Hinweise zum Lehrangebot

Festgelegte Lerngruppengröße:

Eine Lerngruppengröße ist ein Richtwert, auf dessen Grundlage eine gleichmäßige Verteilung von Teilnehmenden auf mehrere Parallelveranstaltungen erfolgen soll. Im Gegensatz zu einer Teilnahmebeschränkung begrenzt die Lerngruppengröße jedoch nicht die Anzahl der insgesamt zur Verfügung stehenden Plätze.

 

Wann kommen Lerngruppengrößen zum Einsatz?

Lerngruppengrößen werden dann eingesetzt, wenn mehrere Parallelveranstaltungen existieren, auf die alle Teilnehmenden gleichmäßig verteilt werden sollen. Bei einer Veranstaltung mit einer festgelegten Lerngruppengröße haben Studierende ein Recht auf die Teilnahme an einer der Parallelgruppen. Sie bekommen folglich immer einen Platz in einer der Lehrveranstaltungen, haben aber keinen Anspruch auf die bevorzugte Veranstaltungszeit. Das heißt, falls alle Parallelgruppen voll sind, müssen Lehrende/Modulverantwortliche die Teilnehmendenzahl in allen Veranstaltungen erhöhen, bis ausreichend freie Plätze zur Verfügung stehen, um insgesamt allen Personen auf den Wartelisten einen Platz zu gewähren. Alternativ können je nach Möglichkeit weitere Parallelgruppen angeboten werden.

Teilnahmebeschränkung:

Bei einer teilnahmebegrenzten Veranstaltung können nicht mehr Studierende teilnehmen als in der maximalen Teilnehmerzahl genannt.

 

Wann sind Veranstaltungen teilnahmebeschränkt?

(Aus den Vereinbarungen zur Planung des Lehrangebots, Stand Febr. 2018)

§7 (3) Die Teilnahmebeschränkung von Lehrveranstaltungen dient der Qualitätssicherung der Lehre im Rahmen der vorhandenen Lehrkapazitäten. In Seminaren und Übungen sind Teilnahmebeschränkungen zwingend erforderlich, wenn eine höhere Teilnehmerzahl die Arbeitssicherheit gefährdet. Teilnahmebeschränkungen sind zudem zulässig, wenn mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:

a)      Spezifische Rahmenbedingungen, wie z.B. Labor-  oder Arbeitsplätze.

b)      Organisatorische, finanzielle oder didaktische Erfordernisse bei Exkursionen und Praxiserkundungen.

c)      Lehrveranstaltungen mit regelmäßig hohem Übungsanteil (Kommunikationstraining, Sprachpraktische Übungen, Tutorien).

d)      Zeitliche Gründe bei veranstaltungsgebundenen Prüfungsformen (Diskussionsleitungen, (Projekt-)Präsentationen, Referate); zur ordnungsgemäßen Durchführung solcher Prüfungsformen, die während der Veranstaltungszeit stattfinden und mindestens 30 Minuten pro Studierender/Studierendem erfordern.

e)      Beschränkung aus Gründen, die in der Person der/des Lehrenden liegen. Diese können ausschließlich durch das Präsidium festgestellt werden.

Teilnahmebeschränkungen zu Punkt a) und e) sind anzuzeigen, im Falle einer Beschränkung aus Gründen, die in der Person des/der Lehrenden liegen, muss zunächst die Feststellung durch das Präsidium vorliegen; Teilnahmebeschränkungen nach den Punkten b) bis d) sind mit der Einreichung des Lehrangebots zu beantragen.

 

Als Auswahlverfahren für teilnahmebeschränkte Lehrveranstaltungen hat die ZKLS in der 21. Sitzung am 25. Juli 2007 beschlossen: "Grundsätzlich sind Lehrveranstaltungen an der Hochschule Vechta für alle Immatrikulierten offen. Teilnahmebeschränkungen bedürfen der Genehmigung durch die ZKLS. Diese legt neben den Teilnahmezahlen einen Bewerbungszeitraum fest. Dabei können Beschränkungen neben einzelnen Lehrveranstaltungen auch ganze Module betreffen. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach einem mehrstufigen Verfahren. Zunächst werden Studierende berücksichtigt, für die die entsprechende Lehrveranstaltung eine Pflichtveranstaltung ist. Innerhalb dieser Gruppe sind jeweils Studierende höherer Fachsemester vorrangig. Danach folgen Studierende, die Kinder oder pflegebedürftige Angehörige betreuen. Die verbleibenden Plätze werden nach einem Zufallsverfahren (Los oder Stichprobe) zugeteilt. Das Auswahlverfahren obliegt der jeweiligen Modulleitung, die das Verfahren delegieren kann (bspw. an das Studienzentrum). Die Modulleitung initiiert ggfs. auf der Basis der Anmeldungen spätestens im Folgesemester Zusatzveranstaltungen."

Diese Regelung gilt mit Einschränkungen weiter. Zu beachten sind die Vorschriften in § 6 der Prüfungsordnung für den studiengangsübergreifenden Profilierungsbereich (Amtliches Mitteilungsblatt 02/2014) und in Punkt 6 der Richtlinie zur Umsetzung von Chancengleichheit für Studierende mit Familienverantwortung (Amtliches Mitteilungsblatt 16/2017), beide finden Sie Opens external link in new windowhier.

 

Zeitfenster im Bachelor Combined Studies

Damit für möglichst viele Studierende Überschneidungsfreiheit hergestellt werden kann, hat sich die Universität Vechta für eine Zeitfensterregelung entschieden. Dabei werden für die Fächer, die für ein Lehramtsstudium notwendig sind und die entsprechend oft gewählt werden, feste Zeiten für Pflichtveranstaltungen festgelegt (Zeitfenster).

Dies betrifft die Fächer Germanistik, Anglistik, Mathematik. Weitere Zeitfenster gibt es für die Erziehungswissenschaften und die Pädagogische Psychologie, damit Studierende mit dem Berufsziel Lehramt die obligatorischen Module aus dem Bereich der Bildungswissenschaften in ihrem Profilierungsbereich belegen können.

Alle anderen Fächer können diese Zeiten in dem jeweiligen Semester nicht nutzen.
Einzige Ausnahme: Es gibt mehrere Parallelveranstaltungen, dann kann eine von ihnen auch in einem Zeitfenster liegen.

Ab dem Wintersemester 2013/2014 gilt die aktuelle Initiates file downloadZeitfensterregelung.

Ziel der Universität ist es, allen Studierenden das Studium in der Regelstudienzeit entlang der Studienverlaufspläne in ihren beiden Fächern zu ermöglichen.
Dafür ist es wichtig, dass sich die Pflichtveranstaltungen beider Fächer innerhalb eines Semesters nicht zeitlich überschneiden.

Im Bachelor Combined Studies gibt es 16 Fächer, die miteinander kombiniert werden können. Dabei sieht ein Fach im Schnitt vier Lehrveranstaltungen im Semester vor, jeweils über zwei Stunden. Entsprechend wären 128 Stunden in der Woche notwendig, um alle Veranstaltungen überschneidungsfrei anzubieten. Dies ist leider weder unter Zuhilfenahme von Abendstunden erreichbar, noch organisatorisch umsetzbar.

Was kann ich machen, wenn es in meinem Lehrangebot eine Überschneidung gibt?

Informationen zu Handlungsmöglichkeiten in diesem Fall finden Sie Initiates file downloadhier.

Letzte Aenderung: 21.08.2018 · Seite drucken