Projekt: "Monitoring Moorbach"

Zusammen mit der Stadt Vechta, der hiesigen NABU Ortsgruppe, dem Kolleg St. Thomas und der Hase-Wasseracht hat das Fach Biologie der Universität Vechta im Jahre 2011 eine unbefristete Kooperationsvereinbarung zur Gewässer- und Auenerkundung entlang des Moorbaches im Stadtgebiet Vechta abgeschlossen. Ziel dieser Langzeitstudie "Monitoring Moorbach" ist dabei, den ökologischen Zustand des Fließgewässers als Lebensraum für Pflanzen und Tiere fortlaufend zu dokumentieren. Zudem soll durch aktive Betätigung der Umweltgedanke der Öffentlichkeit näher gebracht und sie für die heimischen Gewässer sensibilisiert werden. Dem Fach Biologie obliegen die dafür notwendigen regelmäßigen Beobachtungen des Gewässers und seiner näheren Umgebung über einen langen Zeitraum sowie die Beschreibung des Gewässerzustandes anhand faunistischer und floristischer Aufsammlungen. Unter der Leitung von apl. Prof.  Dr. Böggemann (Zoologie) und Prof. Dr. Pütz (Botanik) werden dabei Bachelor- und Masterarbeiten vergeben, die sich mit anwendungsbezogenen Fragestellungen rund um den Vechtaer Moorbach beschäftigen. Die dabei gewonnen Daten werden seit dem Jahr 2013 von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Frau Elisabeth Logemann (M.Ed.) im Rahmen ihrer Promotion gebündelt und durch eigene Untersuchungen gestützt.

Moorbach
Moorbach
Moorbach
Moorbach

Projekt: "Amphibienzaun"

Bereits seit dem Frühjahr 2013 untersucht das Fach Biologie mit tatkräftiger Unterstützung der Studierenden den Bestand von Amphibien in unmittelbarer Nähe zum Vechtaer Moorbach. Dazu wird jährlich Ende Februar der Amphibienzaun mit den entsprechenden Eimerfallen um ein ausgewähltes stehendes Gewässer aufgebaut, die dann täglich von den Studierenden auf das Vorhandensein von Amphibien kontrolliert werden. Die Wanderungsperiode der Kröten und Frösche kann je nach Witterungsbedingungen bis in den Juli hinein reichen. Dann wird auch der Zaun wieder abgebaut. Zusätzlich werden von den Studierenden drei in der Nähe gelegene Teichanlagen mittels Molchreusen auf amphibische Aktivität beobachtet. Überwiegend können Grünfrösche, Grasfrösche, Springfrösche und Erdkröten notiert werden, vereinzelt aber auch Moorfrösche. Ganz selten und bislang nur als Einzelfund kartiert, ist der Teichmolch. Ziel der langjährigen Untersuchungen ist die Beobachtung der Neubesiedlung der 2012 im Rahmen von Renaturierungsmaßnahmen erstellten Sekundäraue am Vechtaer Moorbach in Vechta-Telbrake.

Amphibienzaun, Moorbach
Eimerfalle für Amphibien
Amphibienzaun, Moorbach
Molchreuse
Letzte Aenderung: 09.04.2019 · Seite drucken

Kontakt

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Fon +49. (0) 4441.15 231

Fakultät II
Natur- und Sozialwissenschaften
Fach Biologie
Driverstrasse 22
49377 Vechta