitsort Universität.

Was das für Sie im Einzelnen bedeutet, wird in den kommenden Tagen mit den entsprechenden Lehrenden und Prüfenden erarbeitet. Dabei werden auch die Möglichkeiten der beiden neuen Ergänzungsordnungen zur Durchführung von Prüfungen (Opens external link in new windowEOP) bzw. von Klausuren (Opens external link in new windowEOK) unter Pandemiebedingungen ausgeschöpft werden. Da diese notwendigen Schritte noch Zeit in Anspruch nehmen werden, bitten wir Sie vor allem um Geduld. Sie werden durch Ihre Lehrenden und Prüfenden rechtzeitig informiert werden.

Für alle grundsätzlichen Regelungen verweisen wir auf die aktuelle Fassung des Opens external link in new windowHygieneplans.

Für Rückfragen bitten wir Sie, sich an die entsprechenden Prüfenden bzw. Lehrenden oder an das für Sie zuständige Studiendekanat zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen und dem ausdrücklichen Wunsch – bleiben Sie gesund!

Jantje Halberstadt - Studiendekanin der Fak. I

Karl Martin Born - Studiendekan der Fak. II

Claudia Garnier - Studiendekanin der Fak. III

Kim-Patrick Sabla-Dimitrov - Vizepräsident für Lehre und Studium